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Meddle [Vinyl LP]
 
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Meddle [Vinyl LP]

Pink Floyd Vinyl
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)

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Pink Floyd - Viral

Biografie

Pink Floyd ist eine 1964 gegründete britische Rockband. Mit ihrer Musik und der klanglichen und visuellen Gestaltung ihrer Platten und Bühnenauftritte schuf sie, begleitet von großem kommerziellen Erfolg, einen unverwechselbaren und völlig neuartigen Stil. Weltweit wurden mehr als 300 Millionen Alben von Pink Floyd verkauft.

Unter der Regie des Sängers und Gitarristen Syd Barrett gehörte die Band… Lesen Sie mehr im Pink Floyd-Shop

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Produktinformation

  • Vinyl
  • ASIN: B000091O8G
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 193.956 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

6 Tracks:

Side 1:
One of These Days
A Pillow of Winds
Fearless
San Tropez
Seamus

Side 2:
Echoes


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Kundenrezensionen

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62 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nach ,Piper At The Gates Of Dawn' mit Syd Barrett schien die Band darum bemüht zu sein, sich ohne ihren Songlieferanten frei zu schwimmen - was ihr nur manchmal gelang. Die letzten Jahre der Sechziger haben dem Hörer ein paar unvergessliche Songperlen und atmosphärische Instrumentals beschert, die Waters, Gilmour, Wright und Mason aufgenommen haben: ,Remember A Day', ,Set The Controls For The Heart Of The Sun', ,Cirrus Minor', Cymbaline' sind reiner Psychedelic-Pop, ,Careful With That Axe, Eugene', ,A Saucerful Of Secrets' und ,More - Main Theme' eine neue Form von instrumentaler Musik, die weder Klassik noch Jazz ist und Rock erwachsen werden lässt.
Mit ,Meddle' scheint sie einen neuen Schritt für sich zu vollziehen. Die Erfahrung mit dem Orchester-Werk ,Atom Heart Mother' wird mit einem ähnlich angelegten Long-Song verarbeitet: ,Echoes', der eine ganze Vynil-Plattenseite ausfüllt. Um den Kern eines dreistrophigen Songs baut die Band ein experimentelles, episches Stück Musik. Schon das Intro ist fast so lang wie normalerweise ein ganzer Song und dazu noch selbständig und unglaublich atmosphärisch - vor allem durch das markante Keyboard-Tropfen am Anfang (das sich in der Mitte vor der Wiederaufnahme des Songthemas wiederholt). Der Song selbst besitzt zwei einfache Teile und eine ruhige, vor sich hin plätschernde Melodie, die bewusst introspektiv wirken soll. Als Zwischenteil das bekannte Hauptthema mit den chromatisch auf- und absteigenden Basstönen. Im Intermezzo spielen die vier wieder ihren Haupt-Trumpf aus: Sound-Experimente, die Fantasie anregen sollen, bevor sie durch ein ständig wiederholtes Akkord-Riff zum Song zurückkehren. Das Outro versandet als Improvisation über dem Song-Thema.
Bei ,Echoes' bemühten sich die Jungs gezielt um die Geschlossenheit, die ,Atom Heart Mother' nicht hatte, und die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. ,Echoes' ist ein Höhepunkt ihrer Bandgeschichte.
Die andere LP-Seite beinhaltete kürzere Songs und ein Intrumental, mit dem sie eröffnet wird. Die Stürme am Anfang von ,One Of These Days' stellen einen Bezug zu ,Echoes' her, was aber folgt, ist ungleich brachialer und unheimlicher. Auf zwei Akkorden improvisiert die Band eine Fahrt durch die Finsternis. Der Gipfel ist die verfremdete, fast satanische Stimme: ,One of these days I'll come to cut you into little pieces'. Warum denn plötzlich so böse, Jungs? - Vielleicht ist es ja einfach nur ,The Dark Side Of Echoes'?
,Pillow Of Winds' folgt direkt und absichtlich schroff als bewusstes Kontrastprogramm. Schläfrig träumt der Song vor sich hin und scheint irgendwo in den Wolken zu hängen, dem ,Kissen der Winde'. ,Fearless' formuliert als Folk-Song die Band-Philosophie: ,You'll climb the hill in you own way'. Sie haben nie etwas anderes getan. ,San Tropez' zeigt eine jazzige Seite der Band (wie schon ,Biding My Time') und kam deshalb wohl Rick Wright ziemlich entgegen, der im Solo-Teil auf dem Piano improvisieren durfte, für Floyd selten locker-flockig. ,Seamus' mit dem jammernden Hund geht als Musiker-Witz durch, der Blues selbst ist standardmäßig. Man wollte wohl einfach den sich anbietenden Effekt ausnutzen und sich einen kleinen Scherz erlauben. Deshalb darf das kleine Machwerk den Abschluss bilden.
Sagte ich schon, dass ich jedes Stück auf der Platte liebe? Vielleicht sind Floyd nie so konsequent sie selbst gewesen wie auf ,Meddle' - vielseitig, experimentell, humorvoll und atmosphärisch. Zum ersten Mal haben sie kein völliges Neuland mehr betreten, sondern die inzwischen erarbeiteten Erfahrungen ausgebaut. Die üblichen technischen Ausrutscher und Spielfehler treten hier nicht auf oder werden so geschickt kaschiert, dass sie nicht auffallen und wie völlige Absicht wirken. Die Produktion ist sauber und liebevoll, wenn auch ein bisschen basslastig - doch das lässt mit der heutigen Technik leicht durch ein paar Reglerbedienungen ausgleichen.
Ich meine, die Platte wartet noch auf ihre endgültige Entdeckung als Vorläufer der großen Alben aus den Siebzigern, ,Dark Side Of The Moon' und ,Wish You Were Here'. Alles, was dort den Ton angibt, ist in ,Meddle' schon formuliert. Pink Floyd hatten für die nächsten Jahre ihren persönlichen Stil gefunden.
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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Pink Floyd ist eine der bekanntesten Rockgruppen der 70er Jahre, aber - wie auch bei anderen - sind es die eher unbekannten Alben, die die wirkliche Qualität dieser Band darstellen. Sicher sind "The Wall", "Dark Side of the Moon" und "Wish you were here" Klasse Alben und verdienen ebenso die fünf Sterne. Aber die wirklichen Meisterwerke von Pink Floyd sind für mich "Atom Heart Mother" und eben "Meddle" weil hier Kompositionen zu finden sind, die ein beinahe symphonisches Ausmaß haben - und das ist in der Rockmusik fast einzigartig (mir fällt in diesem Zusammenhang höchstens noch Mike Oldfield ein).

Das Album beginnt mit "One of these Days", einem für Floyd-Verhältnisse sehr harten und Rockigem Instrumentalstück, dass richtig reinhaut und sehr ungewöhnlich rüberkommt. Das letzte Stück auf der CD (den Rest kann man übrigens vernachlässigen) ist das Meisterstück von Pink Floyd. Eine 23-minütige Kurz-Symphonie der Sinne. Es beginnt mit sphärischen Lauten, die an ein Echolot erinnern (haben die vielleicht ein Klavier ins Wasser gestellt und/oder an den Rotationslautsprecher der Hammond-Orgel angeschlossen???) und geht in einen beinahe schwebenden Gesang von Gilmour und Wright über, der für's ganze Leben im Hirn kleben bleibt. Der größte Teil ist jedoch instrumental und wechselt zwishen düsteren Orgelklängen, genialen Bass-Riffs und nie gehörten Gitarren-Parts bis hin zu "unterirdischen" Geräuschen, die an Walgesänge erinnern. Das ganze findet nach einer viertel Stunde zielsicher zum gesungenen Hauptthema zurück und hat dann auch noch ein gelungenes Finale und einen passenden "Ausgang".

Echoes ist das Stück, dass ich in meinem Leben am häuftigsten gehört habe. Es ist fast wie ein kleiner Urlaub vom alltäglichen, den ich mir mehrmals monatlich ganz in Ruhe gönne. Auf einem hochwertigen MP3-Player mit Kopfhörer bei einem Spaziergang im Dunkeln meint man glatt, man schwebt 1 m über der Erde. und im Dunklen auf der Couch liegend fliege ich bei diesem Song - ohne weitere Drogen - wohin ich will.

Ich möchte nur wissen, was für Zeug die damals geraucht haben, um so etwas wundervolles zu schreiben und es auch noch so perfekt zu performen.

Hört euch Echoes einmal ganz in Ruhe an und ihr werdet wissen wovon ich spreche...

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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
"Meddle", 1971 aufgenommen, ist das letzte Album von Pink Floyd, das vor dem Durchbruch zur Mega-Gruppe der Rockgeschichte entstand. Verglichen mit den Nachfolgern "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" wirkt "Meddle" handgemachter und hinsichtlich der akustischen Spezialeffekte zurückhaltender. Die Stücke sind allesamt genial und auf ihre Art einzigartig, einige Male fühlt man sich vielleicht an die 1969 als Filmmusik produzierte "More" erinnert. Während "The Dark Side Of The Moon" und "Wish You Were Here" perfekt durcharrangiert und kristallklar sind, wirkt "Meddle" dagegen etwas experimenteller und mächtig bekifft. Es beginnt mit dem Sandsturm, der 4 Jahre später auch nochmal auf "Wish You Were Here" zu hören ist. Der Einsteiger, "One Of These Days", kommt dann auch ziemlich schrabbelig und kratzig dahergefegt, der Sturm legt sich bei "A Pillow Of Winds" das an einen verkaterten Morgen nach einer durchsoffenen Nacht erinnert. Fearless, Saint Tropez und Seamus sind recht entspannt, der Knaller kommt mit "Echoes". Zu Vinylzeiten habe ich die Platte immer mit Seite B (Echoes) begonnen und dann umgedreht. Zum Titel selbst ist eigentlich schon alles gesagt. Alles in allem eine klasse Scheibe, die Musikgeschichte geschrieben hat - ideal zum entspannen und eine super Alternative zur sogenannten Chill-Out-Musik. Übrigens: Bei "Echoes" haben die tatsächlich ein Klavier unter Wasser gesetzt. Muß wirklich ein gutes Zeug gewesen sein, was es damals so zu rauchen gab. Es kann sich heute wahrscheinlich kaum noch einer vorstellen, daß wir diese Scheibe früher auf Feten haben durchlaufen lassen. Noch ein Tip für die Jüngeren und diejenigen, die nur "The Wall", "The Dark Side Of The Moon" oder "Wish You Were Here" kennen und gut finden: Lieber vorher anhören, damit ihr keine Enttäuschung erlebt! Diese Platte ist anders! Floydianern meiner Altersgruppe erzähle ich nichts Neues, die haben die Scheibe ohnehin im CD- bzw. Plattenregal.
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Top Arbeit geleistet
Die Tontechniker haben hier mit der remastered-Version 2011 gezeigt was in der heutigen Zeit alles machbar ist. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Erwin Olejnik veröffentlicht
Perfekt remastered
Zu den musikalischen Inhalten und Qualitäten ist eigentlich schon alles gesagt.
Die technischen Seiten dieses remasterings sind durchwegs positiv und überzeugend. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Valiant veröffentlicht
Spitzenmäßige Musik
Pink Floyd ist immer den Kauf wert, ich glaube mittlerweile da kann mann auch blind zuschlagen und mann macht nichts falsch. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Spielmann Gottes veröffentlicht
Beste Album/Beste Band!
Ich würde auch 1000 Sterne geben.
Das Album ist eines der schönsten, was ich je gehört habe! Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von J. Göbert veröffentlicht
Sanft und düster
Zwischen dem großartigen Orchesterexperiment "Atom Heart Mother" und dem großen Floyd-Klassiker "Dark Side of the Moon" lieferten die 4 Engländer Anfang der 70er... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Michael Schäfer veröffentlicht
enttäuscht
Diese Album wird offenbar gnadenlos überbewertet. Über weite Strecken ist nur belangloses Gedudel zu hören. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von HP veröffentlicht
es nimmt Dich mit
Was sich die Herren um Pink Floyd damals aus den Fingern saugten ist eine Art Musik die es so heute nicht mehr gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von da-munich veröffentlicht
Angekommen
Mit diesem Album hatten sich Floyd endgültig als Klangzauberer und als songwriter neu erfunden. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2009 von V-Lee
Science Fiction-Musik pur
Das ist der Soundtrack zu einem Perry Rhodan-Film, Action, Spanung, Geheimnis. Auch heute noch zeitlos schön, diese Musik. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. November 2009 von Kevin_Schäfer
Rock der Siebziger
Pink Floyd! Die Kultband der sechziger und siebziger Jahre. Das Album Meddele ist guter Rock, mit abgedrehten Elementen. Sehr gut anzuhören.
Veröffentlicht am 13. November 2009 von M.D.
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Wieso ist diese so teuer, die andere nicht? 1 01.01.2009
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