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Mechwarrior Dark Age 4: Der Himmel schweigt
 
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Mechwarrior Dark Age 4: Der Himmel schweigt [Taschenbuch]

Martin Delrio , Reinhold H. Mai
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Taschenbuch: 304 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (1. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453879120
  • ISBN-13: 978-3453879126
  • Originaltitel: A Silence in the Heavens.
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 308.395 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die neue Battletech-Serie Mechwarrior-DarkAge geht weiter: Der Planet Nordwind ist von großer strategischer Bedeutung für die miteinander verfeindeten Truppen der Republik der Sphäre, ermöglicht er doch den Zugang zur Erde, den Ursprung der Menschheit. Und hier beginnt eine Auseinandersetzung, die das Schicksal der Republik entscheiden wird.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dyotron
Von Amazon bestätigter Kauf
Ja, endlich mal ein DA-Roman, der nicht mehr (ausschliesslich) in Präfektur IV spielt. Zwar hüpfen wir nur einen Raumsektor weiter in die Präfektur III, aber dafür präsentiert sich die Handlung in diesem Buch endlich mal ein wenig planetenübergreifend und konzentriert sich nicht nur auf eine einzelne Welt. Allerdings wäre es trotzdem ganz nett, wenn ein Autor mal auch ein wenig vom Rest des Universums anschneiden könnte, immerhin haben wir allein in der Republik noch zehn andere Präfekturen, dann nebenbei noch fünf ziemlich grosse und einige kleinere Sternenreiche, und nicht zu vergessen auch noch die Besatzungszonen der Clans.

Das vorliegende Buch würde ich in Kürze so beschreiben: ganz ok, aber zu kurz! Der eigentliche Roman bringt es auf gerade mal auf 263 Seiten (er beginnt ja auf Seite 9), wobei er in 50 kurze Kapitel eingeteilt ist, die zwar das Lesen erleichtern, dafür aber auch für viele Seiten sorgen, die nur zu einem Bruchteil ihrer Kapazität bedruckt sind. Und die letzten 28 Seiten des Buches werden wieder von dem total nutzlosen Glossar eingenommen, das jeder BT-Fan seit Jahren auswendig herunterbeten kann und das hier absolut nichts Neues bietet. Es wäre meiner Meinung nach besser, mal wieder Grafiken der Mechmodelle zu zeigen, die in der Geschichte vorkommen, wenn man schon unbedingt ein Glossar an den Roman anfügen muss. Dass es auch ohne geht, hat uns ja der erste DA-Roman schon gezeigt.

Obwohl die Rahmenhandlung etwas simpel ist (ein Clan greift einen Planeten an, und die Verteidiger stellen sich ihm entgegen), ist das Buch im Allgemeinen ganz gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Durch die häufigen Wechsel zwischen mehreren Hauptpersonen bekommt man verschiedene Betrachtungsweisen der Situation präsentiert. Neben den auf höchster militärischer und politischer Ebene agierenden Führungskräften erhält man durch einen jungen Soldaten und seine Freunde auch Einblicke in die Rolle der Infanterie, ihre Wahrnehmung der Geschehnisse und ihren nicht gerade unerheblichen Einfluss darauf. Auch alte Bekannte aus "Der Kampf beginnt" (DA-Roman 2) trifft man wieder.

Die erst im letzten Drittel des Romans aufflammenden Kämpfe sind zwar gut und spannend beschrieben, aber leider ein wenig kurz. Besonders der Endkampf wird fast etwas zu dürftig dargestellt, fokussiert auf die Kämpfe einzelner Personen, ohne besonders viele Eindrücke der Gesamtsituation einzufangen. Man weiss als Leser zwar, dass eine grosse Schlacht tobt, aber man würde auch gerne etwas mehr Impressionen davon erhalten. Diese Fokussierung wird auch an der Tatsache deutlich, dass in der Einheitsaufstellung der Clans ausser Anastasias Maschine einmal drei weitere Battlemechs angesprochen werden, ein Koshi, ein Katamaran und ein Katapult (fallen wir etwa schon wieder auf deutsche Mechnamen zurück, ich dachte das hätten wir endlich hinter uns?), diese in der weiteren Handlung jedoch nie mehr auftauchen, was bei dem "König des Schlachtfeldes"-Status eines Mechs im DA mehr als verwunderlich ist. Auch der Roman endet nach der Entscheidung der Schlacht recht abrupt und lässt ein paar Fragen offen.

Da dies jedoch der erste Teil einer Triologie ist (die nächsten beiden DA-Bände sind ebenfalls von DelRio), kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf eine Fortsetzung der Geschichte hoffen. Und so warten wir gespannt auf den "Schatten der Wahrheit" im November, während dieses Buch hier unseren BT-Lesehunger wegen seines geringen Umfangs nur knapp gestillt hat.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dies ist der erste Teil einer, wie ich sie mal nennen möchte, Northwind-Trilogie. Ich werde auch die beiden anderen Teile bewerten und wohl auch eine abschließende Gesamtbeurteilung in der Rezension zum 3. Teil abgeben. Aber beginnen wir mit dem Anfang, wie es sich gehört.

Wenn man anfängt, Dark Age zu lesen, muß man sich als alter BattleTech Veteran erstmal an das Fehlen von Mechs gewöhnen. Abzuwarten bleibt, ob sich dies im weiteren Verlauf der Serie noch ändert, was aber durchaus anzunehmen ist. Als Beispiel zu besagtem Fehlen sei gesagt, an der Schlacht um Tara nehmen sage und schreibe 4 richtige BattleMechs teil... Zudem fehlt, wie auch schon in anderen Rezensionen zu diesem Buch angeklungen ist, einfach der Blick auf das umfassende Ganze. Die ganz große Politik, auf das, was sich im Rest der Galaxis abspielt. Nun ist dies gerade mal das 4. Buch der Reihe, und wer sich an die Gray Death Trilogie erinnert, wird wissen, daß es damals auch mit BattleTech recht langsam losging. Also hoffen wir auf die nächsten Bücher.

Nun aber zu diesem Band. Wir befinden uns in der Präfektur III, auf dem Planeten Northwind. Als Einfallstor nach Terra steht dieser ganz oben auf der Liste der gefährdeten Planeten. Die Frage, die sich Countess Tara Campbell stellt, ist, welche der vielen Fraktionen, z.B. Des Drachen Zorn, Der Schwertorden oder eine der anderen Anti-Republikanischen Vereinigungen, es als erstes wagt, Northwind anzugreifen. Noch recht jung und neu im Amt, also durchaus unerfahren zu nennen, sieht sie sich vor der Aufgabe, ihre Heimatwelt gegen die zu erwartende Invasion vorzubereiten.

Ihr zur Seite steht Ezekiel Crow, Ritter der Sphäre und ein erfahrener MechKrieger, entsandt, um ihr jede Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigt, sowie Oberst Michael Griffin von den Highlanders, der eine Art militärischer Berater ist.

Auf der Gegenseite steht der Clan der Stahlwölfe, unter, wie sollte es anders sein, einer Kerenski, in diesem Falle mit Namen Anastasia. Gezeichnet und belastet durch das Gewicht ihres Namens, ausgestattet mit dem "militärischen Genie" und einer durchaus als psychopatisch zu bezeichnenden Geisteshaltung (sie schlitzt als "Ausgleich" für ihren Streß einen Mann auf, den sie zuvor absichtlich prvoziert hat), besiegt sie Kal Radick und übernimmt das Kommando der Wölfe. Als ihre erste Amtshandlung beschließt die den Angriff auf Northwind, um dem Erbe der Clans gerecht zu werden und am Ende Terra zu erobern.

Nebenbei begleiten wir einen ehemaligen Bergführer namens Will Elliot, der sich, arbeitslos und ohne Geld oder Aussicht auf baldige Beschäftigung, den Highlanders anschließt. Er wird Infanterist und durch ihn erhalten wir auch Einblick in das Kampfgeschehen aus Sicht des "einfachen Soldaten".
Dies ist eine recht nette Idee und hebt das Niveau des Buches meiner Ansicht nach durchaus. Natürlich hat Elliot ein paar nette Einfälle, die das Kampfgeschehen ein wenig beeinflussen, aber es wird nicht überstrapaziert oder zu sehr ausgeschlachtet. Er ist nicht der Held des Tages, der am Ende mit Orden überhäuft wird, sondern ein Infanterist, der seinen Job macht, um seine Heimat zu verteidigen.

Insgesagt liest sich das Buch, zumindest nach den ersten 10, 20 Seiten, sehr flüssig und entwickelt auch eine gewisse Spannung. wobei es an Fahrt aufnimmt. Die Kämpfe sind typisch DA, wenig Mechs, einige Forst-, Bergbau- oder Konstruktionsmechs und sonst Panzer, ein paar Elementare und massig "normale" Infanterie. Sie sind recht gut beschrieben, wieder Standard, möchte ich sagen.

Zusammenfassend denke ich, DA ist und bleibt gewöhnungsbedürftig!

Klar, BattleTech entwickelte sich am Ende zur Materialschlacht, in jedem Buch tauchten fast ein Dutzend neuer Mechtypen auf und die Übersichtlichkeit ging völlig verloren. Also, der Neuanfang war absolut notwendig! Nur wirkt vieles noch sehr einfach und wenig durchdacht. Die Art und Weise, wie Anastasia Kerensky den Oberbefehl über die Stahlwölfe bekommt, ist so ein Beispiel. Mich hat es nicht ganz überzeugt, genausowenig wie die Entwcklung der Kämpfe oder die Planung der Invasion. Es wirkt ein wenig hölzern, unbeholfen, einfach nicht durchdacht, eben. So, als ob man bewußt versucht, es einfach zu halten, allerdings geht es zu Lasten der Glaubwürdigkeit.

Zudem ist das Buch deutlich zu kurz für meinen Geschmack, aber auch dies scheint ein allgemeines Problem zu sein, wohl durch die Längenbeschränkung von WizKid in den USA. Die Vor- und Nachteile kann man sicher stundenlang diskutieren, aber es zwingt, so finde ich, den Autoren, solche Dinge in Kauf zu nehmen, die hier kritisiert wurdene. Zu einfache Darstellung von komplizierten Vorgängen, zu wenig Betrachtung der anderen Schauplätze in der Inneren Sphäre etc. Zu hoffen bleibt, daß einige dieser Dinge mit der Zeit abgestellt werden.

Dies ist jedenfalls ein netter Mechwarrior-Roman, der mich zwar nicht vom Sessel gerissen hat, aber durchaus lesbar ist!

Und wer sich nach "richtiger" BattleTech Atmosphäre sehnt, dem seien die Romane von Fanpro aus der "Classic BattleTech" Reihe ans Herz gelegt, die wärend der Zeit des alten Sternenbundes, des Exodus und der Nachfolgekriege spielen.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Martin Delrio hat hiermit einen klasse Beitrag zum Dark Age Zyklus geschrieben.
Um das Buch richtig geniessen zu können, sollte man :"Der Kampf beginnt" von Loren Coleman gelesen haben, weil Delrio mit "Der Himmel schweigt" direkt darauf aufbaut.
Denn zum einem werden dort die Stahlwölfe vorgestellt und Anastasia Kerensky (Teil der Kerensky Blutnamenslinie), alias Tassa Kay hat dort ihren erste Auftritt.
Auch wird dort das Wirken der Paladine beschrieben und das Wesen des Clan Stahlwolf in diesem Teil der Republik.
Zur Handlung sei soviel gesagt:
Countess Tara Cambell hat sich als Präfektin Northwinds der Erhaltung Northwind als Teil der Republik verschrieben.
Aber Kal Radick und sein Stahlwolfclan werden immer mehr zum Dorn im Fleisch der Republik und als Anastasia Kerensky ,als Joker in dem Spiel um Macht mitmischt - zur Bedrohung von Northwind!
Als beide aufeinander treffen wird dies zur Schlacht um Northwind!
Insgesamt ist das Buch sehr gut ausbalaciert zwischen Mechkampf und Handlungsverlauf.
Aber Delrio beleuchtet hier sehr gut die Kämpfe aus Sicht der Infanterie.Ein toller Charakter ist hierbei Will Elliot; ein junger Bergführer und angehender Infanterie Scout, von dem man gern mehr lesen möchte!
Einziges Manko des Buches sind das etwas dünn gehaltene Ende,was Fragen zu den Protagonisten offen lässt, aber weiter Bände werden das vieleicht wieder aufgreifen - wie das hier schon bei Tassa Kay der Fall war.
Also ein Muss für jeden Fan von Schottenmustermentalität im Mechwarrior Universum!
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