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Mechwarrior Dark Age 14: Gefährliche Ziele [Taschenbuch]

Blaine Lee Pardoe , Reinhold H. Mai
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Kurzbeschreibung

30. Januar 2007
Jetzt schon erfolgreicher als die Vorläuferserie „Battletech–Mechwarrior DarkAge!“ Die alte Welt ist zerfallen, doch ein neuer, tödlicher Konflikt beginnt: In ihren gigantischen Kampfmaschinen müssen die Mechwarriors gegen eine Macht antreten, die die Überreste der menschlichen Zivilisation endgültig hinwegzufegen droht.



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag; Auflage: 1. (30. Januar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522354
  • ISBN-13: 978-3453522350
  • Originaltitel: Target of Opportunity
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 402.558 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Prolog

ComStar, Abteilung Forschung und Entwicklung, Stuttgart, Terra Präfektur X, Republik der Sphäre
26. Januar 3135

Tucker Harwell atmete tief durch, zwang ein Lächeln auf sein Gesicht und trat ins Büro. Ruhig bleiben, ermahnte er sich. Das ist eine großartige Gelegenheit. Rede nicht zu schnell. Du darfst nicht übereifrig wirken. Er konzentrierte sich so sehr auf das, was er sagen wollte, dass er stocksteif wie eine Statue im Türrahmen verharrte. Eine große, schlaksige Statue. Seine hagere Gestalt stand in deutlichem Kontrast zu seinem gesunden Appetit, und sein mittellanges schwarzes Haar sah aus, aus hätte er es mit einem Küchenmixer geschnitten. Die störrisch hochstehende Locke mitten auf seinem Kopf offenbarte ein generelles Desinteresse an seiner Frisur.
Der Mann hinter dem polierten Kirschholzschreibtisch, Präzentor Malcolm Buhl, schaute auf und winkte ihn näher. »Herr Harwell, kommen Sie rein.« Buhl war ein älterer Herr, leicht übergewichtig, mit beginnender Glatze. Tucker stammelte eine Antwort, in der kein einziges vollständiges Wort enthalten war, und schloss die Tür hinter sich. Der Präzentor stand auf und schüttelte ihm die schweißnasse Hand.
»Nehmen Sie Platz«, lud ihn Präzentor Buhl ein und deutete auf einen der schwarzen Ledersessel vor dem Schreibtisch. Tucker ließ sich auf das weiche Polster fallen und rutschte nervös herum, um eine bequeme Position zu finden. Unter seinen Bewegungen knirschte das Leder. Jetzt war er nervös und verlegen. Mehrmals drückte er gegen die Brücke seiner Brille. Ein Fingerabdruck auf dem rechten Glas behinderte seine Sicht. Er wünschte, er hätte sich die Zeit genommen, die Brille zu putzen, bevor er hierhergekommen war. Meist vermied er es, sie zu tragen, seine Sehbehinderung war jedoch durch eine Operation nicht zu beheben, daher musste er sie gelegentlich aufsetzen. Für diese Besprechung trug er sie, um klar zu sehen. Er überlegte, ob er das Glas hier und jetzt säubern sollte, entschied sich aber dagegen. Er wollte kein Risiko eingehen, etwas falsch zu machen.
»Tucker«, setzte Präzentor Buhl freundlich an. »Sie wirken so nervös. Entspannen Sie sich doch.«
»Jawohl«, antwortete er und wünschte sich sofort, es nicht getan zu haben. Zu förmlich, Tuck. Du klingst ganz und gar nicht entspannt. Wieder atmete er tief durch und sah sich in dem Büro um. Es war sehr viel schöner als die sonstigen Büroräume der mittleren Managementebene, die er im Laufe seiner Karriere bei ComStar gesehen hatte. Die Möbel wirkten ausgesprochen kostbar und standen in Kontrast zu dem Meer aus Bürozellen oder den klimakontrollierten Laboren, in denen er arbeitete. Hinter dem Präzentor gab ein Fenster den Blick auf eine spektakuläre Waldaussicht frei. Der Wald, der sich nur langsam von den Zerstörungen des Heiligen Kriegs der Blakisten erholte, reichte bis unmittelbar an die Grenze der ComStar-Forschungseinrichtung.
»Ich habe mir Ihre Akte angesehen. Ich muss sagen, das war sehr beeindruckend. Sie haben gerade das neue Programm am DeBurke-Institut abgeschlossen, ist das richtig?« Präzentor Buhl sah von dem Ordner auf, der vor ihm auf dem Schreibtisch lag und schloss demonstrativ den Deckel, sodass Tucker nicht sehen konnte, was er gelesen hatte.
»Ja, das stimmt. Heute Nachmittag erst - aber das wissen Sie natürlich. Ich habe als Klassenbester abgeschlossen.« Ihm war richtig warm geworden. Tucker wusste, dass das reine Nervensache war, aber dieses Wissen half ihm auch nicht abzukühlen. Und trotz aller Ermahnungen, die er sich auf dem Korridor gegeben hatte, redete er immer noch zu schnell.
»Um genau zu sein«, stellte der Präzentor gelassen fest und fixierte sein jüngeres Gegenüber, »haben Sie das Gymnasium drei Jahre früher abgeschlossen, innerhalb von zwei Jahren den Bakkalaureus, ein Jahr später den Magister und nach weiteren drei Jahren den Doktor erworben. Nach diesem Werdegang zu schließen, müssen Sie so was wie ein Wunderkind sein, mein Junge, was?«
Tucker schluckte, seine Kehle aber blieb staubtrocken. »Ich würde das nicht so sehen, Herr ... äh ... Präzentor. Ich habe mich nur auf meine Arbeit konzentriert, das ist alles.«
Buhl warf ihm einen schrägen Blick zu. »Das DeBurke-Institut ist unser neuestes Ausbildungsprogramm. Es vermittelt unsere jüngsten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Hyperpulstechnologie. Alle Ihre Dozenten sind derselben Meinung: ComStar kann Ihnen nichts mehr über interstellare Kommunikation beibringen.«
»Danke.«
Präzentor Buhl zögerte einen Augenblick, als müsse er seine nächsten Worte erst überdenken. »Tucker, wissen Sie, wofür ich hier bei ComStar zuständig bin?«
Tucker nickte hastig. »Jawohl. Sie leiten Spezialprojekte für Prima Mori. Die ganze Klasse redet darüber, einen Termin bei Ihnen zu bekommen. Sie sind für alles zuständig, was an der Front der Forschung und Entwicklung steht.«
Buhl lächelte dünn. »Das ist wohl etwas übertrieben. In einer Konzernumgebung wie ComStar ist es nicht ungewöhnlich, dass die Bedeutung von Personen überbewertet wird, mein Junge. Aber es stimmt schon, dass ich die Leitung über eine Anzahl einzigartiger Projekte habe. Und wenn dann jemand wie Sie auftaucht, betrachte ich es als meine Aufgabe, die richtige Nische in unserer Organisation für ihn zu finden.« Er brachte diese Erklärung so geschliffen herüber, dass Tucker zu dem Schluss kam, der Präzentor lege Wert darauf, seine wahre Rolle in der Organisation zu verschleiern. Aber das störte ihn nicht.
»Es heißt, Sie vergeben die besten Aufträge«, stellte er nervös fest.
»Ich versichere Ihnen, auch das ist übertrieben. Allerdings habe ich in den letzten Jahren eine Menge Arbeit. Wie wir alle«, fügte er mit einem Seufzen hinzu. Genau wie jeder andere, der irgendwie mit ComStar zu tun hatte, verstand Tucker genau, worauf der Präzentor anspielte. Drei Jahre zuvor hatte die Organisation einen der schlimmsten Rückschläge in ihrer Geschichte erlitten. ComStar war der einzige Anbieter interstellarer Kommunikation in der Inneren Sphäre, und unbekannte Kräfte hatten das gesamte Netz attackiert.
ComStars Hyperpulsgeneratoren, kurz HPGs, stellten ein gigantisches Kommunikationsnetzwerk dar, das die besiedelten Systeme der Republik und der restlichen Inneren Sphäre miteinander verband. Zumindest war das bis zum 1. August 3132 der Fall gewesen, als das Netz zusammengebrochen war. Ein Computervirus hatte sich in das Programm zahlreicher HPG-Stationen eingeschlichen und bei Aktivierung der Generatoren die Sendefrequenz verändert, etwas, das bis zu diesem Zeitpunkt als unmöglich gegolten hatte. Das Ergebnis waren Tausende durchgebrannter HPG-Kerne gewesen. Die moderneren Anlagen hatten sich gegen das Virus als resistent erwiesen, waren aber zeitgleich Opfer terroristischer Anschläge geworden. Der Angriff war so heimtückisch und flächendeckend erfolgt, dass er die Innere Sphäre - und ComStar - völlig überrumpelt hatte. Als sich der Qualm an diesem ›Grauen Montag‹ verzogen hatte, waren keine 20 Prozent des interstellaren Kommunikationsnetzes mehr aktiv gewesen. Die Hauptbetriebsschirme ComStars hatten nur noch Schneegestöber gezeigt, woran sich dann auch nicht mehr viel änderte.
Danach folgte das blanke Chaos.
Ohne Vorwarnung waren die bewohnten Planeten des besiedelten Weltraums voneinander abgeschnitten worden. Nahezu augenblicklich hatten sich in der ganzen Inneren Sphäre Möchtegerndiktatoren aufgeschwungen und damit begonnen, Devlin Stones bis dahin friedvolles Reich unter sich aufzuteilen ... und ebenso die Einflussbereiche ihrer Mitbewerber. Selbst die Großen Häuser der Inneren Sphäre hatten wieder zu den Waffen gegriffen und die Grenzen der Republik unsicher gemacht. Plötzlich waren Überfälle und bewaffnete Vorstöße an der Tagesordnung gewesen. Die entmilitarisierte Innere Sphäre war damit beschäftigt, die Pflugscharen zurück zu Schwertern umzuschmieden.
Und alle gaben ComStar die...

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5.0 von 5 Sternen Der Friede Fochts sei mit Euch 15. Februar 2007
Format:Taschenbuch
Nachdem sich die Qualität der Dark Romane zunehmend gesteigert hat, wurde durch Blaine Pardoe der meiner Ansicht nach bisher beste DA-Roman geschrieben.

Hauptakteur ist einerseits das technische Wunderkind ComStars, Tucker Harwell, der dazu ausersehen wird, einen HPG auf Wyatt wieder zurück ans Netz zu bringen. Dazu wird die Fahrende Ritterin Alexi Holt auf den Planeten geschickt, um ComStar zu überwachen. Doch ein möglicher Erfolg bringt viele galaktische Spieler auf den Plan, die das Know-How "erwerben" möchten. Geisterkatzen, Oriente Protektorat, Bannson Raiders, die Republik: alle treffen nach und nach auf Wyatt ein und beginnen damit, ihre Gegner zu identifizieren und auszuschalten...

Das Buch liefert etliche Schmankerl. Erstens erfährt der Leser nun endlich mal etwas über das neue ComStar des 32. Jahrhunderts, darüber hinaus werden auch neue Fraktionen (s.o.) zumindest mal angerissen. Auch ein Rückblick auf den Djihad darf nicht fehlen.

Den absoluten Höhepunkt bildet jedoch der Schluß des Buches, der eine überraschende Wendung nimmt, und dem BT-Fan einen Schauer über den Rücken jagt.

Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung spannend und für Action ist auch gesorgt. Die Charaktere sind ebenfalls gut beschrieben, lediglich die Wandlung von (dem militärisch unerfahrenen) Tucker zu einem Schlachtenlenker erfolgt doch etwas abrupt.

Das Buch ist somit rundum zu empfehlen; auch alte BT-Hasen sollten sich hier wohlfühlen. Hoffentlich geht es so weiter!
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