Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Für Mediziner etwas zu ausführlich, 19. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Physik für Mediziner, Biologen, Pharmazeuten (De Gruyter Lehrbuch) (Taschenbuch)
Das oben aufgeführte Buch "Physik für Mediziner, Biologen, Pharmazeuten" von Trautwein et al. ist eines der ausführlicheren "Physikbücher für Nicht-Physiker". So wird dem Gros der Leser schon beim Überfliegen des Buches wieder ins Gedächtnis gerufen, was das Schulfach Physik zum weniger beliebten machte: Formeln über Formeln. Und auch mit den für fachfremde Studenten eher unwichtigen und höchstens verwirrenden Ableitungen wird nicht gespart. Allerdings sollte man sich durch den ersten Eindruck, den das Buch vermittelt nicht abschrecken lassen! So stellt sich schon das Inhaltsverzeichnis als umfassend und gut gegliedert dar. Die Grafiken sind zum größten Teil sehr nützlich und ergänzen die besonders guten und ausführlichen Erklärungen. Des weiteren findet man hier wirklich -wie im Titel versprochen- viele Bezüge zur Medizin, die das Verstehen von abstrakten physikalischen Zusammenhängen oftmals erleichtern. Um sich beim Lernen nicht allzuviel unnötigen Ballast aufzuladen, empfiehlt es sich zusätzlich zu diesem Buch noch 1 - 2 etwas leichter verständliche Bücher (z.B. Physik für Mediziner und Pharmazeuten von Volker Harms) zu verwenden, die dafür sorgen, dass man im Formeldschungel den "roten Faden" nicht verliert.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mathematisch fundiertes, sehr gutes Buch, 28. Juli 2006
Der Trautwein ist mit Sicherheit kein einfach zu studierendes Buch für Menschen, die sich etwas mit Mathematik plagen, denn gerade hier fordert sie der Trautwein, da er mathematisch immer sehr korrekt formuliert. Wissen in den Gebieten der Vektorrechnung, Winkelfunktionen und Analysis - insbesondere der Differential- und Integralrechnung - sind für ein wirkliches Verständnis des Buches unerlässlich. Jedoch machen die sehr anschaulich hergeleiteten Formeln auch durchaus neugierig auf diese Disziplinen. Wem das alles zuviel ist, dem sei der Seibt ans Herz gelegt - durchaus auch in Kombination mit dem Trautwein. Der Seibt ist viel weniger mathematisch (außerdem gibt es ein Kapitel "Mathematische Grundlagen", das alles mathematisch Relevante kurz und mit Bezug auf die Physik erklärt) und spricht auch für den physikalischen Laien eine sehr klare und verständliche Sprache.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Unter Medizinstudenten verschrieen... zu Unrecht., 22. März 2006
Die Physik ist vermutlich das Fach, das den meisten angehenden Medizinern(Zahnis, Biologen, Pharmazeuten etc. wird es ähnlich gehen) Angstschweiß auf die Stirn treibt. Das liegt einerseits wohl an der Erinnerung an langweilige Stunden in alten Hörsälen und andererseits an der Vorliebe und Aufgabe der Physiker, die Welt mit mathematischen Mitteln zu beschrieben. Das bedeutet Formeln. Und um die kommt kein Physik-Lehrbuch herum. Klar, "der Trautwein" scheut sich nicht davor, Formeln zu entwickeln, aber was in meinen Augen eine seiner Stärken darstellt, ist, dass er sie sehr anschaulich und schrittweise entwickelt und sie einem nicht "vorsetzt" wie es bei anderen Büchern der Fall ist, die viel "drumherum" reden, aber schließlich auch auf die Formel kommen müssen. Auch graphisch präsentiert sich das Buch gut. Neben normal gedrucktem Text gibt es hinterlegte „Quintessenzen" und kleiner gedruckte Ergänzungen und Hinweise. Die Graphiken veranschaulichen deutlich die schriftlichen Ausführungen. Die einzelnen Kapitel sind gut strukturiert und durch Unter-Überschriften lassen sich einzelne Stichworte gut wieder finden. Es gibt unzählige Bezüge zur Medizin aber auch zum Alltag. Einziges Manko ist für mich, dass das Buch teilweise zu sehr ins Detail geht. Immer wieder müssen mühsam aufgestellte Gleichungen mit Hinweis auf Einstein „relativiert" werden und zu gerne werden Zusammenhänge differentiell oder durch Integrale ausgedrückt. Das alles ist nicht falsch - Newton bewahre - aber für einen Mediziner(aut al.) manchmal doch zu viel. Wer es allerdings mit einem Professor zutun hat, der ebensolche Vorlieben hat, kommt wohl um all das nicht herum und ist mit diesem Buch gut beraten. Wer nicht ganz so weit in die Tiefen der Physik vorstoßen muss, sollte nur wissen, wann er vielleicht aufhören „darf" zu lesen. Schaden wird das Buch mit Sicherheit keinem.
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