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Media Control: Wie die Medien uns manipulieren Taschenbuch – 1. August 2006


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 4 (1. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492246532
  • ISBN-13: 978-3492246538
  • Originaltitel: Media Control
  • Größe und/oder Gewicht: 12 x 1,8 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 411.954 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Anonym am 25. November 2008
Format: Taschenbuch
Wer sich allgemein mit Medientheorie befassen möchte ist falsch bei diesem Buch, es ist vielmehr eine (gut gelungene) politische Analyse der US-Medien. Es wird sehr ausführlich und mit vielen Beispielen auf die Berichterstattung der amerikanischen Zeitungen im Zusammenhang mit der US-Außenpolitik eingegangen, in welcher meist schockierend kritiklos die offizielle Regierungspolitik unterstützt wird (auch bei militärischen Interventionen) und dessen Gut-Böse-Schnema übernommen wird. Tatsachen, die die USA und ihre Verbündeten in ein schlechtes Licht rücken, finden dort, auch wenn sie noch so offensichtlich sind, fast nie Erwähnung, während alles, was der "Feind" tut automatisch in ein übertrieben schlechtes Licht gerückt wird.
Interessant auch die einleitende abstrakte Betrachtung des amerikanischen "Kriegs gegen den Terrorismus", in der die Scheinmoral und die willkürliche Bestimmung dessen, was als "Terrorimus" bezeichnet wird (die offizielle Definition lässt sich auch einmalig auf die US-Außenpolitik übertragen) offensichtlich wird.
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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "pavel-pavement" am 26. Mai 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Ein typisches Noam Chomsky Buch - argumentativ, überzeugend und
schockierend. Mit der gewohnten Mischung aus aussagekräftigen Beispielen, perfekt integrierten Zitaten und bestechend logischer
Theorie, beschreibt Chomsky die Funktion und Hintergründe der US-Medienlandschaft. In der Einleitung(in der er schon ein Highlight setzt, indem er die USA mit einfachen und für jedermann nachvollziehbaren Argumenten des Staatsterrorismus überführt) besticht er durch gute Beispiele, mit der er dem Leser erst mal verdeutlicht, wie einseitig und Regierungs-freundlich amerikanische Medien, v.a. in Bezug auf die US-Außenpolitik, sind. Zu Beginn des Hauptteils verliert er sich leider etwas in langatmigen Definitionen, was er jedoch in dessen Verlauf wieder ablegt und zu seinem, mit Beispielen gespickten, Stil findet. In dem Anhang werden noch zahlreiche schwarze Kapitel der US-Politik und die Verwicklung der Medien aufgelistet. Im Gegensatz zu Michael Moores Buch "Stupid White Men", das lediglich durch Zahlen brilliert, ist dieses Buch durch seine Theorie anspruchsvoller und bringt den Leser zum Nachdenken.
Dieses Buch gelesen zu haben, bedeutet, die US-Medien mit anderen Augen zu sehen und an der angeblich existierenden Meinungsfreiheit zu zweifeln. Ein grandioses Buch, das sogar Chomskys Meisterwerk "Profit over People" übertrifft, und das für jeden Pflicht ist, der von den üblichen Politikerfloskeln die Nase voll hat, und hinter die Fassade blicken möchte.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sarah am 21. März 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es geht in dem Buch um die Kontrolle der Medien, wenn man dem Titel glaubt, der Inhalt passt nicht perfekt dazu, was aber eine Eigenheit Deutscher Marketingleute sein kann, die vereinfachen gerne beim Titel einer Publikation oder blasen ein wenig warme Luft rein... sorry.

Es geht in dem Buch *auch* um die Frage, wie Meinungsbildung durch die Medien beeinflusst wird, nämlich durch Fehlinformation, mehr noch aber durch Unterdrückung von Informationen. Den Hauptteil des Buches, das auf mehreren Vorlesungen Chomskys beruht, handelt aber davon, dass Demokratie durch Täuschung und Lobbyarbeit von einer Herrschaft des Volkes zu einer Herrschaft der Lobbyisten und Wirtschaftsmächtigen wurde.

Das Buch ist eine allgemeine Kritik politischer Verhältnisse und die Medienkritik nur ein Teil davon und in diesem Buch nicht der wichtigste.

Beschrieben wird, wie durch Filterung von Information, Lüge, Unterdrückung auch, Emotionen geschürt und Entscheidungen herbeigeführt werden.

Demokratie braucht für gute Entscheidungen mündige und informierte Bürger, Chomsky zeigt auf, dass die Bürger durch Berichterstattung in Angst versetzt und dumm gehalten werden. Er erläutert mit einem Trick, wie bigott die Presse agiert, wenn moralische Grundsätze stets so gedreht werden, wie sie gerade gebraucht werden, um eine politische Entscheidung durchzusetzen, die den Herrschenden nützt.

Er zeigt auch auf, wie Solidarisierung unter den nicht Mächtigen be- und verhindert wird. Sein Trick ist, dass er den Leser dazu einlädt, sich in die Rolle eine Marsmenschen zu begeben, um so die Argumente und Informationen ungefilterter wahrzunehmen, das Gesagte also von aussen her zu beurteilen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christl Hartenstein am 29. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Die Medien waren und sind ein Machtinstrument, dessen sich auch und das insbesondere, Regierungen bedienen. Sie sind "Regierungsassistenten" und dienen einem gesellschaftlichen Zweck. "In der Demokratie können notwendige Illusionen den Menschen nicht durch Gewalt aufgezwungen, sondern müssen dem Bewusstsein der Öffentlichkeit durch subtilere Methoden nahegebracht werden." schreibt Chomsky.

Solange die Politik friedlichen Zwecken dient, solange funktioniert das Mediensystem, ohne nennenswerten Schaden anzurichten. Verfolgt man jedoch die politische Haltung der USA in den letzten Jahrzehnten, so haben die amerikanischen Medien mit unterschiedlichsten Mitteln eine Politik unterstützt, die anderen Völkern sehr wohl erheblichen Schaden zugefügt hat. Nicaragua, Irak, Costa Rica, Vietnam, Laos, Kambodscha, Ost-Timur und..und..und...

Es ist eine unendliche Reihe von Ländern, in denen mit Hilfe der USA Kriege vom Zaum gebrochen und jede Demokratiebewegung, die nicht in das Amerika freundliche Bild gepasst hat, im Keime erstickt wurde. Unabhängiges Denken stört und wenn dieses Denken in politisches Handeln umgesetzt wird, besteht die Gefahr, dass Amerika willfährige Vasallenstaaten verliert. Da gilt es gegenzusteuern und mit Hilfe der Medien gelingt das auch in den meisten Fällen, denn die oppositionellen Kräfte sind nicht organisiert. Noam Chomsky führt eine akribische Analyse zu dieser Thematik durch und belegt seine Aussagen mit unzähligen Zeitdokumenten.

Methoden der Medienpolitik, wie die Propagandamethode (vgl.
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