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Mechanize
 
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Produktinformation

  • Audio CD (5. Februar 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Oxidizer Inc. (Soulfood)
  • ASIN: B002WNLLHE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)
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Song Länge Preis
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Anhören  3. Fear Campaign 4:54EUR 0,99
Anhören  4. Powershifter 3:51EUR 0,99
Anhören  5. Christploitation 4:58EUR 0,99
Anhören  6. Oxidizer 3:44EUR 0,99
Anhören  7. Controlled Demolition 4:24EUR 0,99
Anhören  8. Designing The Enemy 4:54EUR 0,99
Anhören  9. Metallic Division 1:30EUR 0,99
Anhören10. Final Exit 8:16EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Industrial-Metal-Innovatoren Fear Factory sind nach schweren internen Auseinandersetzungen wieder handlungsfähig und überraschen mit einem frischen, vielseitigen und teilweise sogar hitverdächtigen Album.

Als Gitarrist/Hauptsongwriter Dino Cazares 2002 bei den Amerikanern ausstieg, schien die so steil begonnene Karriere der High-End-Metaller unaufhaltsam Richtung Bedeutungslosigkeit abzuknicken. Archetype war noch ein passables Album, Transgression dann erschreckend schwach, und als es schließlich auch noch zu juristischen Rangeleien zwischen Cazares und Sänger Burton C. Bell auf der einen und Basser Christian Olde Wolbers und Drummer Raymond Herrera auf der anderen Seite kam, schienen Fear Factory endgültig am Ende zu sein. Doch Cazares und Bell haben den Streit um die Namensrechte vorerst für sich entschieden und ein durchweg gelungenes Comeback-Album eingespielt. Unterstützt von der Weltklasse-Rhythmusabteilung Byron Stroud und Gene Hoglan (Strapping Young Lad), macht das Duo da weiter, wo man 2001 mit Digimortal aufhörte. Das Songwriting-Niveau ist wieder deutlich höher als zuletzt, Burtons eindringliche, zwischen Klargesang und Thrash-Shouts pendelnde Vocals ergänzen sich perfekt mit Dinos rasiermesserscharfen Science-Fiction-Riffs, und das Duo Stroud/Hoglan verhilft Fear Factory zu einer räudigen Urgewalt, die man so noch nie von der Band gehört hat. Eine gelungene Wiederauferstehung! - Michael Rensen

Produktbeschreibungen

titolo-mechanizeartista-fear factory etichetta-afm-n. dischi1data4 febbraio 2010supporto-cd audiogenere-hard rock e metal

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Super Comeback, 7. Februar 2010
Die neue FF ist mindestens so hart wie Demanufacture, definitiv das schnellste und technischste Album der Band. Die Produktion ist unglaublich, total überproduziert, aber zu keiner Band passt das besser. Für mich wärmen sie auch keineswegs nur Bekanntes auf, sondern betreten durchaus Neuland, obwohl es keine erneute Revolution gab. Herausragende Songs: »Industrial Discipline«, »Fear Campaign«, »Christploitation«, »Powershifter« und das geniale »Final Exit«, bei dem härteste Musik und wunderbare Melodien hart kollidieren.

Ich denke, dass dieses Album sich bei der Fanbasis einen Platz unter den Top 3 der Band sichern wird. Super!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ja is' denn heut schon wieder 1995?!, 6. Februar 2010
Von 
Mario Karl "musikansich.de" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mechanize (Audio CD)
Lassen wir mal das seifenoperwürdige Vorgeplänkel zwischen den Parteien Ball/Cazares und Wolbers/Herrera außen vor. Die Frage vor einem neuen Fear Factory-Album ist weniger wer jetzt eigentlich den Bandnamen weiterführen darf, als ob Fear Factory heutzutage überhaupt noch relevant sind. Die Angstfabrik hat zusammen mit Machine Head und Pantera die Metalwelt der 90er und ihre Entwicklung geprägt wie wenig andere, aber nach Obsolete kamen keine wirklichen Impulse mehr aus dieser Richtung und Fear Factory wurden alsbald dies: überaltert. Die einstigen Innovatoren wurden von der jüngeren Konkurrenz überholt, die hemmungslos bei ihnen klaute und mittlerweile meist selbst das Zeitliche gesegnet hat oder in einer kreativen Sackgasse steckt.

Und hört man sich das neue Geschoss Mechanize mal an, kommt man schnell zu folgendem Schluss: Auf dieses Album hat die Musikwelt nicht wirklich gewartet, es ist auch kein absoluter Megakracher, macht aber trotzdem überwiegend Spaß! Legt man die Scheibe ein, kommt man sich fast 15 Jahre zurück versetzt vor, als Fear Factory mit Demanufacture die Szene überrollten. Denn genau auf dieser musikalischen Welle reiten Burton C. Bell und Dino Cazeras mit ihren Mitstreitern Byron Stroud (Strapping Young Lad, Zimmer's Hole) und Drum-Oktopus Gene Hoglan (Strapping Young Lad, ex-Dark Angel) hemmungslos weiter. Die trockene und maschinell, kalte Härte ist wieder da. Die Aggressionen sprudeln massiv, was einerseits dafür sorgt, dass Fear Factory auf diesem Album angepisst wie selten zuvor klingen, aber auch, dass ein gnadenloser Song wie "Oxidizer" fast schon zur planlosen Prügelorgie verkommt. Aber seien wir ehrlich, selbst ihre Klassiker haben Fear Factory mit der einen oder anderen Füllnummer gestreckt.

Viel besser als der genannte und der etwas unspektakuläre, dafür aber wirkungsvolle Titelsong "Mechanize" sind dagegen "Fear campaign", wo Gene Hoglan mit Blastbeats dafür sorgt, dass die Maschine erst so richtig zu laufen beginnt, und der quasi Hit "Powershifter", der mit seinem klaren Refrain ganz in die Fußstapfen von "Replica" tritt. Bei "Christploitation" versucht die Band mit Keyboards ihren maschinengewehrartigen Angriffen etwas Beklemmendes beizufügen, was anfangs nicht so ganz gelingen will. Spannender ist dagegen das leicht sphärische und an Devin Townsend erinnernde "Designing the enemy", sowie der tolle Abschluss und emotionale Höhepunkt "Final exit". Hier dreht Burton den (Gesangs-)Spieß mal um und singt die melodischen Strophen klar und shoutet dafür den großen Refrain.

Überhaupt der Gesang - endlich tut Burton C. Bell wieder das was er am besten kann, und zwar sich richtig am Mikro auskotzen. Vorbei sind die nicht ganz so begeisternden Gesangseinsätze von Ascension of the Watchers und City of Fire. Und vorbei sind auch jegliche Experimente bei Fear Factory. Keine Hip Hop-Einflüsse und keine Alternative-Anflüge mehr. Der wahre Fankern kann die Fokussierung aufs Wesentliche und die Rückkehr von Dino am Ende nur begrüßen. Neue Fans gewinnt man mit Mechanize dafür wahrscheinlich keine hinzu, aber eine nette Retronummer ist das Ding schon. Kein Klassiker zwar, aber besser als erwartet und qualitativ in etwa auf einem Niveau mit Archetype, dem ersten Album der Post-Cazares-Besetzung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Willkommen zurück, 5. Februar 2010
Von 
gen239 (Bad Sassendorf, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Mechanize (Audio CD)
Lang ists her, dass Gitarrist Dino Cazares nach vier Alben, von denen mindestens die mittleren beiden, "Demanufacture" und "Obsolete", das Antlitz des 90er Metals nachhaltig geprägt hatten, wegen persönlicher Konflikte aus Fear Factory ausstieg.

Sänger Bell wollte nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten.

Eine einige Zeit später folgende überraschende Neuformation der Band mit dem ehemaligen Bassisten Wolbers an der Gitarre brachte das etwas ideenlose aber sehr gute "Archetype" hervor, wonach die Band mit dem Folgealbum "Transgression" in ein wahres kreatives Loch stürzte.

Es folgte eine Reihe von Querelen, im Zuge derer sich Drummer Herrera und Gitarrist Wolbers von der Band abwandten und ihr geschriebenes Songmaterial mit zu ihrer neuen Band Arkaea nahmen.

Ebenso gesellte sich nun auf einmal der ehemals verhasste Cazares wieder zu Bell. Zusammen mit Byron Stroud (Schon seit "Archetype" am Bass) und "Human Drum Machine" Gene Hoglan von SYL versuchten sie nun ihrerseits einen Neustart.

Das Ergebnis dieser Strapping Young Factory-Formation liegt nun mit "Mechanize" vor und soll der Band nach ein Bindeglied zwischen "Demanufacture" und "Obsolete" darstellen.

Vollmundig, vollmundig. Ich bin unter Garantie nicht der einzige, der angesichts dieser Ansage zweifelnd mit der Augenbraue zucken musste.

Doch bereits der Opener "Mechanize" peitscht einem nach einer kurzen düsteren Industrial-Kulisse ein dickes "We're back!" in Form einer brachialen Riffwalze ins zweifelnde Gesicht.

Ohne Refrainhook, nur mit kurzer Gesangseinlage im hinteren Drittel kotzt Bell über Cazares' tonnenschweres Stakkato düstere Zukunftsvisionen hervor.

Mit einem Hauch Meshuggah in der basstiefen Gegend groovt und metzelt sich Cazares mechanisch technisch durch seine synkopierten Riffs, dass es eine Freude ist.

Stroud unterstützt gewohnt hochklassig. Hoglan gibt dem Riffhammer mit stoischer Ruhe und abartiger Präzision (wie von ihm auch nicht anders zu erwarten) eine walzendes Double Bass-Getriebe, zwar stets am Riff orientiert aber auch mit interessanten Detailvariationen und Rhythmuswechseln.

Unterstützt werden die Instrumente von diversen Industrial-Samples, die noch immer gewaltige Endzeit-Kulissen aufspannen und doch recht akzentuiert eingesetzte werden, so dass das Riffspektakel deutlich im Vordergrund steht.

Bell röhrt, kotzt, schreit und singt sich dazu die Seele aus dem Leib.

Und die entfesselte vierköpfige Maschine hat so einiges zerstörerisches im Lagerraum. Da gibt es gleich mehrere Songs, die ganz ohne großartigen Popappeal auskommen, wie "Mechanize"; 90s Thrash-Feeling in "Oxidizer"; eine Melodic Death Metal-Kante in "Fear Campaign", die so auch von Cazares' Projekt Divine Heresy stammen könnte.

Songwerk wie "Controlled Demolition" weckt mit seinem an das Mainriff von "New Breed" erinnernden Riff einen wohligen Nostalgieschauer während sich ein "Designing The Enemy" mit seinem sanft polyrhythmischen Gebolze ganz klar in der aktuellen Landschaft verortet. "Christploitation" überrascht mit einer epischen Klaviermelodie, "Final Exit" schließt mit seinem sich immer weiter steigernden Aufbau und Klargesangorientierung an die klassischen Fear Factory-Closer an und ist noch dazu ein mörderischer Ohrwurm.

Das alles wird in klarer und druckvoller Produktion präsentiert, die trotz ihrer latenten Kälte zu keinem Moment distanziert anmutet.

"Mechanize" ist letztendlich etwas brachialer als "Obsolete", orientiert sich am Sound von "Demanufacture" ohne ganz dessen ausladende Endzeit-Opulenz zu erreichen. Mal blitzt etwas "Digimortal"-Hitorientierung durch, doch ohne dabei auch nur einen Funken Aggressivität aufzugeben. Dann und wann scheinen auflockernde neue Einflüsse durchs Liedwerk.

Es ist unbarmherzig direkt, mit einem wohlig nostalgischen Flair ausgestattet und doch auf der Höhe der Zeit.

"Mechanize" positioniert sich damit zwar nicht auf dem Niveau von "Demanufacture" und "Obsolete", doch Fear Factory schaffen es mit dem kurzen aber verdammt intensiven apokalyptischen Wirbelstrum dennoch, wieder an ihre Anfangswerke anzuknüpfen.

Wer keine Revolution oder große Innovationen erwartet, bekommt mit diesem Album alles, was Fear Factory ausmacht.

Bleibt mir nur noch eines zu sagen: "Welcome back!"
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