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Medienökonomie: Print, Fernsehen und Multimedia
 
 
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Medienökonomie: Print, Fernsehen und Multimedia [Taschenbuch]

Hanno Beck
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 348 Seiten
  • Verlag: Springer Berlin Heidelberg; Auflage: 1 (1. Januar 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3540433333
  • ISBN-13: 978-3540433330
  • Größe und/oder Gewicht: 23,5 x 15,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.177.702 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Hanno Beck
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wer wissen will, wie Medien funktionieren, muß ihre Ökonomie verstehen. Was ist das Besondere an Medien? Welchen ökonomischen Zwängen unterliegen sie?Was wird sich in der Werbebranche durch das Aufkommen des Internet und von Multi Das Buch wendet sich an Studenten der Publizistik, die sich mit Medienökonomie beschäftigen, und an Praktiker, welche mehr über die Zwänge und Gesetzmäßigkeiteihrer Branche erfahren möchten. Elementare ökonomische Konzepte werden vorgestellt und auf die Medienbranche angewendet. Printmedien, Radio, Fernsehen und Multimediaanwendungen werden auf ihre ökonomischen Gesetzmäßigkeitund ihre Beziehungen untereinander hin analysiert; die Analyse wird in den Kontext aktueller Geschehnisse in der Medienbranche eingebettet.

Autorenportrait

Dr. Hanno Beck ist Wirtschaftsredakteuer bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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57 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Hanno Beck verfolgt mit seinem Buch 'Medienökonomie' (2.Auflage, 2005) das Ziel, den Mediensektor verstärkt unter ökonomischen Aspekten zu beleuchten.

Folgerichtig wird dem Leser im 1.Kapitel das nötige ökonomische Rüstzeug an die Hand gegeben, wobei auf die spezifischen Aspekte dieses Bereiches hinreichend eingegangen wird. Es wird der besondere Charakter des Gutes Information und seiner Bereitstellung genannt, die Implikationen durch das Auftreten von Medienunternehmen als Anbieter auf Rezipienten- wie auch Werbemärkten, ebenso die Tendenzen zur Monopolbildung in Zusammenhang mit Massenproduktion und vor allem Netzwerkeffekten. Anhand der Abhandlung meritorischer Güter, also hier Medien denen seitens der Politik besondere Bedeutung beigemessen und deshalb regulierend eingegriffen wird (Bsp. sind der öffentlich-rechtliche Rundfunk oder die Buchpreisbindung), zeigt sich die marktliberale Haltung des Autors deutlich.

Die übrigen drei Kapitel widmen sich unterschiedlichen Medienformen (gedruckte, audiovisuelle, sowie Internet und Multimedia). Diese verfügen über keinen stringenten Aufbau, es finden sich hier neben ökonomisch- theoretischen, u. a. technisch-physikalische, rechtliche, geschichtliche Aspekte und unternehmerische Kennzahlen. Kästen, Tabellen und Abbildungen bieten Zusatzinformationen in ähnlich ungeordneter Weise. Dies erschwert das Nachschlagen eines bestimmten Sachverhalts doch erheblich.

Trotzdem ist das Buch gut lesbar weil gefällig geschrieben, die

eingestreuten 'Witzchen' verleiten allerdings nichtmal zu einem müden Lächeln.

Fazit:

Die Frage ist wem dieses Buch nützt? Es ist aktuell, wichtige Veränderungen durch das Internet in Bezug auf andere Medien ('"Download- Piraten'") werden bspw. erläutert und es wird versucht das Feld aus vielen, nicht nur ökonomischen, Perspektiven zu beleuchten und

Zusatzinformationen zu geben. Das Problem ist, dass in dieser Form das Buch eventuell zu breit angelegt ist und so an Gehalt einbüßt.

Für ökonomisch Versierte wird die wirtschaftstheoretische Komponente wohl zu dürftig ausfallen, die Besonderheiten im medialen Bereich sind schnell erklärt und verstanden, der Rest dürfte eher von marginalem Interesse sein. Für im Medienbereich Tätige ist es sicherlich eine interessante Einführung in die ökonomische Dimension ihres Arbeitsbereiches, kann aber auf Grund oben genannter Einschränkungen kaum als Nachschlagewerk dienen. Von den übrigen drei Kapiteln dürfte für sie auch nur dasjenige von Belang sein, welches sich mit ihrem eigenen Mediensektor befasst. Bleiben die generell Medieninteressierten als große, heterogene Gruppe, für die sich ein Blick hinein lohnen könnte. Denn trotz aller Kritik bewegt sich das Buch an der Spitze der aktuellen Erkenntnisse zu dieser Thematik und sicherlich ist es ein neuer, achtenswerter Ansatz, Ökonomie und Medien mehr in Zusammenhang zu stellen und dabei gleichzeitig Aspekte unterschiedlichen Couleurs für ein so großes Feld in einem Buch aufzuzeigen. Unter diesen Prämissen ist eine klarere Gliederung wohl kaum durchführbar.

Somit bleibt es auch für Laien gut lesbar, da komplexere (ökonomische) Sachverhalte durch Kästen, etc. gekennzeichnet sind und somit überlesen werden können ohne dass der Lesefluss darunter leidet.

Man kann daher eine eingeschränkte Empfehlung auszusprechen, da der Nutzen dieses Buches sehr stark von den individuellen Präferenzen der potentiellen Leser abhängt.

PS.: Ein kleiner Lapsus findet sich auf S.161. So sind die Überschriften der Abbildung 27 korrekt, doch wird im Fließtext die rechte mit der linken Seite vertauscht. Die unelastische Nachfragekurve befindet sich in der linken Grafik und nicht wie im Text geschrieben auf der rechten.
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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Meike
Format:Taschenbuch
'"Dieses Buch soll eine Brücke zwischen zwei Welten sein: Es soll die ökonomische Theorie anwenden auf die oftmals speziellen Aspekte der Medienbranche, und somit dem Leser Einsichten in die ökonomischen Besonderheiten des Mediengeschäftes vermitteln.'" So formuliert Hanno Beck, Wirtschaftsredakteur der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die Grundidee seines Einführungswerkes. Beck ist diesem Anspruch voll und ganz gerecht geworden.

Im Eingangskapitel des bereits in zweiter Auflage erschienenen Lehrbuchs, das sich sowohl an Studenten als auch an Praktiker aus der Medienbranche richtet, vermittelt Beck einige grundlegende ökonomische Konzepte. Er geht auf die besonderen ökonomischen Eigenschaften des Gutes Information und auf dessen Angebot und Nachfrage ein, beleuchtet Vertriebs- und Finanzierungsmethoden, erklärt die Tendenz zu natürlichen Monopolen und die Bedeutung der Medien für Politik und Gesellschaft. Außerdem beschäftigt er sich mit dem Wettbewerb und seiner Funktion in der Medienbranche sowie mit Netzwerkeffekten. Im Folgenden werden die Printmedien, die audiovisuellen Medien und das Internet sowie verschiedene Multimedia-Anwendungen detaillierter betrachtet. Neu hinzugekommen sind in der zweiten Auflage drei Themengebiete: Beck beschreibt die Stellung der Medienunternehmen auf Rezipienten- und Anzeigenmarkt und ihre allgemeine Konjunkturabhängigkeit, arbeitet die 'Zeitungskrise' der Jahre nach 2000 neu auf und erklärt, warum die Ergebnisse von Medienfusionen aus seiner Sicht nicht überzeugen.

Zahlreiche Abbildungen, Tabellen und Themenkästen ergänzen Becks Ausführungen. Statistiken wurden nach Möglichkeit für die zweite Auflage aktualisiert. Zur guten Verständlichkeit des Werkes tragen auch die klare Argumentationsstruktur und der angenehme, ungezwungene Stil des Autors bei. Negativ fallen lediglich der Mangel an Zitaten und das relativ kurze Literaturverzeichnis auf; die Vertiefung des Wissens anhand weiterführender Literatur wird dadurch etwas erschwert.

Da Medien in den meisten Ökonomie-Einführungen nur am Rand eine Rolle spielen, versucht Beck in seinem Lehrbuch, die beiden Bereiche zu verbinden, um dem Leser die ökonomischen Besonderheiten und Funktionsweisen des Mediensektors zu vermitteln. Dieser Versuch ist - auch wenn dem Autor oft blindes Marktvertrauen vorgeworfen wird - geglückt. Becks Buch ist eine gute und sehr verständliche Einführung in das Thema und ist trotz des stolzen Preises zu empfehlen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragende Einführung 31. Dezember 2002
Von AnWini
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das vorliegende Buch von Hanno Beck ist eine hervorragende Einführung in das Thema der Medienökonomie, welches sich innerhalb kurzer Zeit zum Standardwerk entwickeln dürfte.

Einleitend skizziert Beck das für den Mediensektor relevante wirtschaftswissenschaftliche Grundwissen. Danach folgen ebenso klar gegliederte Teile zum Print-, Fernseh- und Multimedia-Sektor.

Schon nach wenigen der 334 Seiten fällt der erfrischende Schreibstil des Autors auf. Man merkt deutlich, dass Beck sich als professioneller FAZ-Journalist nicht hinter Fremdwörtern und schwierigen Satzkonstruktionen verschanzen muss. Aufgrund seines Schreibstils und vieler aktueller Beispiele gelingt es ihm, selbst komplexe Fragen der Medienökonomie verständlich zu vermitteln.

Pro und Contra zur Kaufentscheidung:

+ Dieses Buch eignet sich für wirklich jeden, der auf verständliche Weise an das Thema Medienökonomie herangeführt werden will. Andere Standardwerke der Medienökonomie z. B. von Heinreich, Altmeppen und Kiefer empfehle ich als anschließende Literatur zur weiteren Vertiefung.

+ Der etwas höhere Preis ist für den gebotenen Gegenwert absolut in Ordnung. Das Buch hat auch seine Qualitäten als Nachschlagewerk.

- Einziger Kritikpunkt ist das etwas dürftige sechsseitige Literaturverzeichnis.

Resümee: KLARER KAUF!

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