Die hilfreichsten Kundenrezensionen
62 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kritik an dem Spiel ungerecht! MEDAL OF HONOR ist in vielen Punkten sogar einzigartig, 15. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Medal of Honor - Limited Edition (inkl. Zugang zur Battlefield 3-Beta) (Computerspiel)
MEDAL OF HONOR steht ja stark in der Kritik. Die Zeitung GAMESTAR gibt gar nur 68% und sagt, EA habe die Serie mit diesem Shooter begraben. Ich versuche hier mal zu schreiben, warum das Spiel so missverstanden wird und doch sehr gut ist. Der Vergleich mit CALL OF DUTY funktioniert nicht! Das ist keine Ausrede, weil EA es nicht so hinbekommen hat, sondern MEDAL OF HONOR ist einfach realistischer ausgelegt. Schon sie Story ist politisch in einem realen Setting angelegt und nicht in einem fiktivem, wie bei MODERN WARFARE 2 (das nebenbei gesagt eine hanebüchene Story hatte) oder einem Science Fiktion-Setting, wie CRYSIS. Auch das Gameplay ist deutlich realistischer. Die Kämpfe sind deutlich taktischer als in MODERN WARFARE 2. Sie laufen in MEDAL OF HONOR auf bis zu 250 Metern Distanz ab. In CALL OF DUTY oft auf 10 Metern Distanz und die Herausforderung in CALL OF DUTY lag bis MODERN WARFARE 2 fast nur in der Bewältigung von Gegnermassen. In MEDAL OF HONOR gibt es eine festgelegte Anzahl an Gegnern und man muss oft genau mit der Zielvorrichtung zielen, nicht nur draufhalten, wie bei CALL OF DUTY. Die Missionen sind normale Arbeitsaufträge. Das ist genial, aber wer hier ein CALL OF DUTY erwartet, hat das Geniale daran einfach nicht verstanden. Beispiel: Man muss in eine kleine Basis eindringen, Sender zur Zerstörung an LKWs anbringen und möglichst lautlos verschwinden. Während bei CALL OF DUTY dann alles in einer cineatischen Explosion in die Luft gegangen wäre, passiert hier' nichts ' weil es realistisch ist, und das ist einfach nur genial. Die GAMEPRO hat besonders eine Mission kritisiert, bei der man eine Stellung dauerhaft beschießen muss und meinte, dass sei langweilig gewesen. Ich sage: Das ist nur so, wenn man sich nicht auf das Spiel einlässt. In Wahrheit handelte es sich um eine geniale Szene: Sie Stellung war nämlich uneinnehmbar und (erstmals in einem Shooter) konnte man suppressive fire auf eine Stellung legen, während sich ein Teamkamerad an Stellung anschleicht und sie für einen Angriff markiert. Ganz nebenbei zur GAMEPRO: Es ist schon schlimm, wenn man das Beschießen von Menschen als langweilig empfindet. Zur Taliban-Debatte: Dem Spiel wird vorgeworfen, dass in dem Spiel jeder Afghane mit einem Taliban gleichgesetzt wird. Das ist anfangs in der Tat so und ein unverzeihlicher Fehler. In der Eingangssequenz wird die Kamera misstrauisch auf viele Fenster und Gebäude einer Stadt gerichtet, als wären überall Taliban. Aber: Das ist nur am Anfang so, später wird genau unterschieden. Es wird z.B. erst auf ein Autokonvoi geschossen, wenn sicher ist, dass dieser Waffen transportiert und es gibt sogar eine Aufklärungssequenz mit einem Hubschrauber, der der Unterscheidung von Freund und Feind dient. Schlimm finde ich, dass die Menschen im Spiel, auf die geschossen wird, durch die Verankerung des Spiels in der realen Welt auch reale Entsprechungen haben. Computerspiele sind zwar nur Unterhaltungsmedien und haben mit einem echten Mord so wenig zu tun, wie ein Miss Marple-Film oder Tatort, aber es fällt schon auf, dass EA hier bewusst eine sehr ernste und keine Unterhaltungsatmosphäre schaffen wollte ' um damit hart rüberzukommen und zu provozieren. Mit dem Tod anderer Geld zu machen ist schäbig, da kann EA am Ende noch so sehr von 'Ehre für unsere Soldaten' etc. schreiben. Zur CALL OF DUTY-Vergleichsdebatte: Wenn das Spiel sich etwas gefallen lassen muss, ist es, dass es in der Tat ' auch bei den oben angeführten Unterschieden ' ein CALL OF DUTY-Verschnitt ist. Die Parallelen sind offensichtlich. Aber macht es das zu einem schlechten Spiel? Wenn es, wie viele behaupten, so nah an CALL OF DUTY ist, dann kann es doch eigentlich kein schlechtes Spiel sein, es sei den man mag CALL OF DUTY nicht. Klar wollte EA ein Call OF DUTY machen, aber es ist lobenswert, dass es auch eigene Akzente setzt und ich muss sagen, dass mir die Stellen, wo dies besonders gemacht wird, wenig gefallen haben: Der extreme Patriotismus, Gewaltgrad und dieses 'wir sind die Härtesten' ist doch lächerlich. Abschließend kann man sagen, dass es schon unglaublich ist, dass EA ein konkurrenzfähiges Spiel geschaffen hat, das in einigen Punkten sogar besser als die großen Konkurrenten MODERN WARFARE und BAD COMPANY ist. Zuletzt möchte ich noch mit dem Hirngespinst aufräumen, dass (wie manche behaupten) die Grafik wie von vor fünf Jahren sei. Diese Auffassung kommt wohl daher, dass die Optik im Spiel tatsächlich stark schwankt. Es gibt unschöne Passagen, aber meistens bietet MEDAL OF HONOR eine gute Optik und oft ist sie sogar exzellent. Stärken des Spiels: Realismus in Story, Gameplay und Spielwelt. Richtig gute Atmosphäre, Sound, die Steuerung, Abwechslung und was man nicht vergessen darf: Afghanistan ist beeindruckend umgesetzt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Weiß nicht warum es einen so schlechten Ruf hat, 24. Juni 2011
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Medal of Honor - Limited Edition (inkl. Zugang zur Battlefield 3-Beta) (Computerspiel)
Hallo Zockergemeinde... ich gebe zu ich habe mir das Game erst vor 3 Monaten gekauft. Ich kann die schlechten Kritiken der Spieler/Presse nicht nachvollziehen. Es macht ein riesen Spass - zugegeben es is aber auch frustrierend wie jedes andere Spiel. Das Gameplay ist identisch mit BFBC2. Waffenhandlich auch perfekt balanciert - das erklärt warum der ein oder andere COD Spieler nicht klar kommt - man muss in Salven schießen, jede waffe hat so seine Eigenheiten und seinen eigenen Rückstoß - sowas gibts bei COD eher kaum. Ok bissl wenig Waffen, hätten ruhig paar mehr sein können. Was mich etwas stört, man kann bei den 3 Klassen (Assault-Engineer-Recon)nicht Granaten oder Pistolen auswählen. Die Maps sind gut, Helmand Tal is ne Sniper Map - definitiv - aber das is aber auch das Problem, jeder will dort Snipen als Assault (ich mach das zwar auch gerne und hab da mal 4 Missiles gestartet )aber das Game is wie BFBC2 ein TEAMPLAY Spiel. Es gibt verschiedene Multiplayer Typen: Team Strumlauf - es gibt kein bestimmtes Ziel eben nur den Gegner in Schach zu halten und wer 2600 Punkte erreicht hat dessen Team gewinnt Sektorenkontrolle - vergleichbar mit BFBC2 Conquest Object Raid - also 2 Objekte scharf/entschärfen dauert aber nur 5 min dann ist es spätestens vorbei Kampfeinsatz - auch mit BFBC2 Rush zu vergleichen Ich bevorzuge Kampfeinsatz und Sektorenkontrolle - eben wie bei BFBC2 Rush/Conquest Die Geräuschkulisse is großartig, Waffen klingen knackig - nicht wie bei COD so winzig - und die Grafik lässt auch keine Wünsche aufkommen. Auch die Animationen sind gut umgesetzt, ab und an fliegt man mal 100 wenn man n Kopfschuss bekommt aber das is ok ;) An und für sich ein tolles Game, schade nur,dass es so wenige Anhänger gefunden hat - großer Nachteil - wegen dem unbegründeten schlechten Ruf, gibt es leider nur sehr wenige Server, und wenn man Pech hat sind diese entweder generell proppe voll oder leer. Hab den Singleplayer einmal durchgespielt - ist auch ganz gut.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
MoH 2010, 16. Dezember 2010
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Medal of Honor - Limited Edition (inkl. Zugang zur Battlefield 3-Beta) (Computerspiel)
Ich kann die schlechten Rezensionen der Spielezeitschriften auch nur bedingt nachvollziehen. Die Grafik des Spiels ist mir Sicherheit nicht schlecht. Einige Passagen sehen in meinen Augen sogar fantastisch aus. nur weil nicht jedes Fahrzeug sofort in einer exorbitanten Explosion in die Luft geht, ist die Grafik dennoch nicht schlecht. Story: Naja, ist schon mutig sich solch eine Thematik herauszusuchen. Aber wo ist der Unterschied, Nazis zu töten oder Taliban? Nur weil das eine schon Jahrzehnte her ist und das andere aktuell ist? In 10 Jahren wird das vielleicht ein Standard Szenario sein. Gameplay ist in meinen Augen auch gelungen. Die Steuerung ist so, wie sie eben in Shootern so ist. Der Singleplayer Part ist in meinen Augen auch gelungen. Klar dürfte der ein wenig länger dauern, aber die größten und besten Shooter dauern meist auch nicht viel länger. Der Multiplayer Part ist meiner Meinung nach nicht sonderlich gelungen. Die Balance ist teilweise eine Katastrophe. Die Sniper sind viel zu stark und die Karten unterstützen das leider auch noch. Da ist mir persönlich die Lust am Online spielen schnell vergangen. Der Vergleich zu Black OPS: Im Singleplayer nehmen sich die Spiele nicht sonderlich viel. Die Story ist in beiden Teilen nur halbgar ausgedacht. Die Inszenierung ist in COD bombastischer, in MOH realistischer. Die Atmosphäre kommt in beiden auf. Im Multiplayer muss sich MOH dem neuen COD aber geschlagen geben.
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2115|R26QFBF5N7PPYK;2115|R3077FS4VWRNWU;2115|R2V43OKY7P0CE9;
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