Irgendwie bin ich musikalisch in den guten alten 80iger Jahren stehen geblieben und dass ist auch gut so. Denn im Jahr 1987 legte ein Kumpel die damals erschienene Mechanical Resonance auf und ich glaubte, meinen Ohren nicht zu trauen. Also ab in den Plattenladen, Tesla kaufen und nicht mehr vom Plattenteller runternehmen. Tesla bieten Hardrock vom feinsten, geniale Gesangmelodien, die durch Jeff Keiths unverwechselbare Reibeisenstimme veredelt werden, ein Riffgewitter nach dem anderen, zweistimmige Gitarrensoli, einfach Songs, die nicht von dieser Welt sein können. Wer einmal die genialen Rocker "Ez come ez go", "Cumin atcha live", "2 late 4 love", den absoluten Tränen in die Augen treibenden Übergroover "Rock me to the top" oder das verträumt beginnende und in einer geilen Rocknummer endende "We`re no good togehter" gehört hat, weiß was ich meine. "Modern day cowboy" rockt weiter bis dann das dramatisch, spannende "Changes" beginnt. Es gibt keine Duchhänger, Tesla rocken ohne Ende. Tesla sind meine persönliche Lieblingsband und es vergeht auch heute wohl kein Monat, in dem Tesla in meinem CD Player rotiert. Wer Tesla noch nicht kennt und endlich mal beste handgemachte Rockmusik genießen will, sollte mit "MR" beginnen und dann das 1989 erschienene Rockhighlight "The great radio controversy" gleich mitbestellen. Long live Tesla, no machines.