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Meddle (2011 - Remaster)
 
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Meddle (2011 - Remaster)

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4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,89
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  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 23. September 2011
  • Format - Musik: MP3
  • Kompatibel mit allen MP3-Playern (inklusive iPod®), iTunes und Windows Media Player
  • Auch als CD verfügbar
 
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  Song Länge Preis  
Wiedergabe   1. One Of These Days (2011 - Remaster) 5:54 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   2. A Pillow Of Winds (2011 - Remaster) 5:12 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   3. Fearless (2011 - Remaster) 6:07 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   4. San Tropez (2011 - Remaster) 3:43 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   5. Seamus (2011 - Remaster) 2:14 EUR 0,99  Kaufen 
Wiedergabe   6. Echoes (2011 - Remaster) 23:32 EUR 4,99  Kaufen 
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
70 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf sicherem Boden gelandet 9. Januar 2006
Format:Audio CD
Nach ,Piper At The Gates Of Dawn' mit Syd Barrett schien die Band darum bemüht zu sein, sich ohne ihren Songlieferanten frei zu schwimmen - was ihr nur manchmal gelang. Die letzten Jahre der Sechziger haben dem Hörer ein paar unvergessliche Songperlen und atmosphärische Instrumentals beschert, die Waters, Gilmour, Wright und Mason aufgenommen haben: ,Remember A Day', ,Set The Controls For The Heart Of The Sun', ,Cirrus Minor', Cymbaline' sind reiner Psychedelic-Pop, ,Careful With That Axe, Eugene', ,A Saucerful Of Secrets' und ,More - Main Theme' eine neue Form von instrumentaler Musik, die weder Klassik noch Jazz ist und Rock erwachsen werden lässt.
Mit ,Meddle' scheint sie einen neuen Schritt für sich zu vollziehen. Die Erfahrung mit dem Orchester-Werk ,Atom Heart Mother' wird mit einem ähnlich angelegten Long-Song verarbeitet: ,Echoes', der eine ganze Vynil-Plattenseite ausfüllt. Um den Kern eines dreistrophigen Songs baut die Band ein experimentelles, episches Stück Musik. Schon das Intro ist fast so lang wie normalerweise ein ganzer Song und dazu noch selbständig und unglaublich atmosphärisch - vor allem durch das markante Keyboard-Tropfen am Anfang (das sich in der Mitte vor der Wiederaufnahme des Songthemas wiederholt). Der Song selbst besitzt zwei einfache Teile und eine ruhige, vor sich hin plätschernde Melodie, die bewusst introspektiv wirken soll. Als Zwischenteil das bekannte Hauptthema mit den chromatisch auf- und absteigenden Basstönen. Im Intermezzo spielen die vier wieder ihren Haupt-Trumpf aus: Sound-Experimente, die Fantasie anregen sollen, bevor sie durch ein ständig wiederholtes Akkord-Riff zum Song zurückkehren. Das Outro versandet als Improvisation über dem Song-Thema.
Bei ,Echoes' bemühten sich die Jungs gezielt um die Geschlossenheit, die ,Atom Heart Mother' nicht hatte, und die Arbeit hat sich auf jeden Fall gelohnt. ,Echoes' ist ein Höhepunkt ihrer Bandgeschichte.
Die andere LP-Seite beinhaltete kürzere Songs und ein Intrumental, mit dem sie eröffnet wird. Die Stürme am Anfang von ,One Of These Days' stellen einen Bezug zu ,Echoes' her, was aber folgt, ist ungleich brachialer und unheimlicher. Auf zwei Akkorden improvisiert die Band eine Fahrt durch die Finsternis. Der Gipfel ist die verfremdete, fast satanische Stimme: ,One of these days I'll come to cut you into little pieces'. Warum denn plötzlich so böse, Jungs? - Vielleicht ist es ja einfach nur ,The Dark Side Of Echoes'?
,Pillow Of Winds' folgt direkt und absichtlich schroff als bewusstes Kontrastprogramm. Schläfrig träumt der Song vor sich hin und scheint irgendwo in den Wolken zu hängen, dem ,Kissen der Winde'. ,Fearless' formuliert als Folk-Song die Band-Philosophie: ,You'll climb the hill in you own way'. Sie haben nie etwas anderes getan. ,San Tropez' zeigt eine jazzige Seite der Band (wie schon ,Biding My Time') und kam deshalb wohl Rick Wright ziemlich entgegen, der im Solo-Teil auf dem Piano improvisieren durfte, für Floyd selten locker-flockig. ,Seamus' mit dem jammernden Hund geht als Musiker-Witz durch, der Blues selbst ist standardmäßig. Man wollte wohl einfach den sich anbietenden Effekt ausnutzen und sich einen kleinen Scherz erlauben. Deshalb darf das kleine Machwerk den Abschluss bilden.
Sagte ich schon, dass ich jedes Stück auf der Platte liebe? Vielleicht sind Floyd nie so konsequent sie selbst gewesen wie auf ,Meddle' - vielseitig, experimentell, humorvoll und atmosphärisch. Zum ersten Mal haben sie kein völliges Neuland mehr betreten, sondern die inzwischen erarbeiteten Erfahrungen ausgebaut. Die üblichen technischen Ausrutscher und Spielfehler treten hier nicht auf oder werden so geschickt kaschiert, dass sie nicht auffallen und wie völlige Absicht wirken. Die Produktion ist sauber und liebevoll, wenn auch ein bisschen basslastig - doch das lässt mit der heutigen Technik leicht durch ein paar Reglerbedienungen ausgleichen.
Ich meine, die Platte wartet noch auf ihre endgültige Entdeckung als Vorläufer der großen Alben aus den Siebzigern, ,Dark Side Of The Moon' und ,Wish You Were Here'. Alles, was dort den Ton angibt, ist in ,Meddle' schon formuliert. Pink Floyd hatten für die nächsten Jahre ihren persönlichen Stil gefunden.
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62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der genialsten Stücke der Rock-Geschichte 29. Juli 2003
Format:Audio CD
Pink Floyd ist eine der bekanntesten Rockgruppen der 70er Jahre, aber - wie auch bei anderen - sind es die eher unbekannten Alben, die die wirkliche Qualität dieser Band darstellen. Sicher sind "The Wall", "Dark Side of the Moon" und "Wish you were here" Klasse Alben und verdienen ebenso die fünf Sterne. Aber die wirklichen Meisterwerke von Pink Floyd sind für mich "Atom Heart Mother" und eben "Meddle" weil hier Kompositionen zu finden sind, die ein beinahe symphonisches Ausmaß haben - und das ist in der Rockmusik fast einzigartig (mir fällt in diesem Zusammenhang höchstens noch Mike Oldfield ein).

Das Album beginnt mit "One of these Days", einem für Floyd-Verhältnisse sehr harten und Rockigem Instrumentalstück, dass richtig reinhaut und sehr ungewöhnlich rüberkommt. Das letzte Stück auf der CD (den Rest kann man übrigens vernachlässigen) ist das Meisterstück von Pink Floyd. Eine 23-minütige Kurz-Symphonie der Sinne. Es beginnt mit sphärischen Lauten, die an ein Echolot erinnern (haben die vielleicht ein Klavier ins Wasser gestellt und/oder an den Rotationslautsprecher der Hammond-Orgel angeschlossen???) und geht in einen beinahe schwebenden Gesang von Gilmour und Wright über, der für's ganze Leben im Hirn kleben bleibt. Der größte Teil ist jedoch instrumental und wechselt zwishen düsteren Orgelklängen, genialen Bass-Riffs und nie gehörten Gitarren-Parts bis hin zu "unterirdischen" Geräuschen, die an Walgesänge erinnern. Das ganze findet nach einer viertel Stunde zielsicher zum gesungenen Hauptthema zurück und hat dann auch noch ein gelungenes Finale und einen passenden "Ausgang".

Echoes ist das Stück, dass ich in meinem Leben am häuftigsten gehört habe. Es ist fast wie ein kleiner Urlaub vom alltäglichen, den ich mir mehrmals monatlich ganz in Ruhe gönne. Auf einem hochwertigen MP3-Player mit Kopfhörer bei einem Spaziergang im Dunkeln meint man glatt, man schwebt 1 m über der Erde. und im Dunklen auf der Couch liegend fliege ich bei diesem Song - ohne weitere Drogen - wohin ich will.

Ich möchte nur wissen, was für Zeug die damals geraucht haben, um so etwas wundervolles zu schreiben und es auch noch so perfekt zu performen.

Hört euch Echoes einmal ganz in Ruhe an und ihr werdet wissen wovon ich spreche...

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sanft und düster 11. September 2010
Von Michael Schäfer TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Zwischen dem großartigen Orchesterexperiment "Atom Heart Mother" und dem großen Floyd-Klassiker "Dark Side of the Moon" lieferten die 4 Engländer Anfang der 70er mit "Meddle" ein Werk, das man über weite Strecken als die Definition des Psychedelischen in der Rock-Musik betrachten kann. Allen voran geht hier das düster-unheimliche Instrumental "One of these Days", bei dem mir bis heute Schauer über den Rücken laufen - vor allem wenn man die Platte nachts auflegt. Mit "Pillow of Winds" und "Fearless" folgen zwei sanfte melodische Akustik-Nummern, deren tiefenentspannte, angenehme Charakteristik später im Hauptteil des Floyd-typischen Longtracks "Echoes" wieder aufgenommen wird. Auf letzterem, der das Album übrigens (im Gegensatz zum Vorgänger "Atom Heart Mother") abschließt statt es zu eröffnen, zeigen die Floyds einmal mehr alles, was sie einzigartig macht: ein überzeugender Hauptteil im Stile eines Songs im "üblichen" Sinne, umrahmt von experimentellen, atmosphärisch dichten und streckenweise unheimlich anmutenden klanglichen Versuchsanordnungen, gepaart mit großartigen Instrumentalpassagen, bei denen sich wie immer vor allem Gitarrist Dave Gilmour besonders hervortut. Dieser Gesamtatmosphäre etwas abträglich sind meiner Meinung nach der lässige Shuffle "San Tropez" und vor allem das wohl lustig gemeinte Mini-Blues-Stück "Seamus" mit dem lauthals jaulenden Hund, der alles übertönt. Nichts gegen humorvolle Elemente in der Rock-/Popmusik, doch diese beiden Songs, insbesondere "Seamus", wirken doch etwas zu "leichtfüßig"; man kann sich dem Eindruck nicht widersetzen, das sie einfach nicht hineinpassen wollen in dieses Ensemble von Stücken, das sich aus der hochinteressanten Vermengung des Düster-Unheimlichen mit dem Tiefenentspannt-Sanften speist. Der humorvolle Part ist hier des Guten, oder besser: des Kontrastiven zuviel. Doch dies ist auch schon der einzige Makel. Insgesamt ist "Meddle" ein typischen Floyd-Album der 70er, ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung dieser großartigen und einzigartigen Band, der in keinem Plattenschrank fehlen sollte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Das "remastered" hört man!
Ich bin altersbedingt erst mit dem Album "A momentary Lapse of Reason" eingestiegen und habe mir über die Jahre hinweg nach und nach die alten Alben und DVD's gekauft. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von C. Baier veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gute Musik. ... mit klasse
Ich liebe die Musik... wenn es nicht so wäre dann hätte ich die CD nicht bestellt nun noch auf meinen CoktailAudio X10 übertragen, dann ist alles perfekt.
Vor 7 Tagen von Kurt Wassweiler veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen akustischer o(h)rgasmus
Das 1971 erschienene Pink Floyd Album "Meddle" gehört für mich zur besten Musik,die überhaupt jemals produziert wurde;und ich kenne viel. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von high end veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ping...Ping...Ping...Echoes...Pink...Floyd!!!
Es wurde schon so viel Gutes und wissenswertes über "Meddle" in den Rezensionen geschrieben. Ich kann auch nur betonen, dass es ein außerordentlich tolles Album ist. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Bernd Floyd veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen So la la la
Nicht sehr spannend was hier passiert, noch weit entfernt von der Wucht, Kreativität und Dynamik späterer Meisterwerke. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Equik Bouard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Pink Floyd
Hallo,
ein Klassiker aus dem Repertoire der Band. Der Klassiker Echoes ( letzter Ttel auf der Scheibe ) lohnt auf jeden Fall zum Kauf !
Vor 3 Monaten von Christoph Jäger veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ab hier gehts los...
Meddle, 1971 erschienen, war eigentlich immer eines meiner Lieblingsalben von Pink Floyd.

Mit "One Of These Days" liefern Pink Floyd wohl einen ihrer besten Opener ab -... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von doctorcrippen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Everything is green and submarine
Mit dem 1971 erschienen Album "Meddle" gelang es Pink Floyd erstmals aus dem noch immer recht übermächtigen Schatten des früheren Bandchefs und Hauptkomponisten Syd... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von ROTT veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bin Fan
Bin großer Fan und finde die CD Super. Will die komplette Sammlung im Schrank haben und und sehr genüsslich hören.
Vor 4 Monaten von Hans-peter Haas veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klangwelten
Dieses Album ist "Pink Floyd für Kenner". Allein das Stück Echoes ist ein musikalische Spitzenleistung, die auch heute noch Gültigkeit besitzt.
Vor 5 Monaten von Miller veröffentlicht
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