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am 8. Juni 2012
So geht es uns wohl allen etwa. Hat man es hier mit den Gedanken Messmer's auf seiner Lebensreise zu tun? Möglich wärs. "Von der Sucht zu leben muss man sich entwöhnen" findet man auf Seite 61, was natürlich für alle zutrifft die bewusst im dritten und letzten Lebensalter angekommen sind. Gedanken, in die man sich vertiefen kann. Nicht den drei Teilen gemäss sondern eher nach dem Prinzip mit der Stecknadel zu lesen: Man öffnet das Buch und liest, vielleicht findet man sich in manchen Texten wieder. "Gott ist die Höhle in jedem, in der die Dunkelheit Platz hat, die zu uns gehört...." dem z.B. stimme ich ganz zu. Wenn man sich tatsächlich nahe kommen möchte? Abschliessend liest man "Wenn ich meine Mütze aufsetze, bin ich.....". Na eben, zurück in die Realität auch da.

Ob man das Buch lesen sollte? Erstmals vermute ich, dass das jeder für sich entscheiden sollte. Nicht jedermanns Sache kann es doch inspirierend auf uns alle wirken.
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am 21. Juli 2012
Für mich gehört der schmale Band mit seinen reichlich hundert Druckseiten gewiss zu den besten Büchern, die aus Martin Walser's Feder stammen. Jeder heutige Leser von tiefsinnigen Aphorismen bzw. Gedanken dürfte daran seine bleibende Freude haben u. das Suhrkamp-Taschenbuch regt darüber hinaus zum eigenen Nachdenken an, deshalb auch die fünf Sterne für diesen Titel ...
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am 17. August 2006
Was in diesem Buch besticht durch die sprachliche Präzision auf der einen, und Interpretationsspielraum auf der anderen Seite. Kleine und große Weisheiten, zum Teil melancholisch, aber nie depressiv. Dem Leser begegnen die Abgründe, Befindlichkeiten in den Texten, als seinen sie zur Musik geschrieben. Es wäre ein Blues, jedoch in Dur, wobei der Nachfolger "Meßmers Reisen" in ausschließlich in Moll geschrieben ist. Dieses Buch regt an, die Perspektive zu wechseln, sich mit vermeidlichen Kleinigkeiten auseinandersetzen, um schlussendlich die eigene Existenz zu überdenken, um sie womöglich der Lächerlichkeit zu überführen.
Dies ist eines der lyrischesten Bücher, die ich je gelesen habe.
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am 12. Februar 2010
"Was ich zu gestehen hätte, gesteht man nicht."

Dieser hier als Oxymoron oder als Pardoxon zu verstehenden Aphorismus Martin Walsers (1927-) im Zusammenhang seines persönlichsten Buches gibt die Ambivalenz preis, in der der Autor sich bewegt. Würde er wissen, was das Leichteste wäre, würde er es tun. Vielmehr erklimmt er die 4. Stufe der Autobiographie, die Entblößung und Verbergung vereint. Sätze aus weinendem Marmor (ein Nietzsche Wort), klar und präzise und voller Möglichkeiten. Man liest wie der Besucher, der nicht willkommen war und schließt nachdenklich, wie der Besuchte weinend allein zurückblieb. Schmerzlich und doch tröstliche Erkenntnisse zeigen einen Walser, wie er offener nie war; vielleicht sind seine Balladen noch auf dieser Stufe. Schmerz, Ende des Lebens, Religion in den Facetten der Erzählung und der Selbsttäuschung begegnen dem Leser. Eine Offenlegung, scheinbar fern dem Autor des Unberührbaren und doch berührt er mit den Texten, den Gedanken, den Einsichten, den Vermittlungen. Er ist wie der feste Boden, der den festen Stand verhindert und alles erscheint wie ein Blatt auf dem Wasser, welches festen Stand verheißt. (aus den Balladen). Poesie in Prosa, Poesie der Einsamkeit, wie die Gesellschaft der Berge - hoch und weit weg. Und was immer ihm fehlt als das noch zu Erreichende ist bei gesundem Nachdenken jenes, was ihn ausstattet. Und wenn Walser schreibt, dass es nur Splitter gibt, "die man nicht zusammensetzen darf zu einem Bild", dann erinnert dieses an jenen berühmten Satz: "Diese Scherben hab ich gestrandet, meine Trümmer zu stützen" aus "Das wüste Land" von T.S. Eliot.

Meßmers Gedanken leben im Paradoxon, sie sind das Unberührte und doch das Gespürte. Sie weichen den Bedeutungen aus oder biegen sie so, dass sie erträglich werden. Meßmer = Walser will Abstand, nicht berührt werden und doch berührt er den Leser durch die Tiefe seiner Gedanken. Ein wahres Werk.
~~
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am 18. August 2015
Ein Buch welches individuelle Ansprüche an Literatur erfüllt und auf jeden Fall lesenswert und empfehlenswert ist.
Neugier weckend und entspannend zugleich
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am 25. August 2013
Walser zu lesen ist immer ein Gewinn! Pointiert, originell, geistreich, spiegelnd.
Absolut empfehlenswertes Buch, genauso wie auch die anderen Meßmer-Bändchen.
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