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Medulla (Limited Edition) [Hybrid SACD, Limited Edition]

Björk Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Björk

Fotos

Abbildung von Björk

Biografie

„Biophilia“, das siebte und konzeptionell anspruchsvollste Studioalbum von Björk, ist ein komplexes multimediales Werk, das aus zehn neuen Songs und zehn damit korrespondierenden iPod/iPad-Apps besteht. Bereits die Songtitel klingen eher wie Bildunterschriften in einem Lehrbuch: „Moon“, „Thunderbolt“, „Virus“ – oder auch der Titel der ersten Single, „Crystalline“. Dabei steht jeder einzelne Track… Lesen Sie mehr im Björk-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (30. August 2004)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Hybrid SACD, Limited Edition
  • Label: Polydor (Universal)
  • ASIN: B0002QXMNO
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.322 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Pleasure Is All Mine
2. Show Me Forgiveness
3. Where Is The Line
4. VÖkuro
5. ÖLl Birtan
6. Who Is It
7. Submarine
8. Desired Constellation
9. Oceania
10. Sonnets/unrealities X
11. Ancestors
12. Mouths Cradle
13. Midvikudags
14. Triumph Of A Heart

Produktbeschreibungen

Das Label über die CD

Drei Jahre nach Veröffentlichung ihres letzten Studioalbums meldet sich Björk eindrucksvoll zurück. Björks neue Musik ist entspannt, dramatisch, harmonisch und wunderschön - unverkennbar Björk, und trotzdem wieder einmal neu, unrwartet und ihrer Zeit weit voraus.

Gut zuhören ist wie immer bei Björks Musik angesagt - und man wird so manche Überraschung auf Medulla erleben. So kommen einige Titel darauf komplett ohne Instrumentierung aus, stattdessen liehen featuring Gäste wie Rahzel (The Roots), Mike Patton (ex Faith No More), Mark Bell, Robert Wyatt und andere diesem Werk ihre Stimmen.

Medulla wird garantiert keinen Björk Fan enttäuscht zurücklassen. (Universal)


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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von grisu-zu TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Seit einer knappen Woche hab' ich jetzt fast jeden Tage eine "Medulla"-Promo laufen und ehrlich gesagt bin ich mir bis jetzt nicht sicher, ob hier ein Meisterwerk oder ein ganz gewagtes Experiment im CD Player rotiert. -Wahrscheinlich ist es beides! "Medulla" ist ein Wechselbad der Gefühle; hat Songs die sofort zünden, ja fast gefangen nehmen, und solche, die sich vermutlich erst nach beständigem Hören "öffnen".
Zu den Spitzentracks dieser CD zählen sicherlich das wundervolle "Oceania", die beiden, von Chören getragenen Take's "Pleasure is all mine" und "Vokuro" (ganz auf isländisch) sowie das eingängige "Who is it". Was weiter, z.T. sehr positiv, hängen bleibt, sind "Mouths Craddle", "Desired Constellation", "Sonnets..." und "Triumph of a heart". -Auch das etwas kurze "Show me forgiveness" ist beachtenswert. (Was jetzt aber nicht heißen soll, dass der Rest nicht beachtenswert wäre!)
Zur etwas schwereren Kost gehört jedenfalls das isländische "Öll Birtan". Ein Take, bei dem ich jetzt nicht so recht weiß, ob es ein Lückenfüller, ein Scherz oder, auf seine Weise, einfach nur genial ist...!
Provozierend-absonderlich ist "Ancestors". Eine echte Extrem-Nummer und so ziemlich das schwierigste Stück auf diesem Album. Ich kann nicht sagen, wie lange es dauert bis man sich dieses Take "erhört" hat. Aber dass hab' ich bei vielen Beafheart- und Zappa-Take's auch schon gesagt. -Und auf einmal geht der Knopf dann doch auf! Auf jeden Fall fordert "Ancestors" den Hörer über Gebühr. Solch vokalistische Schlitterpartien sind ja seit den Sugarcubes Fräulein Gudmundsdottirs Bestreben, dem Hörer etwas Mitarbeit und guten Willen abzuverlangen. Eigentlich macht dies ihre Musik so sympathisch. -Und kommerziell war die Eisprinzessin ja ohnehin noch nie! Insgesamt ist "Medulla" auf jeden Fall eine empfehlenswerte Scheibe. Wer bei Björk neu einsteigt sollte aber zunächst zu "Vespertine" oder "Debut" greifen!
Bei der Bewertung von "Medulla" halte ich mich jetzt erstmal ein bisschen zurück, wobei der CD vier Sterne aber ganz sicher sind. Allein der Mut, ein solches Projekt auf die Beine zu stellen, verdient nochmal einen halben "Bonus-Stern". -Damit sind wir von fünf Sternchen gar nicht soweit entfernt!
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bitte nicht querhören! 31. August 2004
Format:Audio CD
Da machte sich ja selbst der geneigte Hörer so seine Gedanken, als er dann endlich das langersehnte neue Werk des wunderlichen isländischen Workaholics endlich in die Anlage schob und gespannt war auf das, was es jetzt auf die Ohren geben würde. In der Fachpresse wurde man ja ausreichend vorgewarnt, daß Björk hier nochmal eine Schippe drauflege, einen Schritt weiter ginge als sonst. Allzu schwierig und far out sei sie diesmal gelandet, mit ihren vokalakrobatischen Nicht-Songs.
Nun, sicherlich. Aber weiter als einst Radiohead mit dem Klassiker ‚Kid A' wagt sich Björk hier auch nicht raus - alles halb so wild also. Das wichtigste kann man gleich bei den ersten Momenten des Openers festhalten: Björk bleibt Björk. Unverkennbar natürlich die Stimme, der verkopfte Gesang jenseits des Taktes, die typische Intonation und das doch recht stark akzentuierte Englisch. Wobei sie sich diesmal auch an eine isländische Weise traut - lange her, daß wir Frau Gudmundsdottir in ihrer Muttersprache trällern hören durften.
Jedenfalls ist ‚Medúlla' ein Hammer von einem Album. Ein schwerer Brocken, zweifelsohne, aber die locker dahinpluckernden Eigentlich-Noch-Pop-Nummern sind spätestens seit ‚Post' ohnehin passé. Fast schon ein Konzeptalbum, liegt die Stimme, und was man so alles mit ihr machen kann, im Fokus. Und w a s man damit so alles machen kann, wird hier eindruckvoll gezeigt! Provokant könnte man sagen, daß das hier ‚Homogenic' nur mit Stimmen wäre, was natürlich maßlos übertreiben aber nicht so völlig unwahr wäre.
Wer braucht Geigen oder gar ein Orchester, wenn der ‚London Choir' in ‚Oceania' Tonleitern in atemberaubender Geschwindigkeit hoch- und runterkiekst und ansonsten der obligatorische Island-Chor das Musikerensemble mehr als gleichwertig ersetzt? Wer braucht einen Drum-Computer, wenn Roots-Mann Rahzel als menschliche Beatbox fungiert?
Neben den Stimmen ist hier die Stille das wichtigste Stilmittel. Das ist mal eine Platte, die man tatsächlich auf CD haben sollte. Diese sterile, rauschfreie Stille scheint nicht nur zwischen den Stücken zu bestehen, sondern in ihnen selber irgendwie parallel zu laufen. Das ist der zweite große Schnitt speziell im Vergleich zu ‚Vespertine' wo es ständig irgendwo knisterte und pluckerte.
Faszienierend bis zuletzt reiht sich Stück an Stück, und der willige Hörer wird von den stimmlich entfachten Wogen verschluckt, versinkt in diesem Stück großartiger, in neue und doch vertraute Bereiche vorstoßende Musik. Hier nicht die 45 Minuten am Stück zuzuhören, wäre bei nur wenigen Alben unverzeihlicher.
Highlights lassen sich dennoch ausmachen; das düstere ‚Where Is The Line' etwa, daß sich mit klasse Beats und dissonantem Grusel-Chor durch die Ohren in den Kopf bohrt. Oder die ziemlich fetzige Schlußnummer ‚Triumph Of A Heart' - eigentlich ein Club-Song, nur eben ohne Plastik-Beats aus dem Computer, quasi ‚handgemacht'. Schließlich als Höhepunkt ‚Who Is It', fast Pop, fast eingängig, fast ein Hit - wunderschön und doch meilenweit neben der Spur, wie der Rest der Platte. Doch wie gesagt, ‚Medúlla' sollte man sich besser am Stück geben, auch wenn's manchmal schwerfällt. Das spannendste Buch ist nicht auf jeder Seite ein Hammer - aber wer liest quer, wenn das Buch dermaßen gut ist?
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von derbone
Format:Audio CD
Was mir eigentlich an Medulla nicht so gefällt, ist die Tatsache, dass es irgendwie als Album so inhomogen ist, nicht alle Potenziale des an sich doch abgefahrenen und spannenden Ansatzes ausnutzt und stellenweise doch einfach an Einfallsreichtum und Originalität vermissen lässt, weil einige Stücke zu simpel konstruiert und manche Melodien zu schwach sind.. So geniale Stücke wie 'The Pleasure Is All Mine', 'Oceania', 'Mouth's Cradle'und das an Genialität nicht mehr zu überbietende 'Where Is The Line' werden kontrastiert mit etwas zu simpel und platt offensichtlich gestrickten Stücken wie 'Who Is It (was mir inzwischen in der Glöckchenversion doch ganz gut gefällt, es wächst und wächst in mir) und diesen total nackten, stellenweise doch recht unspannenden Akkapellageschichten (was nicht für alle zutrifft). Bei so Stücken wie "Desired Constellation" die wie Ausschussmaterial von 'Vespertine' klingen fragt man sich was hat sich die Gudmondstochter nur dabei gedacht? Oder warum nicht gleich den Ben Frost Remix, der sich auf der 'Triumph Of The Heart' -Single befindet und der es eindeutig rettet auf das Album nehmen wenn es denn unbedingt drauf sein soll?
Als ich die ersten Rezessionen hörte dachte ich, "wow das wird wohl sicher eine weißgott wie abgedrehte Platte", doch in Wirklichkeit wurden viele Potenziale nicht genutzt, das macht die Platte teilweise sogar konventionell banal. Wie gesagt, manchmal etwas mehr zündende Einfälle, etwas mehr 'Where is the line' und viel weniger "vokuro", dann hätt es besser gepasst. Man hat das Gefühl, irgendwie will man hier zu vielen Geschmäckern gerecht werden, immer wieder wenn sich die Platte traut loszulaufen um spannend zu werden folgt eine Extrembanalität um den Ausreisser wieder zurückzupfeiffen, damit es dann doch wieder ein bisschen mehr Mainstream wird. Durch dieses Wechselbad der Gefühle ist ein kongruentes künstlerisches Konzept bei der Platte nicht erkennbar, und dadurch ist sie dann fürs Mainstreampublikum eben doch zu anstrengend...(was ja per se ja ok wäre) Im Vergleich zu der meisten anderen faden Einheitsbrei-Musik die
so im Äther rumspukt, ist 'Medulla' jedoch defintiv als Meilenstein zu bezeichnen. Björk macht ihr Ding und das ist, bis auf die von mir so empfundenen Mängel an der Platte, gut so.
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Bemerkenswert schön.
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Veröffentlicht am 11. Juni 2009 von Stefan
Danke Björk
DANKE BJÖRK !
Wer immer das Vergnügen hat, SACDs auch im Multichannel Format anhören zu können, ist mir diese SACD als Refenz-CD bestens bedient. Lesen Sie weiter...
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Den Namen für Björks sechstes Studioalbum Medúlla, lateinisch für das Mark, hätte man kaum passender auswählen können. Lesen Sie weiter...
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Am 29. Juli 2005 veröffentlicht
Wärmstens zu empfehlen.
Björk ist eine der speziellsten Künstlerinnen. Dieses Album veranschaulicht das mehr als deutlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2005 von flume
Unglaublich GUT!!!
Schon in den ersten Minuten beim ersten Anhören wusste ich,dass dieser neue Geniestreich von Björk mir besonders gut gefällt!! Lesen Sie weiter...
Am 29. März 2005 veröffentlicht
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