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Medizin mit Menschlichkeit: Wie die Mächtigen die Zukunft unseres Landes verspielen, indem sie seine Vergangenheit verachten.  Ein Hausarzt widerspricht Professor Lauterbachs Zweiklassenstaat
 
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Medizin mit Menschlichkeit: Wie die Mächtigen die Zukunft unseres Landes verspielen, indem sie seine Vergangenheit verachten. Ein Hausarzt widerspricht Professor Lauterbachs Zweiklassenstaat (Taschenbuch)

von Martin Gattermann (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 199 Seiten
  • Verlag: infolab; Auflage: 1 (14. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3980395332
  • ISBN-13: 978-3980395335
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 309.186 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Medizin mit Menschlichkeit gegen Zweiklassenstaat, 15. Juli 2008
Von Svante Gehring (Norderstedt, Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wenn hier ein Hausarzt Herrn Lauterbachs Thesen zum Zweiklassenstaat widerspricht, so ist dies nicht rein zufällig. Es ist die Reaktion auf eine jahrelange Kampagne gegen die niedergelassene Ärzteschaft, die, nachdem die politischen Experimente sozialer Gesetzgebung zum bürokratischen Overkill, verschärfter Minderversorgung und finanziellen Harakiri in den Praxen geführt haben, nun für die Übernahme durch international agierenden Großkliniken endgültig sturmreif geschossen werden soll.

Auch wenn Herr Lauterbach sein eigenes politisches Versagen der Beamten- und Ärzteschaft unterschieben und seine wahren Absichten unter dem sozialen Denkmäntelchen verstecken möchte, so wird er hier von einem Kollegen, der seine Erfahrungen innerhalb des Systems gemacht hat, entlarvt und demontiert.

Herr Gattermann braucht keine Studien zu nennen, muss nicht denunzieren oder bloße Behauptungen aufstellen, um das unlautere Gebäude seines Widersachers einstürzen zu lassen. Es genügen hier der gesunde Menschenverstand gepaart mit der Kompetenz der ärztlichen Basis, die von jeher in Empathie und Menschlichkeit eingebettet ist. Zusätzlich unterbreitet Herr Gattermann entwaffnend einfache Gegenvorschläge, die unserer Freiheit und Demokratie nicht weiter gefährden, wie die meisten Vorschläge Lauterbachs.

Dieses Buch ist für jeden eine Pflichtlektüre, der Lauterbach gelesen oder geglaubt hat. Es sei darüber hinaus nicht nur Kolleginnen und Kollegen ans Herz gelegt, um den eigenen Standpunkt zu überprüfen, sondern jeder Bürgerin und jedem Bürger unserer Republik, die/der wissen möchte, wie unser ehemals weltweit gerühmtes Gesundheitssystem den Interessen unserer Berufspolitiker und der internationalen Großfinanz geopfert wird.

Ich hielt so ein Buch lange für überflüssig, doch da Herr Lauterbach weiterhin als zweifelhafter Gesundheitsökonom in eigener Sache und im Interesse der Rhönkliniken, Krankenkassen und Bertelsmänner (und -frauen) als Lobbyist unterwegs ist und leider immer noch von Journalisten hofiert wird, musste ich meine Einschätzung revidieren. Ohnehin möchte man(n - frau auch) das Buch, einmal in der Hand, nicht wieder aus dieser legen, da es gut lesbar im anregendem Stil uns neugierig auf die nächsten Enthüllungen und Gegenvorschläge Gattermanns macht.

Medizin mit Menschlichkeit sollte eine weite Verbreitung finden, um uns vor dem sich weiter etablierenden Zweiklassenstaat aus wenigen Melkenden und vielen Gemolkenen zu bewahren.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Dieses Buch sollte in jedem Arztwartezimmer ausliegen!, 16. Juli 2008
Von C. Hagen - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Wenn man Ärzte auf ihren Kollegen Lauterbach anspricht, erntet man meist nur ein Schulterzucken oder Kopfschütteln. Diesem Schulterzucken und Kopfschütteln gibt Martin Gattermann mit seinem lesenswerten Buch Ausdruck. Er verschafft tiefe Einblicke darin, wie das System Lauterbach" funktioniert. Es zeigt auf, was Patienten und Ärzte durch die Politik von Karl Lauterbach und Ulla Schmidt schon verloren haben und noch alles verlieren können.

Man wünscht sich dieses Buch in jedes Arztwartezimmer und in die Hand eines jeden, der in Deutschland Sozial- und Gesundheitspolitik mit verantwortet.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das sollte jeder mit eigenem Kopf gelesen haben!, 13. Juli 2008
Mein überaus geschätzter Arzt-Kollege Martin Gattermann hat hier ein wichtiges Werk abgeliefert! Wie bereits zuvor in seinen kleineren, essayistischen Veröffentlichungen mit gekonntem Stil, neugierig lesbarem Fluß der Darstellung, mit soliden Fakten und immer wieder verblüffenden Schlüssen.

Warmherziger Arzt und kühler Denker zugleich, stellt er hier Befunderhebung und Diagnostik im Falle einer besonders schweren Form von "sozialpolitischer Hochstapelei" vor. Wenn man Gattermanns Buch gelesen hat, fällt es schwer, die bereits sinkende, aber immer noch erstaunlich hohe Akzeptanz des umtriebigen Prof. Lauterbach in Entscheiderkreisen zu verstehen. Und man verspürt Zorn über diejenigen, die diesen m.E. höchst oberflächlichen Akademiker und seine gefälligen Analysen im politischen Geschäft verwerten.

Angesichts seiner - z.B. von Frau Prof. Gertrud Höhler als skandalös lasch gegeißelten - bestens dotierten Aufsichtsratstätigkeit im neoliberalen Rhön-Konzern überwiegen die Glaubwürdigkeitszweifel an diesem selbsternannten, emsig die eigene PR-Trommel rührenden "Anwalt der kleinen Leute". Mit denen hat Autor und Hausarzt Gattermann nämlich in seiner Praxis täglich zu tun. Und diese sollten neugierig sein, wer in ihrem Namen diejenigen Traditionen und Strukturen demontieren hilft, aus denen ärztliche Motivation und Einsatzbereitschaft sich speisen.

Ich wünsche dem Buch möglichst viele engagierte Leser, Rezensionen, Diskussionen. Denn es ist ein Moment der intellektuellen Gegenwehr. Einer Gegenwehr gegen das aktuelle Vorhaben, den basisnahen, persönlichen Einsatz unserer Ärzte für ihre Patienten in die Hände ethisch völlig indifferenter börsennotierter Konzerne und ihrer geplanten Filialketten-Industrie zu legen. Und hierfür zuvor die freien Ärzte abzuschaffen. Möge das aufklärerische Licht des Buches hier Einiges zur Vereitelung derartiger Heuschreckenpläne beitragen!

Axel Brunngraber ("Lieber ein leiser Fluß als ein Lauter Bach!")
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