Pressestimmen
"So entspricht die Vielfalt der Aufsätze dieses Bandes der Spannweite von Lindners Forschung. "Medien und Ästhetik" trägt dazu bei, zwischen literaturwissenschaftlicher und medientheoretischer Perspektive zu vermitteln. Benjamin setzte dem an Homogenität orientierten Denken ein polyphones entgegen, eben das tut auch dieser Band. In seiner Vielstimmigkeit aktualisiert sich Benjamins Theorie." (Andreas Becker, MEDIENwissenschaft 1/2004)
"[A]uch die Festschrift für Burkhardt Lindner 'Medien und Ästhetik` arbeite[t]mit an der Entkanonisierung unf Rekontextualisierung der Benjamin'schen Schriften. [...]Deshalb liegt der aktuelle Gewinn [...]in der Aufmerksamkeit, mit der die Autoren die neuesten Medienumbrüche registrieren und kommentieren: Video on Demand durch Hartmut Winkler, Intermediale Performance durch Christoph Tolen, Klang-Installationen durch Hans Burkhard Schichting, Filesharing durch Harald Hillgärtner, Computerschrift durch Saskia Reither [...]." (Inge Münz-Koenen, literaturkritik.de, Nr. 9, 09/2006)
"[A]uch die Festschrift für Burkhardt Lindner 'Medien und Ästhetik` arbeite[t]mit an der Entkanonisierung unf Rekontextualisierung der Benjamin'schen Schriften. [...]Deshalb liegt der aktuelle Gewinn [...]in der Aufmerksamkeit, mit der die Autoren die neuesten Medienumbrüche registrieren und kommentieren: Video on Demand durch Hartmut Winkler, Intermediale Performance durch Christoph Tolen, Klang-Installationen durch Hans Burkhard Schichting, Filesharing durch Harald Hillgärtner, Computerschrift durch Saskia Reither [...]." (Inge Münz-Koenen, literaturkritik.de, Nr. 9, 09/2006)
Kurzbeschreibung
In den letzten Jahrzehnten ist man zunehmend darauf aufmerksam geworden, dass Ästhetik als Lehre von der Wahrnehmung ihre medialen Bedingungen mit bedenken muss. Demgegenüber lässt sich aber auch eine Haltung einnehmen, die versucht, ästhetische Phänomene als emergente Sinnformen zu analysieren, ohne sie auf ihre medientechnischen Voraussetzungen zurückzuführen. Unter den in diesem Band versammelten medien-, literatur- und theaterwissenschaftlichen Beiträgen finden sich beiderlei Perspektiven wieder, wobei verschiedene Autorinnen und Autoren den Schwerpunkt auf die Auseinandersetzung mit dem Werk Walter Benjamins legen. So spiegelt das Buch, der Anlage einer Festschrift entsprechend, die facettenreichen Forschungsinteressen Burkhardt Lindners wider.
Über den Autor
Harald Hillgärtner, wiss. Mitarbeiter am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main. Thomas Küpper (Dr. phil.), wiss. Mitarbeiter am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Frankfurt am Main.