Meditations John Coltrane
1. The Father and The Son and The Holy Ghost [12' 50]
2. Compassion [6' 50]
3. Love [8' 11]
4. Consequences [9' 10]
5. Serenity [3' 31]
Personnel:
John Coltrane, tenor saxophone, percussion (left channel)
Pharoah Sanders, tenor saxophone, tambourine, bells (right channel)
McCoy Tyner, piano
Jimmy Garrison, bass
Elvin Jones, drums (right channel)
Rashied Ali, drums (left channel)
Aufnahme: 1965
Es läßt mich der erste Teil "The Father and The Son and The Holy Ghost" von diesem Album das Pfingsten d. h. die Apostelgeschichte des Lukas 2: 1 - 13 im Neuen Testament vorstellen. Ich glaube, daß der Vers "Die andern aber hatten's ihren Spott und sprachen: Sie sind voll süßen Weins (Apostelgeschichte 2: 13)" einen Lärm zeigte. Und ich glaube, daß die intensive Musik vom Anfang des ersten Teils "The Father and The Son and The Holy Ghost" die Intensität vom Lärm des Pfingsten zeigte, während die stille Melodie, die Coltrane spielt, zeige, daß die geistige Erhebung der Leute, die vom Heiligen Geist gefüllt werden. Im dritten Teil "Love" präsentiert Coltrane das schönste Solo in der Folge des Baßsolo von Jimmy Garrison. Natürlich präsentierte Coltrane keinen "Eros" d. h. die Zuneigung von einer geschlechtlichen Natur, sondern "Agape" die die Liebe von Christo oder von Gott ist. Aber die vierte "Consequences" machen wieder die Musik intensiv. Coltrane hat Pharoah Sanders die "Consequences", die die Liebe bringt, ausdrücken lassen. Aber um die Wahrheit zu sagen, verstehe ich nicht, warum die "Consequences" in der Folge der "Love" so großartig sind. Möglicherweise könnte die Vorstellung der vierten "Consequences" mit der Vorstellung der "Love" nicht verbinden. Die fünfte "Serenity" wird wie ein Gebet gespielt. I weiß ein christliches Gebet, das "The Serenity Prayer" genannt ist. Coltrane betet leise, aber mit Leidenschaft. Sogar in der "Serenity" wird der Wunsch zu Frieden dringend gehört. Einer der Reize dieses Albums ist, daß mit den alten und neuen Mitgliedern die Musik und die Vorstellung vereinigter und konsequenter eher als die späteren Alben Coltranes sind (Elvin Jones und McCoy Tyner ließen am Ende nach diesem Album). Ein anderer Reiz ist die Schönheit in der Intensität.