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Medusa
 
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Medusa

Annie Lennox Audio CD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In der Post-Beatles-Ära hat die Tugend gekonnter Liedinterpretation zunehmend an Stellenwert verloren -- zugunsten der selbstgenügsamen Künstlerkomponisten -- und das zeigte sich selten so deutlich, wie in den ersten Reaktionen auf dieses Soloalbum von Annie Lennox, das zweite nach Diva. Sicher verdienen die fesselnden, originären Stücke ihres Solodebüts besondere Anerkennung, grundsätzlich aber ist die Schottin mit ihrem satten Alt eine der fesselndsten Popsängerinnen der vergangenen zwei Jahrzehnte, und die vorliegende hervorragende Auswahl feinsäuberlich arrangierter Coverversionen bezaubert mit seltenen Schmuckstücken und echten Klassikern von Al Green, Procol Harum, Neil Young, Clash, den Temptations, Paul Simon und Blue Nile. Die Songs sind hier die wahren Stars und Annie Lennox trägt Leidenschaft und Nuancierung zu der wunderschön gespielten Musik ihrer Begleitband bei. Vom "filmreifen" Leiden in "No More I Love Yous" bis zur sehr originalnahen Neuschöpfung von Blue Niles "Downtown Lights"; --ist das atemberaubende Popmusik. --Sam Sutherland

HIFI Test

Von der kongenialen Partnerschaft von Sängerin/Performerin Annie Lennox und Gitarrist/Komponist Dave Stewart lebte ihr Projekt Eurythmics jahrelang und gab der britischen Popszene viele wichtige Impulse. Viele, vor allem jene, die mit den Soloprojekten der Beiden weniger anfangen können, weinen dem Duo noch mehr als eine Träne nach. Aber eine Wiedervereinigung scheint im Moment in ganz weite Ferne gerückt. Annie Lennox scheut die …ffentlichkeit, frönt dem Familienleben und dem Muttersein und hat mit "Medusa" ihr zweites Soloalbum produziert. Sie ist und bleibt eine geniale Interpretin. Unglaublich, mit wieviel Nuancen sie gesanglich Emotionen zu modellieren versteht. Ein Wehrmutstropfen: es handelt sich hier "nur" um eine Kollektion von Coverversionen von Annie Favourites wie "Take Me To The River" und Procul Harums "Homburg". Annie Lennox' zweiter Solostreich ist eine Kollektion von Neuinterpretationen ihrer Lieblingslieder aus drei Jahrzehnten Interpretation: 6-8 Klang: 7

Audio

Erst debütierte die frühere Eurythmics-Frontfrau Annie Lennox 1992 solo als Diva, nun kommt sie als Medusa. Das schlangenhaarige Ungeheuer der griechischen Mythologie darf da als Symbol für Vielfalt gelten. Die reicht bei der nur aus Coverversionen bestehenden CD vom synthetisch renovierten Procol-Harum-Klassiker A Whiter Shade Of Pale über Neil Youngs Don't Let It Bring You Down und Bob Marleys Waiting in Vain bis zum funky swingenden Train In Vain von The Clash - mit ein, zwei zu seichten Ausnahmen individuell genug, die Originale fast vergessen zu lassen.

© Audio

Stereoplay

Es ist jene spezielle Mischung aus chamäleonhafter Wandlungsfähigkeit und höchster Individualität, die Annie Lennox zu einer der schillernsten Erscheinungen des Pop macht. An ihrem beseelten Gesang erkennt man sie sofort, zugleich ist sie eine nahezu ideale Projektionsfläche für fremde musikalische Ideen. Das weckt Assoziationen an eine weiße Leinwand, die nach und nach Farbe annimmt. Bei den Eurythmics erfüllte die bleiche Muse die Blaupausen des famosen Dave Stewart mit Leben. Dann bewies sie mit "Diva", daß sie erfolgreich auf eigenen Füßen stehen kann. Ihr zweites Soloalbum "Medusa" ist nun - welche Überraschung - eine Sammlung von Coverversionen. Dem Clash-Oldie "Train In Vain" und Al Greens "Take Me To The River" haucht sie machtvolles Gospel-Feeling ein, Procol Harums Edelschnulze "A Whiter Shade Of Pale" klingt milder, weniger melodramatisch. Hinreißend sensibel geriet ihr Paul Simons "Something So Right", stimmungsvoll das Synthiepop-Kleinod "Downtown Lights" der schottischen Minimalisten The Blue Nile. Regie führte wieder das bewährte Team um Produzent Steve Lipson, der schon "Diva" betreute. "Ich habe die Titel instinktiv ausgewählt", bekennt die charismatische Chanteuse im Booklettext. Dank dieser entwaffnenden Offenheit wirkt "Medusa" so einladend - wie ein Bilderalbum, in dem man ab und an blättert und alte Erinnerungen auffrischt. ** Interpret.: 07-09

© Stereoplay

Produktbeschreibungen

Tracks: No More "I Love You's" 4:51 / Take Me To The River 3:31 / A Whiter Shade Of Pale 5:17 / Don't Let It Bring You Down 3:36 / Train In Vain 4:38 / I Can't Get Next To You 3:09 / Downtown Lights 6:42 / Thin Line Between Love And Hate 5:53 / Waiting In Vain 5:40 / Something So Right 3:54
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