Das Finale von BattleTech ist vorüber, nun beginnt DarkAge und es ist wahrlich ein düsteres Zeitalter, welches uns erwartet. Die Erzählweise dieses Buches ist sicher etwas gewöhnungsbedürftig, es ist in der Ich-Perspektive geschrieben, und es ist sicher nicht fair von M. Stackpole, den Leser dermaßen ins kalte Wasser zu werfen. Anfangs tut er nämlich kaum etwas dafür, den Brückenschlag zwischen alter und neuer Serie zu erreichen. Erst langsam wird der geneigte Leser in die Geschichte der "Republik der Sphäre" eingeführt, eines Staates, ungefähr dort angesiedelt, wo zu Zeiten des Sternenbundes die terranische Hegemonie war. Man hört von liebgewonnenen Charakteren aus BT, von ihren Nachkommen und ihrem Schicksal. Vom Kreuzzug der Jünger Blakes, der die Innere Sphäre mit Chaos überzog und dem Gründer Devlin Stone, dem die Spähre fast 50 Jahre Frieden verdankt.
Am wichtigsten, wir werden in die Materie eingeführt, in der es in Dark Age geht. Eine genauestens koordinierte Attacke hat fast das gesamte HPG-Netz zusammenbrechen lassen, eine Kommunikation zwischen den Systemen der gesamten Inneren Sphäre ist mit wenigen Ausnahmen kaum noch möglich. Die Republik, aufgebaut auf Kommunikation und Datenaustausch, freier Meinungsäußerung, Demokratie und dem freien Willen aller Bürger droht zu zerreissen, überall versuchen lokale Machthaber, sich ein eigenes Reich zu erobern, ob nun einen Planeten oder gleich 50...
Es droht ein dunkles Zeitalter, in dem wieder BattleMechs marschieren, die fast sämtlich zerstört oder eingemottet wurden. Sie werden begleitet von umgerüsteten Forst- und BergbauMechs, mit Kettensägen, Bohrern, Lasern, MGs und leichten Aks bewaffnet. In der Sphäre herrscht wieder Chaos und Anarchie und es scheint wenig zu geben, was man dagegen tun kann...
Wir schlüpfen in Mason Dunne, einen Ritter der Republik, und begleiten seinen Kampf gegen Hochverrat, Anarchie, Mord und Korruption. Mit ihm erleben wir den Beginn einer düsteren Zeit für die Innere Spähre, in der nichts sicher ist, nur der Tod...