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Mechanical Animals
 
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Mechanical Animals

Marilyn Manson Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)

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Musik

Bild des Albums von Marilyn Manson

Fotos

Abbildung von Marilyn Manson

Biografie

Marilyn Manson sitzt im Empfangszimmer seines Hauses im San Fernando Valley und führt sich eine Flasche rosafarbenen Absinth zu Gemüte. Sein Domizil fühlt sich düster und nicht gerade einladend an – seine mit ihm zerstrittene Gattin, das Model Dita von Teese, ist gerade erst ausgezogen –, und Manson entschuldigt sich für die Unordnung. Gänzlich ohne das Make-up, mit dem er sich sonst in der… Lesen Sie mehr im Marilyn Manson-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (15. September 1998)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Interscope (Universal)
  • ASIN: B00000AFGM
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (43 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.568 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Great Big White World [Explicit] 5:01EUR 0,99
Anhören  2. The Dope Show [Explicit] 3:46EUR 0,99
Anhören  3. Mechanical Animals [Explicit] 4:33EUR 0,99
Anhören  4. Rock Is Dead [Explicit] 3:09EUR 0,99
Anhören  5. Disassociative [Explicit] 4:50EUR 0,99
Anhören  6. The Speed Of Pain [Explicit] 5:30EUR 0,99
Anhören  7. Posthuman [Explicit] 4:17EUR 0,99
Anhören  8. I Want To Disappear [Explicit] 2:56EUR 0,99
Anhören  9. I Don't Like The Drugs (But The Drugs Like Me) [Explicit] 5:03EUR 0,99
Anhören10. New Model No. 15 [Explicit] 3:40EUR 0,99
Anhören11. User Friendly [Explicit] 4:17EUR 0,99
Anhören12. Fundamentally Loathsome [Explicit] 4:49EUR 0,99
Anhören13. The Last Day On Earth [Explicit] 5:01EUR 0,99
Anhören14. Coma White [Explicit] 5:38EUR 0,99


Produktbeschreibungen

INTRO

MADONNA, Roland Emmerich, Herr MANSON. Verständlich? Rolle und Effekte? Sehr gute Effekte und das perfekte Ausleben jeder Rolle. So kommt man dem "Phänomen" MARILYN MANSON am ehesten auf die Spur. In die Maske bitte, hier soll ein Kunstwesen entstehen. Am Ende steht mit dem (herbeigeredet) provokativen androgynen Alien, das Herr MANSON im Hier und Jetzt gibt, zwar eine Form, jedoch kann man wohl kaum von besonderem Inhalt reden. Ein leicht depressiver junger Mann spielt mit Geschlechterrollen, isoliert sich etwas affig durch Geschwafel von Gefühllosigkeit, entschuldigt Ausschweifungen durch "I Don't Like Drugs - But The Drugs Like Me" und legt eine unerträgliche Betonung auf seine Andersartigkeit - weil das ja so faszinierend ist, schon klar. Tut auch weh, jaja. Was MANSON hier aber eigentlich "auslebt", paßt in jedes Jugendzimmer und fügt sich so unspektakulär in der Medienlandschaft ein, daß es gerade mal als visuell anspruchsvolles Entertainment durchgeht. Zudem mache ich jetzt mal die Augen zu, während ich "Mechanical Animals" höre. Und was höre ich? Spießige, sehr amerikanische Rockmusik, abgehangen und altmodisch produziert. Pathetisch übersteigerter Pomprock, den schon MEAT LOAF nicht erfunden hatte, als er sich Anfang der 80er Jahre vor meinen jugendlichen Augen auf den Rockpalast-Bühnen räkelte (außerdem war das schon eher provokant!). Stimmlich irgendwo auf den Spuren ALICE COOPERs und musikalisch BOWIEschen Harmoniefolgen wie 80er-Ästhetik (irgendwie ganz schön waverockig, das alles!) hinterherlaufend, ist "Mechanical Animals" weit vom zukunftsorientierten Konzeptwerk entfernt, sondern bietet eine langweilige Glamrock-Retrospektive ohne greifbar Ergreifendes. Tragische Diskrepanz von Form und Inhalt: Während MARILYN selbst inzwischen wie einer X-Akte entstiegen aussieht, bewegt sich seine Musik in Richtung "My Sharona". Das reicht weder, um sich als Figur lange zu halten (der nächste Rollenwechsel kommt bestimmt), noch, begründet in fehlender künstlerischer Qualität, ein musikalisches Statement zu machen, welches das nächste Jahr überdauern wird.

Carsten Sandkämper / © Intro - Musik & so
mehr unter www.intro.de

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von pionskora
Format:Audio CD
Schon beim Betrachten des Covers wagt man anfangs seinen Augen nicht zu trauen: hellblaue Plastikhülle? Manson mit knallig-, feuerroten Haaren? Manson nackt und mit Oberweite?
Dann ein Blick auf die Songs: „Great Big White World"? „The Speed Of Pain"? „New Model No.15"? "Coma White"? Eines ist sicher: Irgendetwas hat sich ganz gravierend verändert, denn solch ein Bild hätte man vom kontroversen Antichristen wohl am allerwenigsten erwartet.

All diejenigen, die Marilyn Manson für eine Band halten, die nur schockieren, schreien und mithilfe obszöner Lyrics und Bilder provozieren kann, werden spätestens nach dem Hören von „Mechanical Animals" eines besseren belehrt. Denn hier wird nicht über Mansons Metamorphose vom Wurm zum Antichristen musiziert, sondern, als zentraler Handlungskern, über Verblödung durch erhöhten Medien- und Drogenkonsum. „Mechanical Animals" ist im Gegensatz zum erfolgreichen Vorgängeralbum eher zartbesaitet, demnach sehr gefühlvoll, ruhig, ja fast schon melancholisch könnte man meinen. Was ja nicht unbedingt schlecht sein muss, auch bei Marilyn Manson nicht. Denn das androgyne Etwas auf dem Cover hat einiges mehr zu bieten als weibliche Rundungen und eine neue Frisur.

Die 14 Songs bieten einen fantastischen Stilmix. Während Lieder wie „Rock Is Dead" oder „I Want To Disappear" gewohnt rockig daherkommen, ist einem bei „The Speed Of Pain" oder „Coma White" dann doch eher zum Kullern der ein oder anderen Träne zumute. Auch die erste Singleauskopplung „The Dope Show", welche von verzerrten Gitarren und glamourösen Klängen dominiert wird, zeigt, in welche Richtung sich die Band bewegt: weg von Aggression und hin zu Gefühl und Glam. Beim ersten Hören des rhythmisch- groovigen, poppigen und ironischen „I don't like the drugs (but the drugs like me)" folgt dann oft ein Stirnrunzeln, denn wer hätte gedacht, dass „Schockrocker" Marilyn Manson jemals Gospel-Sängerinnen in seine Lieder integrieren würde? Nun gut, zumindest wissen wir spätestens jetzt, dass die Band für Überraschungen gut ist, was bei „Fundamentally Loathsome" nochmals bestätigt wird, oder können Sie sich vorstellen, wie ein Mix aus episch- balladesker Leidenschaft gemischt mit einer Art „Industrial-Blues" und unterlegt mit melancholischen Akustik-Gitarren, klingen mag? Anders könnte ich den Song nicht beschreiben. Er macht genauso süchtig wie die meisten anderen Lieder auch.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Platte viel gitarrenlastiger ausgefallen ist, als ihr Vorgänger. Wunderschöne Gitarrensolos wie bei „Fundamentally Loathsome" oder „Coma White" findet man des öfteren auf der Platte, die die überwiegenden Drums von „Antichrist Superstar" ersetzen. Vielleicht ist damit zu erklären, dass die raue Verschrobenheit des Vorgängeralbums hier keine Präsenz findet, was anfangs bedauerlich sein mag, jedoch durch die vielen Stärken und Vorzüge von „Mechanical Animals" wieder wettgemacht wird.

Auf „Mechanical Animals" überwiegen eindeutig die leiseren Klänge. Sie ist mehr Pop als Rock, mehr Glam als Schatten und mehr David Bowie als Alice Cooper. Das musikalische Chamäleon Marilyn Manson hat somit einen Imagewechsel vollzogen, an dem möglicherweise nicht jeder Gefallen findet, speziell weil es am Anfang noch recht gewöhnungsbedürftig ist und die Lieder einem keineswegs vertraut vorkommen; Mansons Stimme ist verpackt in einem poppigen Glam- Rock- Gewand. Doch wen diese Platte erst einmal in seinen Bann gezogen hat, der wird davon nur schwer wieder loskommen und erkennen, dass „Mechanical Animals" ein sehr facettenreiches Album ist, welches keinesfalls schlechter ist als „Antichrist Superstar". Marilyn Manson beweisen mit dieser Platte, dass sie mehr sind als eine skandalträchtige Band, die nur zu provozieren weiß. „Mechanical Animals" zeigt, dass sie auch mit ruhigeren Klängen grandiose Musik machen können, ohne dabei an Überzeugung einzubüßen. Ein wunderbares Gesamtkunstwerk, welches in keiner LP-Sammlung fehlen darf.

Anspieltipps: "I don't like the drugs..." , "Fundamentally Loathsome" , "Coma White"

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Ich war überwältigt. Nach dem lauten, aggressiven "Antichrist Superstar" (welchem ich allerdings auch nicht so abgeneigt bin) ist "Mechanical Animals" nicht nur eine Erholung für die Ohren, sondern auch für die Seele. Wo früher Hass und Wut aus den Boxen schallte, hört man jetzt rockige Riffs, klasse Gitarrensoli, wunderschöne Balladen und nachdenkliche, gefühlvolle Lyrics. Wie ist solch eine Wandlung möglich? Nun, ich denke, wir haben es mit einem sehr wandlungsfähigen Künstler zu tun - anders kann ich mir den plötzlichen "Themenwechsel" nicht erklären. Es scheint unmöglich, doch Mr. Manson hat anscheinend jede Rolle perfekt drauf. Wer gerne überrascht wird und Musikalität ein hohes Maß an Bedeutung schenkt, ist hier genau richtig. "The Speed of pain", "Coma white" und "Fundamentally Loathsome" enttäuschen zwar vielleicht, wenn man Antichrist superstar geliebt hat - doch sie weisen erstaunlich viel Gefühl auf und beweisen, dass die Band es auch ohne manisches Metallgewitter draufhat. Wenn man dann mal mitheult, braucht man sich nicht zu schämen, denn ich war auch von meinen Gefühlen überwältigt (und vielleicht nicht die Einzige?)
Die ganze Platte ist von Track 1 bis Track 14 absolut gelungen und vielleicht werden auch Leute, die dem Heavy Metal normal nichts abgewinnen können, teilweise Gefallen daran finden. Ein kreatives Muss!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Für jeden etwas? 28. Oktober 1999
Format:Audio CD
Ja, Marilyn Manson ist schwer in eine Kategorie einzuordnen. Kein Wunder, schließlich hat er spätestens mit seinem jüngsten Werk "Mechanical Animals" bewiesen, daß er in keine bestehende Schublade gesteckt werden kann. War er bis dato gern in die Kategorie "Death Metal" einsortiert worden, straft er mit seinem neuesten Album alle diese Leute Lügen. Death Metal? Definitiv nicht! Überhaupt Metal? Schwer zu sagen. Reduziert man dieses Album auf Titel wie "Posthuman", "I want to disappear" oder das auch im Matrix-Soundtrack verwandte "Rock is dead" könnte man leicht einen solchen Eindruck bekommen. Daß Mansons Musik sehr vielschichtiger ist, merkt man erst, wenn man auch die anderen Lieder genau anhört. Herz-Schmerz-Songs (im wahrsten Sinne des Wortes) wie "The speed of pain" und düster-bedrohliche Songs wie "The Dope Show" vermitteln einen groben Einblick in das umfassende musikalische Repertoire des "Skandal-Rockers".

Seine Texte hingegen beschäftigen sich hauptsächlich mit Tod, Weltuntergang, Liebe und natürlich Drogen - der Aufdruck "Explicit Lyrics - Parental Advisory" befindet sich vollkommen zurecht auf der Packung. Doch daß er auch mit seinen Texten einen neuen Weg bestreitet, steht nach genauerem Hinsehen auch da außer Zweifel. Scharfsinnig und bedrückend zeichnet er (s)ein Bild der Gegenwart.

Diese neuartige Musikrichtung, eine Mischung aus Metal, experimenteller Musik, Independent, Rock und einer kleinen, ganz kleinen Prise Pop, sucht seinesgleichen - und ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Für alle, die interessiert sind an einem neuartigen, mitunter revolutionären, Musikstil, sollten sich dieses Album zulegen; es lohnt sich!

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