Kurzbeschreibung
Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfügbaren Wikipedia-Enzyklopädie. Seiten: 30. Nicht dargestellt. Kapitel: Spieldose, Welte-Mignon, Carillon, Orchestrion, Panharmonikon, Kunstspielklavier, Pianola, Flötenuhr, Tipus Tiger, Jahrmarktsorgel, Drehorgel, Elektrisches Klavier, Reproduktionsklavier, Ariston, Mechanischer Trompeter, Apollonicon, Zungenklavier, Serinette, Belloneon, Glockenspiel, Tanzbär, Magic Organa, Polyphon. Auszug: Eine Spieldose ist ein selbstspielendes mechanisches Musikinstrument. Eine Spieluhr ist dagegen eine mechanische Uhr, die eine Melodie spielt. Man unterscheidet bei Spieldosen zwei Arten: Illustration im Deckel einer Lochplattenspieldose Spieldose mit drehbarer Figur; links daneben die Mechanik Platten-Spieldose, Kantenlänge 16,5 cm Platten-Spieldose Platten-Spieldose Lochplatte zum Polyphon Lochplatte, UnterseiteDie Erfindung der Musikdose geht auf den Genfer Uhrmacher Antoine Favre-Salomon zurück, der 1796 das Prinzip der klingenden Stahllamelle für eine musizierende Taschenuhr anwendete (hier deutet sich der Ursprung für den Begriff „Spiel-Uhr" an). Jede Tonzunge musste einzeln angefertigt, abgestimmt und dann auf den Zungenbalken aufgeschraubt werden. Das war eine recht mühselige Arbeit. Wenige Jahre später gelang es, 4 bis 5 Tonzungen aus einem Stück Stahlblech anzufertigen, was schon eine große Verbesserung war. Diese Musikdosen bezeichnet man als Segmentmusikdosen. Durch die Entwicklung von speziellen Fräsanlagen gelang es einem Genfer Fabrikanten 1810, einen Spielkamm aus einem Stück Stahlblech herzustellen. Der Spielkamm oder Tonkamm ist ein Stahl-Kamm mit von kurz nach lang abgestuften Zinkenlängen. Die Zinken heißen Tonzungen. Jede Tonzunge wird auf einen bestimmten Ton abgestimmt. Ein drehender Zylinder (die Tonwalze), der mit Stahlstiften besetzt ist, reißt diese Zungen an und bringt sie zum Schwingen, wobei durch die Anordnung der Stifte eine bestimmte Melodie entsteht. Während die meisten m...