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Pressenotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.05.2000
Hart ins Gericht geht Nina Diezemann mit diesem Buch: Als "Small-Talk-Munition" ganz brauchbar, bemerkt sie spitz, nachdem sie allerhand entsprechende Passagen aufgelistet hat. So ist sie recht erstaunt, dass Hartmann die Jahrhunderte alte Frage der Sprachphilosophie, ob ein Denken jenseits der Sprache möglich ist, mit einem klaren "Ja" beantwortet. Und dementsprechend werden die Beiträge verschiedener Philosophen auch von Hartmann interpretiert, stellt sie fest. Wenig aufschlussreich findet sie darüber hinaus die Ausführungen zu `Theoremen` der Medienphilosophie und Innis, McLuhan und Flusser ("Gemeinplätze"). Die schlechte Reproduktion der Abbildungen seien außerdem nicht gerade dazu geeignet, das `bildliche Philosophieren` zu lehren, wie Diezemann nicht ohne Ironie anmerkt.
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Kurzbeschreibung
In der Informationsgesellschaft geht es nicht länger um die Auslegung von Texten, sondern um Eingriffe in den symbolischen Reproduktionsprozess von Gesellschaft. Nach der Sprache und der Schrift rücken Medien deshalb zunehmend ins Blickfeld theoretischen Interesses. Historisch und systematisch werden in diesem Band Positionen entfaltet, die für das Verständnis der Medien oder - allgemeiner - für die Medialität von Denken und Kommunizieren grundlegend sind. Der Autor Dr. Frank Hartmann ist Lektor am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.