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am 25. Juli 2001
Dass ein Mensch, der solche Dinge hat erleben müssen, nicht Zeit seines Lebens drunter leidet, sondern vielmehr sogar noch darüber berichtet, gebührt höchster Achtung. Hier wird berichtet, wie "Judenärzte" unter die Dienste der Nationalsozialisten gestellt wurden und was für furchtbare Dinge sie tun mussten, im Namen der Medizin. Zwillingsforschung, Skelettieren, Missbildungsforschung, Zwergenwuchsforschung, .... Dieses Buch zeigt auf erschütternde Weise, was in den Lagern "auf medizinischem Sektor erforscht" wurde, damit Parteigrössen zu Ruhm und Ehre kommen konnten. Sehr empfehlenswert, aber nichts für schwache Gemüter. Unbedingt lesenswert für alle, die sich für dieses Thema interessieren.
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am 19. November 2004
Medizin ohne Menschlichkeit, besser könnte der Titel nicht lauten.
Ganz sachlich und chronisch werden die Menschenversuche notiert, die Forschungen erweitert, die Erlaubnisse der Behörden auf offiziellem Weg eingeholt.
Stellen Sie sich vor, sie erhalten einen Brief, beginnend mit: Mein lieber Führer, meiner lieben Frau und meinen lieben Sprößlingen geht es gut.
und weitergehend mit:
Um die Unterdruckversuche fortsetzen zu können, benötigen wir noch 200 Personen, am Besten Juden oder Geisteskranke, deren Leben keine Bedeutung hat.
So oder so ähnlich geschehen, vor gerade einmal 65 Jahren.
Wer wissen will, was geschah, außer den Verbrennungen der Menschen, für den ist dieser Dokumentar ein Muss.
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am 18. Mai 2010
Sehr objektiv wird das Denken der Ärzte und der Bezug zum Leben selbiger dargestellt. Originaldokumente werden zitiert und mit Kommentaren vom Autor ergänzt bzw. eingeleitet. Dabei wird aber eine objektive Haltung erzeugt, die dem Leser erlaubt eigene Schlüsse zu ziehen und so das eigene Denken sehr stark stimuliert.
Insgesamt ein sehr zu empfehlendes Buch um die Intentionen der Ärzte im damaligen Unrechtstaat zu verstehen.
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am 1. September 2014
Es dauerte 50 Jahre, bis die NS-Verbrechen an lebenden, hilflosen Menschen mit einer Entschließung des Deutschen Ärztetages verurteilt wurden. Nicht Wissenschaft ohne Menschlichkeit, sondern M e d i z i n ohne Menschlichkeit, war das performative Schlagwort, das den notwendigen publizistischen Erfolg dieser Dokumentation bewirkte. Der ursprüngliche Titel, der allgemein die Wissenschaft kritisierte, blieb in der Öffentlichkeit ohne Effekt. Gewiss, die brutale Paradoxie ärztlichen Handelns, die wissenschaftlich verbrämt, in Form von Menschenversuchen erfolgte, war auch in ärztlichen Gremien kaum sachlich zu diskutieren; es widerstrebt jedem Mediziner, diesen unerträglichen Missbrauch ärztlicher "Kunst" zu Ende zu denken. Der Heidelberger Neurologe Viktor von Weizsäcker konstatierte, in Nürnberg habe die naturwissenschaftliche Medizin auf der Anklagebank gesessen. Damit war ein Medizinerstreit in Gang gekommen, der bis heute nicht beendet ist.
Der Psychosomatiker Alexander Mitscherlich wechselte von Heidelberg nach Frankfurt a. Main. Auf dem Gesundheitstag 1980 in Berlin wurde das Thema "Medizin ohne Menschlichkeit" eingehend diskutiert. Wieder war die Ärzteschaft gespalten. An der Hamburger Universität wurde das Thema immherhin zur Pflichtvorlesung für Erstsemester gemacht und in Berlin eine Gedächtnisstätte für die NS-Opfer der unmenschlichen Medizin in der Nähe der Philharmonie errichtet. Ein neues Buch, das die übrige Medizin komödiantisch behandelt, geht auch auf dieses todernste Thema ein.Die Visite: Ein Satyrspiel in zwei Teilen
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am 16. Mai 2016
Ich habe mir das Buch gekauft weil ich mich in erster Linie für Medizin interresiere und für die NS zeit. Das BUch ist sehr informativ
und Interresant geschrieben. Dadurch, dass es sich hier um orginale Dokumente handelt wird das ganze auch noch auf
Fachlicherebene spannend.
Also für alle die sich für die NS zeit und Medizin interesieren ist es ein muss.
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am 2. Mai 2010
Ich hatte mir das Buch gekauft mit der Absicht mich vor allem ueber die Versuche welchen von den Nazis durchgefuehrt wurden zu informieren. Allerdings geht es meines Erachtens hauptsaechlich ueber die Prozesse der beteiligten Personen, wobei in bei jedem neuem Kapitel anfaenglich ein Versuch, der diese Personen betrifft, geschildert wird. Anschliessend wird sehr genau auf die Verhandlung des jeweiligen Versuchsleiter bzw. dessen Mitarbeiter eingegangen. Es ist jedoch anzumerken das die Verteidigung der Personen sich immer wiederholt (Befehlsnotstand, Fuehrerbefehl, Kriegswichtige Forschungen um andere zu retten, etc.) und somit nach einiger Zeit nicht mehr so "spannend" sich darstellt. Dahingegen sind die gesprochenen Urteile dann wieder eine Ueberraschung da diese haeufig ziemlich mild ausfallen.

Zu den Versuchen welche im Buch genannt werden:
- Unterdruck- und Unterkuehlungsversuche
- Versuche zur Trinkbarmachung von Meerwasser
- Fleckfieberimpfstoffversuche
- Hepatitis Epidmica Forschung
- Sulfonamid-, Knochentransplantation- u. Phlegmoneversuche
- Lost- u. Phosgenversuche
- juedische Skelettsammlung
- Euthanasie-Programm
(keine Zwillingsforschung o.ä.!)

Ich haette mir mehr Informationen ueber die Versuche gewuenscht die teilweise zwar sehr anschaulich dargestellt werden aber meist nicht in ihrer Gesammheit dem Leser zugaenglich gemacht werden, stattdessen wird immer einer als exemplarisches Beispiel genannt.
Was das Buch sehr gut aufzeigt ist die bedingungslose Befolgung der Befehlskette (Ein Arzt liest das EKG ab und meint, die Versuchsperson werde wohl sterben, der Versuchsleiter verbietet den Abbruch des Versuches und der Arzt haelt sich daran). Ferner gibt es Einblicke in den zerstoererischen Ehrgeiz mancher Aerzte die um einen Impfstoff zu entwickeln auf die hinreichende Erprobung an Tieren verzichten und zu frueh mit Menschenversuchen abfangen bzw. nach Eigenversuchen die Gefahr fuer sich als zu gross einschaetzen und lieber Gefangene dafuer nehmen. Teilweise handelt es sich auch um einfache wirtschaftliche Fragen, bezogen auf das Meerwasser, denn die Erbsenzaehler moechten ebenfalls nicht zuviel Geld fuer das Leben eines Soldaten ausgeben und versuchen mit sinnlosen Versuchen absolut unwirksame, aber billige, Methoden als richtig zu erproben. Ebenso muessen wegen der Sturheit eines Professors der die Sulfonamide als geringer wirksam als die chirurgische Versorgung ansieht, Menschen in Versuchen grausam misshandelt werden (er hat im Prinzip zwar recht, allerdings ist wohl in den seltesten Faellen ein Chirurg bei der Frontruppe anwesend, von daher ist es sinnvoll diese Mittel zur Ueberbrueckung zu geben bis der Verwundete einer aerztlichen Versorgung zugefuehrt werden kann).
Alles in allem ein sehr gutes Buch mit sehr grausamen Inhalt was teilweise in der Absurditaet der Taten schon zynisch anmutet.
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am 17. August 2014
Wer sich mit der Geschichte der Medizin in Deutschland befasst, kommt an diesem Buch nicht vorbei. In einer außerordentlichen Präzision werden die ungeahnten Abgründe, die deutsche Ärzte zur NS-Zeit mit ihren menschenverachtenden Taten erschufen, dargelegt. Das Buch liest sich fast wie ein Thriller - nur ohne "Happy End".
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am 13. September 2012
Dieses Buch liest sich in einem Rutsch, wenn man sich für die Geschehnisse aus dem 2. Weltkrieg interessiert. Natürlich ist es heute unvorstellbar wie Ärzte soetwas überhaupt machen konnten, es steht im Wiederspruch zu ihrem Eid den sie abgelegt haben. Ich war total entsetzt....
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am 9. Juli 2012
Sehr umfassende Berichte über die Gräueltaten der NS Ärzte. Die Aussagen im Nürnberger Prozess zeigen deutlich wie versucht wird, die Verantwortung von sich zu weisen.
Dieses Buch stimmt nachdenklich. Die Berichte der Menschenversuche lassen einem den Schauer über den Rücken laufen. Man kann sich nicht dagegen wehren sich in die Leiden der Menschen hineinzuversetzen.
Dieses Buch ist nur zu empfehlen um die Diskusion der NS Zeit weiter aufrechtzuhalten um dem "Vergessen" entgegenzuwirken.
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am 29. Januar 2002
Dieses Buch wurde von der deutschen Ärztekammer komplett aufgekauft nach Ersterscheinung (Quelle: R.J. Lifton "Ärzte im Dritten Reich"). Selbst nach dieser furchtbaren NS-Zeit haben Ärzte - teilweise bis heute und sehr erfolgreich - versucht, diese grausamen Details geheimzuhalten. Und das von einem Organ der Ärztevereinígung! Gewiss sind viele Ärzte in Deutschland immer noch zugelassen als "Heiler" und arbeiten, als ob nichts gewesen wäre. Ein Grauen für mich, wenn man bedenkt, wie viel Macht diese Ärzte damals hatten. Allmacht über Tod und Leben, teilweise sogar sadistische Lust daran, Menschen zu quälen, zu verstümmeln oder im Namen der Medizin zu "untersuchen". Wo bleibt da das Versprechen des hypokratischen Eids?
55 Kommentare|23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden