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Mechwarrior Dark Age 13: Der Stachel des Skorpions [Taschenbuch]

Jason Hardy , Reinhold H. Mai
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

6. November 2006
Die neue „Battletech“-Serie „Mechwarrior DarkAge“ geht weiter: Nachdem das interstellare Kommunikationsnetz zerschlagen und die besiedelten Planeten von ihren Nachbarn abgeschnitten wurden, hat in der Republik der Sphäre eine archaische Zeit begonnen. Doch die BattleMechs, einst die Könige des Schlachtfelds, rüsten sich für eine neue Herausforderung, größer und bedrohlicher als je zuvor.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: Heyne, Wilhelm, Verlag in Verlagsgruppe Random House GmbH; Auflage: 1. (6. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453522281
  • ISBN-13: 978-3453522282
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 226.209 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

1. Oktober 3134
Der letzte blauviolett-orangerote Schimmer des Sonnenuntergangs war in der Kälte der Herbstnacht verschwunden. Selbst hier, weit entfernt von der Innenstadt, überstrahlte der Lichtschein Santa Fes fast alle Sterne, und der Hintergrundlärm aus Verkehr, Maschinen und vor allem Menschen begleitete alles wie ein Pulsschlag, oder besser, wie ein Atem.
Lange nach Mitternacht befand sich das weitläufige Hauptquartier der Ritter der Sphäre größtenteils dunkel und still. Selbst in den Wohnflügeln herrschte Ruhe. Die meisten Ritter mit Quartieren hier im Komplex arbeiteten schwer und schätzten ihre Ruhe, und diejenigen, denen der Sinn nach Unterhaltung stand oder die ihre Anspannung abarbeiten wollten, verzogen sich dazu in andere Teile der Stadt.
Die Zimmerflucht Paladin Victor Steiner-Davions unterschied sich äußerlich nicht vom Rest der Anlage. Nur im Büro war noch Licht - und dabei handelte es sich allein um das Leuchten eines einzelnen Monitors. Alle Vorhänge waren zugezogen. Niemand konnte von draußen erkennen, dass der Paladin noch wach war und am Schreibtisch saß.
Man sollte meinen, in meinem Alter hätte ich es nicht mehr nötig, heimlich im Dunkeln zum arbeiten, dachte Victor. Er stieß ein leises, müdes Lachen aus. In meinem Alter dürfte ich diese Arbeit gar nicht mehr nötig haben.
Wir haben uns eingebildet, all diese Probleme gelöst zu haben, dachte er. Wir haben uns weisgemacht, das hätten wir hinter uns, genau wie alles andere aus den schlechten alten Zeiten: die Familienbindungen und Bündnisse, die wir aufgaben und verschrotteten. Devlin Stones Vision einer Neuen Ordnung sollte all unsere Ängste und Vorsichtsmaßnahmen überflüssig machen. Vielleicht hätten wir es besser wissen müssen. Die dunkleren Aspekte der menschlichen Natur verschwinden nicht einfach, nur weil man ein paar ihrer Werkzeuge abschafft. Der Reiz der Macht ist so groß wie eh und je. Du warst in vielerlei Hinsicht auf dem Holzweg, Katie, aber was diesen Bereich des menschlichen Wesens betrifft, hast du möglicherweise richtig gelegen, Schwesterherz.
Und doch, der Traum war Wirklichkeit geworden. Für ein paar kurze Jahrzehnte hatte es funktioniert. Bis zu dem Tag, an dem Devlin Stone den Fehler begangen hatte zu glauben, seine Schöpfung könnte auch ohne ihn funktionieren.
Bedeutete dies, dass der Traum von Anfang an fehlerhaft gewesen war? Die Republik der Sphäre hätte sicher auch ohne ihren charismatischen Gründer überleben können. Was sagte das aus - über Devlin Stone, über die Republik und über all jene, die ihr die Treue geschworen und sogar das Leben für sie gelassen hatten? Dass daran inzwischen erhebliche Zweifel geboten waren?
Ich muss daran glauben, dass wir die richtige Wahl trafen und unser Kampf nicht vergebens war.
Ein leiser Glockenton kündigte die Ankunft einer Datei an und riss Victor aus den Gedanken. Er vergewisserte sich, von welcher Adresse die Sendung kam, und lächelte. Der wahre Name des Absenders - der nirgends im Dokument auftauchte - hätte respektable Beobachter schockiert. Und das Wissen, dass Victor Steiner-Davion in Korrespondenz mit ihm stand, wäre ein noch größerer Schock für den Geheimdienst der Republik gewesen.
Doch Victor hatte schon ein langes Leben hinter sich. Er hatte in den blutigen, turbulenten Jahren vor der Gründung der Republik als MechKrieger gedient. In seiner Jugend und selbst noch in mittleren Jahren hatte er Kontakt zu einer beachtlichen Zahl von Menschen gepflegt, deren Name und Dossier Justizbehörden und Geheimdienste ausgesprochen nervös gemacht hätten. Und nicht wenige davon standen noch immer in seiner Schuld.
Die Informationen in dieser speziellen Datei hatten einige dieser Schulden eingelöst. Aber Victor betrachtete den Preis als angemessen. In seinem Alter war die Wahrscheinlichkeit gering, dass sich eine weitere Gelegenheit bieten würde, sie einzufordern, und er konnte die Informationen gut gebrauchen. Er war damit beschäftigt, ein Mosaik zusammenzusetzen. Zu diesem Zweck hatte er eine große Anzahl kleiner Einzelsteine gesammelt, die für sich allein keine Bedeutung hatten. Doch auf die richtige Art und Weise zusammengesetzt formten sie ein klares Bild.
Die Steine für sein Mosaik zu sammeln, war der leichtere Teil der Übung gewesen, gestand er sich ein. Zumindest für ihn. Alles, was dazu nötig schien, war ausreichend Geld - oder die richtigen Schuldner - und genügend Geduld, verbunden mit jahrzehntelanger Übung darin, das große Ganze zu sehen. Unter den richtigen Umständen hätte es jeder tun können.
Was als Nächstes kam, war weit schwieriger. Er musste dieses Mosaik so zusammensetzen, dass selbst der dümmste Senator, Ritter und - ganz besonders - Paladin das sich ergebende Bild erkannte und seine Bedeutung verstand. Er wollte keine Namen nennen, aber um der Wahrheit die Ehre zu geben, hatten sich manche seiner Kampfgefährten schon immer eher durch Mut und kämpferisches Können ausgezeichnet als durch Intelligenz.
Daher reichte es nicht, die Fakten aufzulisten und für sich selbst sprechen zu lassen. Er war gezwungen, sein Publikum an die Hand zu nehmen und Schritt für Schritt zur richtigen Lösung zu führen. Das sollte sein Vermächtnis an die Republik der Sphäre werden - eine letzte Aktion für Devlin Stones Traum. Dabei durfte er sich keinen Fehler leisten. Der Ausgang der bevorstehenden Wahl hing davon ab, wie gut er seine Arbeit machte, wie viele Paladine verstanden, was er jetzt wusste.
Es ging um mehr als nur darum, Fakten und Gedanken zusammenzustellen. Er musste genau die richtigen Worte finden, den richtigen Ton treffen und alles in die richtige Reihenfolge bringen. Er war nie ein großer Redner gewesen und auch kein sonderlicher Diplomat, selbst wenn die Medien ihn inzwischen als Staatsmann bezeichneten. Aber das hatte er vermutlich nur seinem hohen Alter zu verdanken. Er war schon immer vor allem ein MechKrieger gewesen, und andere durch eine überzeugende Argumentation zu überzeugen, hatte so gar nichts mit dem Steuern eines Mechs gemein.
Es war schon spät. Irgendwann verschwammen die Wörter und Sätze vor seinen Augen und Victor döste vor dem Bildschirm ein. Dann wurde der Schlaf tiefer, als der Sessel - ein Wunder moderner Designkunst und medizinischer Technologie - die Konturen automatisch stützend an seinen schlafenden Körper anpasste.
Es wurde Morgen. Tageslicht drang durch die geschlossenen Vorhänge, und er schreckte hoch, als ein fröhliches »Guten Morgen« durchs Zimmer hallte.
Die gut gelaunte Stimme gehörte Elena Ruiz, der Haushälterin, die sich um seine Zimmerflucht kümmerte, auch wenn Victor ebenso gut wie sie selbst wusste, dass Krankenschwester eine treffendere Bezeichnung gewesen wäre. Selbst in ihrer einfachen weißen Uniform war sie mit dem dunklen Haar, der olivbraunen Haut und dem offenen, allzeit zu einem Lächeln bereiten Gesicht eine Wohltat für die Augen eines alten Mannes. Auf ihre Begrüßung folgte eine Lichtflut, da sie die Vorhänge gnadenlos aufzog und die helle Wüstensonne ins Zimmer knallte.
Victor reagierte mit einem gutmütigen Knurren. »Du wirst dafür bezahlt, mich gesund zu halten, Frau, nicht, mich umzubringen.«
»Ha!«, antwortete sie. »Sie überleben uns noch alle. Und wenn Sie zum Schlafen ins Bett gehen würden wie normale Menschen, bräuchten Sie sich auch keine Sorgen zu machen, dass ich morgens die Vorhänge aufziehe.«
»Ich habe gearbeitet«, sagte er. Der Bildschirm vor ihm bestätigte leuchtend seine Aussage. Er runzelte kurz die Stirn. Nachdem er eingeschlafen war, hätte sich der Bildschirm nach einer Weile abschalten müssen. Vermutlich hatte irgendeine Erschütterung ihn wieder aktiviert.
Victor schloss die Datei und schaltete das Gerät ab. Er würde später weiterarbeiten, nachdem die Nacht wieder Ruhe und Abgeschiedenheit gebracht hatte. Dann wandte er sich zu Elena Ruiz um.
»So. Was gibt's zum Frühstück?«

Sheratan Präfektur IV, Republik der Sphäre
20. Oktober 3134...


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4.8 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wilde 13? 29. November 2006
Von Dyotron
Verifizierter Kauf
Nach einer Wartezeit von etwa drei Monaten hält der mittlerweile 13. MW:DA-Roman recht vollmundige Versprechungen und Implikationen im Flappentext bereit: Politische Verwicklungen, Intrigen, Aufstände, und sogar ein Mordanschlag (an keiner unwichtigen Person), alles zentriert um das bisher wichtigste politische Ereignis der Republik der Sphäre: Die erste freie Wahl eines neuen Exarchen! Und als Leser, der mittlerweile mehr durchschnittliche als gute DA-Romane gelesen hat, hofft man, dass zumindest ein Teil dieser Versprechungen erfüllt wird.

Aber zunächst die Story: Nachdem die Regierungsperiode des derzeit amtierenden Exarchen der Republik der Sphäre, Damien Redburn, in naher Zukunft vorbei sein wird, werden alle Paladine von ihm zurück nach Terra beordert, um dort aus ihren Reihen einen neuen Kandidaten zu wählen. Dass bei dem politischen Ringen um dieses Amt, dass eines der mächtigsten, wenn nicht sogar das mächtigste der ganzen Inneren Sphäre darstellt, nicht alles reibungslos abläuft, kann man sich denken, denn es gibt genug Fraktionen, deren Ambitionen teilweise auch über die legalen Einflussmöglichkeiten hinausgehen.

Schon im ersten Kapitel, in dem wir eine altbekannte Person wiedertreffen (und nein, diesmal nicht unsere liebe Tara Campbell), wird ein nicht geringer Anteil an "Foreshadowing" und Geheimniskrämerei betrieben, was gleich die richtige Atmosphäre schafft. Die folgenden Kapitel, die im Grunde "nur" Nachrichtenübergaben an diverse Paladine beinhalten, und gleichzeitig ein paar neue Charaktere einführen, präsentieren dem Leser weiterhin eine lebendige und mitunter recht chaotische Republik.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es wird wieder Politik gemacht 2. Dezember 2006
Von Vallon
Nach dem sehr schwachen Vorgänger Band erschien mit Stachel des Skorpions endlich wieder ein Roman im Dark Ages Universum welcher von der Qualität an einige der Classic Battletech Romane erinnert.

Storytechnisch dreht sich alles um die Wahl zum neuen Exarchen der Rebuplik der Spähre inklusiver aller politischen Verwicklungen die dabei einher gehen.

Besonders hat mir dabei gefallen das die Paladine der Rebuplik etwas näher beleuchtet werden, sowohl menschlich als auch politisch. Dies trägt mit dazu bei das immer noch neue DA Universum etwas zu formen und somit die Lücke zum Vorgänger zumindest ein wenig zu schliessen.

Nicht nur die Frage wer denn nun der neue Exarch und somit der Nachfolger von Damien Redburn wird hat für mich das Buch sehr spannend gemacht auch die weitere Rahmenhandlung, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte, hat dazu beigetragen.

Fazit:

5 von 5 Sternen und der Wunsch nach mehr Büchern dieser Qualität.
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5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert 11. Februar 2008
Nach den teilweise etwas schwächelnden Vorgängerbüchern ist mit "Stachel des Skorpions" ein wirklich guter Mechwarrior Roman erschienen.

Die Story entspricht einem Politthriller, in deren Verlauf, ausgelöst durch den Tod eines berühmten Paladins, allmählich eine tiefgreifende Verschwörung aufgedeckt wird.

Der Autor konzentriert sich in seiner Erzählung eher auf die politische Landschaft der Republik der Sphäre und die Ermittlungsarbeiten, aber auch für die Fans von "Mech-Action" ist immer mal wieder etwas dabei, wodurch niemand zu kurz kommt.

Das Buch besticht durch den die gut geschilderten Charactere, vollziehbare Handlungsmotive und den durch die gute Erzählweise stets weiter ausgebauten Spannungsbogen, der sich erst zum Schluss auflöst und auch vorher nicht durch unnötige Abschweifungen oder langatmige Passagen einknickt.

Ich persönlich war von Anfang bis Ende gefesselt.
Spannend, gut inszeniert und nur zu empfehlen - 5 Sterne von mir.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Oh du schöne Politik... 15. November 2006
Von Mitch
Grundthematik:

Die Paladine der Republik werden von den diversen Brandherden abgezogen, um auf Terra im Rahmen eines Konklaves den Nachfolger für Redburn zu wählen. In diesem Rahmen wird von Seiten eines (älteren) Paladins eine Verschwörung, ausgehend von hochrangigen Mitglidern des Senats, aufgedeckt. Diese Entdeckung hat zur Folge, dass der betreffende Paladin gemeuchelt wird. Entsprechende Untersuchungen werden angestellt...

Im Großen und Ganzen liest sich der Roman eher wie ein Krimi. Militärische Aktionen finden nur am Rand statt. Dies tut der Qualität dieses Buches meiner Meinung nach jedoch keinen Abbruch. Des Schreibstil ist gefällig, die Charaktere gut dargestellt. Des Weiteren wird die "politische" Handlung im DarkAge-Universum vorangetrieben.

Ich war mit dem Kauf zufrieden.
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5.0 von 5 Sternen Infos für alle Leser der DarkAge Reihe 10. Mai 2008
Von P. Peters
Das Buch ist prima.

Aber wie mir von Heyne per E-Mail mitgeteilt wurde werden die Bücher nach Tochter des Drachen nicht mehr ins Deutsche übersetzt weil es zu wenig Leser gibt.

Es liegt nun an uns Lesern dass wir uns dafür einsetzen dass die Reihe fortgesetzt wird.
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