Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Revolution in Sachen Story? Nicht unbedingt..., 28. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Medal of Honor: Allied Assault (Computerspiel)
Revolution in Sachen 3d-Shooter? Ja, auf jeden Fall! Dieses Spiel setzt vor allem im Bereich der geskripteten Sequenzen neue Maßstäbe. Das Kino wird es bald nicht mehr geben, wenn sich andere Spielefirmen genausoviel Mühe geben wie 2015. Die Stimmung am Omaha Beach entsprach optisch und atmosphärisch fast genau dem Inspirationsgeber "Der Soldat James Ryan". Auch wenn dies eines der Highlights im Spielverlauf darstellt, man trifft zu fast jedem Zeitpunkt auf ähnliche Sequenzen, ob es nun die knatternden Propellermaschinen sind, die nur 30 Meter über den zerstörten Straßen der Bretagne daherfliegen, oder die Unterhaltungen der Offiziere, die sich perfekt ins Spielgeschehen einbetten. Die Spielbarkeit ist zwar nicht das, was man als wirklich neu bezeichnen würde, doch MOHAA ist nicht das, was echte Shooter Fans oft beim Wort "Taktik-Shooter" heraushören, man kann sich im Gegensatz zu anderen genregleichen Spielen sehr wohl gut bewegen, es ist nicht so langsam wie z.B. Counter-Strike. Die Waffen sind die bisher Besten die es in einem Shooter ähnlicher Machart je gab. Sei es das obligatorische "Bling" des Karabiners, wenn die 8 Patronen (mal wieder) alle abgefeuert sind oder das Krachen der Granaten. Es passt alles perfekt. Und das Beste: Alles ohne Blut und Eingeweide! Seien wir mal ehrlich, es sieht doch sehr viel besser aus, wenn der Monitor beim Ziehen des Abzugs stark hin und her zuckelt, statt Liter von Blut, die wild durch den Raum spritzen. Das Level Design ist zwar alles andere als unlinear, allerdings passt das auch sehr gut mit den Squenzen zusammen. Ganz und garnicht unlinear ist die KI ausgefallen, ängtliche Soldaten halten ihre Waffe nur ohne jegliches Zielen aus der Deckung heraus in die Richtung des Spielers, sie ducken sich, rennen bei Granaten Angriffen schnellst möglich davon und treffen (fast) immer, nur durch schnelleres Reagieren ist ein Sieg gesichert. Auch die computer gesteuerten Kameraden sind klug, allerdings kann man ihnen keine Befehle geben, was gerade dann zum Tragen kommt, wenn man einen Trupp einer versprengten Einheit durch ein Gebiet von Scharfschützen führen muss, und diese mitten auf der Strasse stehen bleiben, gefundenes Fressen für den Gegener. Die Makel des Spiels sind meiner Meinung nach einzig und allein: - Die kurze Spieldauer (Profspieler werden nicht länger als 2 Tage daran sitzen, Neulinge werden mit einer Woche gut bedient sein) - Die fehlende Kontrolle über die eigenen KI-ler - Der fehlende Level Editor. Der soll zwar mit dem Release des Add-Ons mitgeliefert werden, doch wer will warten? Fazit: Wem die manchmal recht bedrückende Thematik nichts ausmacht und zudem auch noch 3d-Shooter gut und gerne spielt, dem fehlt mit MOHAA noch ein Meilenstein in der 3d-Shooter geschichte in seiner Sammlung. Doch auch Taktiker sollten zugreifen, denn wer die Scharfschützen in der Bretagne überlebt und sich gekonnt zwischen den Suchscheinwerfern hinwegduckt, der muss ein gewisses Verständnis für taktisches Vorgehen haben und zudem ein wenig Glück. Satte 5 Punkte
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
84 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
MoH wird das Action-Genre zwar nicht neu erfinden, aber ..., 8. Januar 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Medal of Honor: Allied Assault (Computerspiel)
es hat im Gegensatz zu anderen 3D Shootern eine Menge Atmosphaere und Realismus zu bieten. Ich habe vor 2 Tagen das erste Mal die oeffentliche Single, sowie Multiplayer Demo angespielt und war begeistert von der KI (Intelligenz der Gegner) und dem Szenario an sich. Damit man sich mal einen Eindruck vom Spielgeschehen machen kann, beschreibe ich kurz den Ablauf der Single Player Demo: Das generelle Ziel ist es, sich durch ein kleines franzoesisches Dorf zu kaempfen, um schliesslich auf einer Anhoehe 4 Geschuetze zu sprengen. Prompt nach dem Start der Mission begegnet man einem Panzer, den es zuerst einmal per Panzerfaust aus dem Weg zu raeumen gilt, damit man das Dorf betreten kann. Im Dorf selber dominiert der Haeuserkampf, wobei dort auch sicherlich der Hoehepunkt zu finden ist. Grade hat man sich so richtig in einem Haus verschanzt, da zerbombt ein Panzer von rechts doch die Hauswand und nimmt einen ins Visir. Schnell gehandelt und zur Panzerfaust gegriffen, ist aber auch dieser kein groesseres Problem. Nach diesen Schocksekunden geht es wieder gemaechlicher zu, wir raeuchern ein paar MG Nester in der Kirche aus und pirschen uns an die Bunkeranlagen nebst der Geschuetze heran, raeumen im Schuetzengraben auf und sprengen dann jeweils die 4 Geschuetze. Das besondere an MoH ist, dass man nicht in in Ego Shooter Manier alleine die Gegner ins Fadenkreuz nimmt, sondern immer ein kleines Team bei sich hat. Diese agieren komplett alleine, sind aber durchaus intelligent. Der Schwierigkeitsgrad laesst sich einstellen, wobei man auf dem schwierigsten Level nach 2-3 Schuessen niedergestreckt ist. Auch so ausgefallene Szenarien wie beispielsweise die Landung in der Normandie (D-Day) tragen zur dichten Atmosphaere bei. Abschliessend ein paar Dinge zur Grafik und zum Sound. Der Soundtrack ist Hollywood reif und auch die Augen leuchten einem auf, wenn man bei der Explosion groesserer Geschuetze oder der Panzer den Schlamm vom Boden durch die Luft wirbeln sieht. Alles in allem ein erfolg-versprechendes Spiel und wenn der Multiplayer Modus an die taktischen Elemente anderer vergleichbarer Spiele anknuepfen kann, dann haben wir evtl. sogar einen neuen Shooter im Netz, dem die Leute viel viel Zeit widmen werden ;)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Guter 3D-Shooter mit Köpfchen, 20. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Medal of Honor: Allied Assault (Computerspiel)
Medal of Honor - Allied Assault ist endlich mal wieder ein Shooter, bei dem man seinen Kopf ein wenig anstrengen muß und nicht einfach die "Mit einem Schuß ist der Level platt Superknarre" rausnehmen kann und blind losballern kann. Solche Rambos werden schnell frustriert sein. Die Missionen sind ausgewogen, auch wenn man für meinen Geschmack zu oft irgendwelche Leute retten und in Sicherheit eskortieren muß. Die KI der eigenen Mitstreiter ist zweifelsohne gut (sie nehmen sich selbständig Waffen und Medi-Kits), doch manchmal unternehmen sie einfach nur blöde Selbstmord-Aktionen. Die liebenswerten Dinge stecken jedoch ihm Detail, die MOHAA von anderen Shootern abheben. Wird man getroffen, so verreißt man seine Waffe und zielen ist unmöglich oder man kann die M1 Garand erst nachladen, wenn das Magazin leer ist (was auch nur realistisch ist, wenn man sich die Magazine mal ansieht). Der absolute atmoshärische Höhepunkt ist natürlich die Erstürmung des Strandes in der Normandie. Soldat James Ryan läßt grüßen! Ein Wehmutstropfen ist leider, daß das Spiel ein wenig zu einfach ist und Profis nicht sehr lange ihre Freude haben werden. Ein wenig länger dauert es, wenn man alle Orden absahnen will. Das kein Blut fließt tut dem Spielspaß keinen Abbruch und hätte meiner Meinung nach zwar zum Realismus beigetragen, aber auch etwas gestört. Gute Spiele kommen auch ohne Blut aus!! Fazit: Intelligenter 3D-Shooter! Schönes Spiel!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
2115|RM8HLV81Z9ADF;2115|R13KA82Y8D699V;2115|R19TX8UK43D4OX;
|