Klappentext
Der Lebensweg von 12 Kindern mit infantiler Zerebralparese wird beschreiben, von der Geburt, über herkömmliche Therapieangebote, bis zum Beginn einer bis dato in Deutschland wenig bekannten ganzheitlichen, zielorientierten, in Ungarn entwickelten Rehabilitationsbehandlung. Fortlaufende Untersuchungsergebnisse werden längsschnitthaft zusammengetragen und zunächst nach 2jähriger Therapiedauer untereinander und mit einer Gruppe mit herkömmlicher Therapie verglichen. Hierbei zeigen sich individuell unterschiedliche, z.T. sehr deutliche Fortschritte nicht nur der Motorik, sondern auch der Kognition, Przeption und Motivation in beiden Kontrollgruppen. Erstmals präsentiert werden Ergebnissse nach über 8jähriger kontinuierlicher Konduktiver Förderung. Hier werden nun Unterschiede deutlich zwischen defektorientierter, puntueller, herkömmlicher, "Statusquoerhaltender" medizinischer "Ver-Sorgung" mit optimaler Hilsmittelausstattung und zielorientierter Konduktiver Förderung. Die jetzt vorliegenden Lang-Zeit-Ergebnisse belegen die Überlegenheit der Konduktiven Förderung über kurativ arbeitende, rein bewegungtherapeutische Angebote bei schwerer infantiler Zerebralparese.
Der Autor über sein Buch
Warum ist die Konduktive Förderung so erfolgreich?Im Widerstreit zwischen leeren Kassen der Krankenversicherungen und medizinischem Fortschritt ist es unerlässlich, neue Rehabilitationsmethoden im Vergleich zur herkömmlichen, traditionellen deutschen Medizin darzustellen.
Mit dem Buch "Medizinische Verantwortung bei Konduktiver Förderung und Rehabilitation" wird bis ins Detail mit ausführlichen Einzelfallbeschreibungen und Gruppenvergleichen der Fortschritt durch die medizinische Reha für körperbehinderte Kinder dokumentiert und mit Fotografien zusätzlich illustriert. Dies macht den zweiten Band der Buchreihe "Konduktive Förderung und Rehabilitation" einzigartig, da bislang in der deutschen Medizinischen Literatur kein ebenso ausführlicher Bericht vorgelegt wurde, der über die Dauer von 8 Jahren
eine Gruppe von Kindern mit einer neuen Behandlungsmethode mit einer Gruppe herkömmlich therapierter Kinder vergleicht. Das Buch arbeitet klar heraus, warum die Konduktive Förderung, die Elemente aus Neurophysiologie, Neuropsychologie, Physiotherapie und Ergotherapie, Logopädie und Motopädie, Heil-, Sonder-, Vorschul-, Grundschul- und Sozialpädagogik beinhaltet, so erfolgreich ist: Die Konduktive Förderung ist zielorientiert !
Herkömmliche, traditionelle Medizin arbeitet "defektorientiert", meist in Einzeltherapie mit einer kostenaufwendigen orthopädischen Hilfsmittelversorgung, Status-Quo erhaltend.
Nach achtjährigem Verlauf beider Therapiegruppen zeigt sich klar die Überlegenheit der Konduktiven Förderung bei körperbehinderten Kindern. Daher möchte das Buch erstens betroffenen Eltern Hoffnung machen, zweitens Profis eine alternative Behandlungsmethode näher bringen und drittens Krankenkassen, Gesundheits-Politiker und Gesundheits-Oekonomen anregen, diese neue, ganzheitlich und zielorientiert arbeitende Rehabilitation in das bestehende Gesundheitssystem aufzunehmen und die Kosten dafür zu tragen.