20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Abenteuergeschichte aus Deutschland der Meisterklasse, 27. März 2007
Es scheint ein frischer Wind durch die deutsche Autorenlandschaft zu wehen. Während man in den letzten 30 Jahren nur die üblichen Verdächtigen zur Belletristik genannt bekam scheint das neue Jahrtausend auch die deutschen Nachwuchsautoren beflügelt zu haben, neue und vor allem sehr gute Romane zu schreiben. Thomas Thiemeyer ist in meinen Augen ein solcher Autor, der zur Zeit Abenteuerromane schreibt, die sich hinter denen der amerikanischen und englischen Autoren nicht zu verstecken brauchen. "Medusa" ist so ein Werk. Es hat alles, was man sich zu einer grandiosen Abenteuersaga wünschen kann, und noch ein bisschen mehr. Ich habe das Buch in Rekordzeit gelesen. Vor allem finde ich es bemerkenswert, wenn man quasi durch Zufall erfährt, das der Autor den Hintergrund sehr gut recherchiert hat. Kurz nachdem ich den Roman gelesen habe, konnte ich eine ZDF-Expedition im Fernsehen verfolgen, die unabsichtlich auf den gleichen Spuren in der gleichen Gegend wanderte und auch die dort angesprochenen Themen passten auffallend zu den Aussagen, die der Autor im Roman getätigt hat. Das macht die Sache noch authentischer und beim nächsten Roman greift man noch mal mehr gerne zu.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Buch mit Botschaft, 12. November 2006
In "Medusa" lässt Autor Thomas Thiemeyer den Medusenkult mitten in Afrika aufleben. Doch die Medusa ist in seinem Buch mehr als nur eine Figur alter Mythologien. Sie spielt auch Schicksal...
Die Forscherin Hannah Peters macht eine eigenartige Entdeckung. Mitten auf einem Felsplateau zeigt ihr ein Beduine einen Ort, der für ihn eine heilige Stätte darstellt. Dort findet Hannah eine geheimnisvolle Medusenstatur.
Diese ist von einer solchen Kunstfertigkeit, dass sie unmöglich aus der Zeit stammen kann, auf die sie aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich zu datieren ist.
Hannah teilt den Fund ihren Geldgebern mit und schon bald ist ein Filmteam von "National Geographic" in der Wüste Afrikas angekommen. Können sie gemeinsam mit Hannah dem Geheimnis der Medusa auf die Spur kommen?
Das Forscherteam dringt bis in den Niger vor, wo es fündig wird: Hannah und Chris, der Klimatologe der Gruppe, entdecken den Ursprung und zugleich das Ende einer uralten Kultur...
Das Buch begeistert durch seine ständigen Wendungen: Jedes Mal, wenn die Geschichte eine bestimmte Richtung eingeschlägt, ändert sich diese plötzlich wieder. Thiemeyer versteht es, den Leser auf diese Weise zu fesseln und ihn tief in die Gefühlswelt der Protagonistin hineinschauen zu lassen.
Sein Werk hat nicht nur einen großen Unterhaltungswert. Der Autor vermittelt auch eine echte Botschaft: Er führt dem Leser vor Augen, was geschehen würde, wenn alle Werte verloren gingen. Er konfrontiert ihn mit den Abgründen menschlichen Denkens, um am Ende doch das Gute siegen zu lassen.
Der Clou: Was in Thiemeyers Geschichte unsagbar Böses und großes Leid verursachen kann, bringt auch Leben und naturelle Vollkommenheit. Es kommt nur auf den richtigen Einsatz an...
"Medusa" ist ein absolut lesenswertes Buch von einem deutschen Schriftsteller, dem eine Chance auf eine erste große Veröffentlichung gegeben wurde. Zu Recht: "Medusa" muss sich vor Konkurrenten aus Übersee auf keinen Fall verstecken!
Fazit: Ein gelungener Roman mit internationalem Potenzial!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein tolles Buch, 30. August 2007
Wie spannend muss es sein, als Archäologin den Höhepunkt der eigenen Karriere in Form eines Fundes zu erleben, der so sensationell ist, dass er alles bisher Dagewesene zum Thema Menschwerdung in den Schatten stellt?
Und wie bitter, gleichzeitig erwägen zu müssen, eben diesen Fund und die daraus gewonnenen Erkenntnisse für immer zu verschweigen, um nicht eine unaufhaltsame Katastrophe für die gesamte Erdbevölkerung heraufzubeschwören?
Vor diesem Dilemma steht die sympathische Archäologin Hannah Peters als sie sich mit einem Filmteam von National Geographic auf die waghalsige Reise von Algerien in die Gebirgswelt des Nord-Niger begibt.
Thomas Thiemeyer hat daraus einen spannenden Thriller gestrickt, der den Leser mit exotischen Schauplätzen und überraschenden Wendungen fesselt. Unmöglich, das Buch wegzulegen. Unbedingt empfehlenswert!
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