Manche Filme bleiben in der Erinnerung haften wegen ihrer Darsteller. Andere wegen ihrer Bilder. Einige wegen ihrer Musik. Im vorliegenden Fall fällt es nicht leicht, sich für einen dieser Gründe zu entscheiden. Irgendwie treffen nämlich alle zu - aber da ist dann auch noch der Schlamm...
Vieles ist sicher richtig, was hier so über Lokomotiven, Beatty und Cohen geschrieben wurde. Und ganz nebenher schenkt uns Meister Robert Altman noch beinhart ein, wie der wilde Westen wirklich ausgesehen hat.
Aber wer sich der Faszination dieser Leinwand-Poesie nähern möchte, sollte das, was uns "hinan" hebt, nicht vergessen. Denn das, was wir hier sehen dürfen, ist doch vor allem eine wunderschöne und zugleich tief traurige Liebesgeschichte. Was bliebe noch von der Magie dieses besonderen Films ohne die rätselhafte Constance Miller (Julie Christie, 30)? [1]
Es dauert nicht lange, bis sich McCabe (Warren Beatty, 34), der so gerne so smart und cool wäre, in sie verliebt. Er gewinnt ihre Partnerschaft, ihre Loyalität und auch ihren Körper; aber sie weigert sich unerbittlich, seine Liebe zuzulassen - denn da lauert in einer kleinen Schachtel ein dunkles Geheimnis...
McCabe, der erfahrene Spieler, pokert definitiv zu hoch. Was bleibt einem noch zu leben, wenn man die einzige, für die man lebt, nicht lieben darf?
Wer die Musik von Cohen mag, wird auch diesen Film lieben. [2]
film-jury 5* A0009 5.12.2010eg
[1] Anhang für Julie Christie - Freunde:
Doktor Schiwago [Blu-ray]
Fahrenheit 451Wenn die Gondeln Trauer tragenDer Himmel kann warten[2] Anhang für Leonard Cohen - Freunde:
Greatest HitsTen New SongsLeonard Cohen - Live in London