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Mechwarrior Dark Age 8: Festung der Lügen [Taschenbuch]

Joern Rauser , J. Steven York , Reinhold H. Mai
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

2. September 2005
Die neue Battletech-Serie Mechwarrior-DarkAge geht weiter! Am Rande der Republik der Sphäre sammelt sich eine gigantische Armee, die die Mechwarriors hinwegzufegen droht. Die einzige Hoffnung scheint auf einem kleinen, bisher unbeachteten Planeten zu liegen, auf dem sich ein rätselhaftes Artefakt befindet …




Produktinformation

  • Taschenbuch: 352 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (2. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453521072
  • ISBN-13: 978-3453521070
  • Originaltitel: Fortress of Lies
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 265.014 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wir schreiten voran... 8. September 2005
Format:Taschenbuch
...in der Dark Age Storyline ebenso wie in der Republik der Sphäre. Diesmal begleiten wir Duke Aaron Sandoval und seinen Neffen/Cousin Erik Sandoval-Groell. Doch dazu weiter unten mehr.

Es ist anfangs sicher ungewohnt, sich ins MW:DA Universum einzulesen, vor allem, wenn man, wie ich, über ein Jahrzehnt Classic BattleTech gelesen hat. Nicht mehr die großen Reiche sind Haupthandlungsorte und nicht mehr unbedingt die Hausfürsten sind die Protagonisten, sondern kleine Splittergruppen, wie der Schwertschwur, die Stahlwölfe oder Des Drachen Zorn. Langsdam fällt auch das völlige Fehlen von Söldnereinheiten auf, die im CBT Universum immer eine große Rolle spielten (dazu empfehle ich die Lektüre des CBT Sourcebooks "Dawn of the Jihad", auch über Amazon erhältlich). Durch die gegebenen Umstände, sprich den Verlust des HPG-Netzes, das Fehlen Devlin Stones als einigender Kraft und die Macht- und Ruhmesträume einiger Territorialfürsten, eröffnet sich dem geneigten Leser ein Gesamtbild, das sehr reizvoll ist. Aus diesem gewinnt dann Dark Age seine Anziehungskraft. Leider fehlen bisher die Autoren, dieses Potential auszureizen. So kommen wir dann zur Story:

Die Republik der Sphäre zerfällt zusehends schneller und jeder scheint bemüht, sich seinen Teil herauszuschneiden, um am Ende nicht dumm dazustehen. In Gezeites des Krieges begannen die Capellaner ihren Kreuzzug, um die verlorenen Planeten "heim in die Konföderation" zu holen. Duke Aaron Sandoval, Lord-Gouvernor von Präfektur IV und Führer des Schwertschwurs, begibt sich nach New Canton, der Hauptwelt von Präfektur VI, um einen Pakt gegen die Capellaner auszuhandeln. Dies gelingt nicht, statt dessen wird ein Mordanschlag auf ihn verübt, der doch sehr, inklusive Rettung, an "Ein Erbe für den Drachen" erinnert. Wer beide Bücher gelesen hat, wird wissen, was ich meine.
Der Falle entronnen, ersinnt er einen Plan, in dem sein Neffe Erik eine entscheidende Rolle spielen soll. Er schickt ihn nach Shensi, einer Welt, die enge Bindungen zur ConCap pflegt, um dort einen Beistandspakt auszuhandeln. Was Erik nicht weiß, sein Onkel würde notfalls auch über seine Leiche gehen, um seine Ziele zu erreichen.

Ohne jetzt weiter auf den Inhalt des Buches einzugehen, wir haben hier eine klassische Vater-Sohn Beziehungsstory, wobei es hier eher eine Onkel-Neffe Story ist. Erik Sandoval-Groell beginnt als der kleine, unwissende und in der Umgebung des Übervaters unsichere Junge, der nach Möglichkeiten sucht, diesem zu gefallen. Im Laufe der Story dann emanzipiert er sich dann, weil er die Motive seines Onkels durchschaut, an Selbstvertrauen gewinnt und so weiter. Duke Sandoval hingegen ist der große Planer, dessen Motive vielfach im Dunkeln bleiben und der keine hohe Meinung vom seinem Neffen hat, ihm aber beibringen will, was es heißt, "ein Sandoval zu sein". Also schickt er ihn durch eine harte Schule, aus der unser junger Held dann auch jede Menge nützliche Lektionen zieht. Allerdings bleibt abzuwarten, ob er sie im Sinne des Dukes einsetzt. Um mal wieder auf "Ein Erbe für den Drachen" zu kommen, die Stories ähneln sich doch vom Ansatz her sehr, man darf also annehmen, daß York sich dort ein paar Ideen geholt hat.

Dies schadet nicht unbedingt, solange man nicht ständig darüber nachdenkt. Insgesamt heraus kommt eine nette Geschichte, die sich schön ins MW:DA Universum einfügt. Gerade dadurch, daß der Autor einen Schwerpunkt auf die Gedanken und Gefühle seiner Protagonisten legt, was mir sehr positiv aufgefallen ist. Leider bleibt dies einer der wenigen Lichtpunkte der Story, zumal auch das Ende dann nicht mehr richtig überraschend ist. Ich hoffe immer noch, daß es außer Stackpole und Coleman noch mal einen richtig guten Dark Age Autoren geben wird, aber bisher sieht es leider schlecht aus.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Schwertschwur - Teil 1 9. November 2005
Von Dyotron
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
So könnte der Titel dieses Buches ebenfalls lauten, sein Inhalt wird dadurch recht präzise beschrieben. Denn während der Schwertschwur in den bisherigen Romanen nur als Gegenspieler oder in einer Nebenrolle auftauchte, so wird er diesmal genauer unter die Lupe genommen, fokussiert auf seinen Anführer, Duke Aaron Sandoval, und seinen "Neffen", Erik Sandoval-Gröll.

Zeitlich schliesst die Geschichte recht dicht an den letzten Roman "Gezeiten des Krieges" an. Die Konföderation Capella ist dabei, in die Präfekturen V und VI einzufallen und sich ihre vor vielen Jahren nicht ganz freiwillig an die Republik abgetretenen Welten zurückzuholen. Die Republik selbst steht dem ziemlich machtlos gegenüber, und so versucht der Duke nun, obwohl er eigentlich Lordgouverneur der Präfektur IV ist, in den betroffenen Sektoren Verbündete zu finden und daraus ein Bündnis zu schmieden, mit dem der capellanische Vormarsch aufgehalten werden kann. Dabei sind seine Pläne für die fernere Zukunft noch etwas diffiziler und beinhalten auch ein weiteres der grossen Häuser.

Aber während er versucht, mit den zahlenmässig nicht gerade beeindruckenden Schwertschwur-Kräften die Invasion der Capellaner zu bremsen und gleichzeitig verschiedene Welten zu einem Beitritt in sein Bündnis zu bewegen, muss der Duke am eigenen Leib feststellen, dass sich die Gangart des Konfliktes verschärft hat, und ihn zu einem Umdenken zwingt. Seinem "Schützling" Erik wird auf dessen Mission dagegen offenbart, dass sein Onkel ihn im Grunde nur als nützliches Werkzeug betrachtet, wie auch die meisten anderen in seiner Umgebung, was die ohnehin schon wackelige Beziehung zwischen den Beiden weiter zerrüttet.

An Mechgefechten bietet der Roman nicht besonders viel, nur zwei sehr kurze Scharmützel und ein etwas grossformatigerer "Endkampf", der zwar auch relativ schnell wieder vorbei ist, dafür aber gut und stimmig beschrieben wird. Der grösste Teil der Geschichte handelt dagegen von Politik, Verhandlungen, zwischenmenschlichen Beziehungen und ähnlichem. Langweilig wird es aber trotzdem nicht, besonders die "Besorgungen" des Dukes sind recht amüsant und zeigen deutlich, was man mit genug Geld und Einfluss alles machen kann.

Die Art, wie sich Aaron Sandoval vor dem Anschlag rettet, kennt der langjährige BT-Leser natürlich schon, und die Umstände, die ihm danach beim Verlassen des Planeten helfen, wirken irgendwie sehr "zufällig". Allerdings ist die Story durchweg gut geschrieben und flüssig zu lesen, so dass man solche Anlehnungen durchaus verzeihen kann. Und die "Newsmeldungen" über den Kapiteln sorgen abermals dafür, das MW-Universum mit echtem Leben zu füllen (anstatt auf einem Hinterwäldlerplaneten völlig von der Aussenwelt abgeschnitten zu sein). Über den Rest der Inneren Sphäre oder die anderen Teile der Republik ausserhalb der Präfekturen IV/V/VI erfahren wir aber wieder nichts Neues.

Das "Teil 1" im Rezensionstitel sagt es schon: Dies ist sicher nicht der einzige Schwertschwur-Roman, den wir präsentiert bekommen werden, vor allem da sich mehr als genug Fortsetzungsmaterial für weitere Bände findet. Die neue Politik des Dukes steht erst am Anfang, und auch die Beziehung zwischen ihm und Erik schlägt am Ende des Romans ein neues Kapitel auf.

Das Buch kommt zwar nicht an den letzten MW-Titel heran (was ja auch nicht einfach ist), ist aber bisher trotzdem eines der besseren der neuen Reihe und erreicht in meinen Augen knapp die 4-Sterne-Marke.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Air-Force One im Mechwarrioruniversum 18. Oktober 2005
Von Peter
Format:Taschenbuch
"Festung der Lügen" ist ein actionreicher und teilweise auch wirklich spannender Dark-Age Roman. Die Mechwarrior-Atmosphere ist dicht und die Hauptfiguren haben Profil - zumal es sich bei den Sandovalls ja auch um gute alte Bekannte aus den Vorgängerromanen handelt. Die Geschichte selbst ist zwar relativ simpel gestrickt, wird aber äußerst einfallsreich erzählt und durch reichlich „nettes Beiwerk" aufgepeppt, z.B. die besondere Beziehung zwischen Erik und seinem Onkel - aber davon will ich lieber nicht zu viel verraten.
Jedenfalls werden wir vermutlich in nicht all zu ferner Zukunft noch das Eine oder Andere über den guten Erik Sandovall-Gröll lesen, blinkt doch über seiner Charakterdarstellung in diesem Buch deutlich ein Neonschild mit der Aufschrift „Fortsetzung folgt"...

Mein Fazit:
Gemessen an den vorherigen Dark-Age Romanen ist „Festung der Lügen" irgendwo im oberen Drittel anzusiedeln. Wirklich Neues gibt es hier wenig, aber das in recht unterhaltsamer Form. Wer sagt hier, daß Dark-Age keinen Spaß macht? Von mir gibt es jedenfalls vier Sterne!

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