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McKinsey kommt Molières Tartuffe: Zwei Theaterstücke
 
 
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McKinsey kommt Molières Tartuffe: Zwei Theaterstücke [Taschenbuch]

Rolf Hochhuth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423131349
  • ISBN-13: 978-3423131346
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 339.785 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Mit dem Theaterstück „McKinsey kommt“ zeigt sich Hochhuth wie gewohnt kämpferisch. «
Buchkultur Österreich

»Über vier Millionen Arbeitslose in der BRD. In seinem neuen Theaterstück ›McKinsey kommt‹ greift der Dramatiker und Schriftsteller die skandalösen Zustände der wachsenden Widersprüche zwischen Arm und Reich auf, indem er Ursachen und folgen der beständigen ›Rationalisierungsmaßnahmen‹ anhand einzelner Figuren vor Augen führt, deren Schicksale er detailliert beschreibt.«
Wochenschau

»Es ist eine Ironie des Schicksals, dass Hochhuths neues Buch erst Dank der Empörung der Deutschen Bank so richtig bekannt wurde.«
Freie Presse

»Zwei neue Theaterstücke von Deutschlands letztem politischen Schriftsteller. Das erste Stück behandelt den Skandal der Arbeitslosigkeit. Die Standpunkte der so genannten Experten verkümmern im Vergleich dazu zu Gewäsch.«
Rtv Ost

Kurzbeschreibung

Über vier Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das ist ein Skandal. Und Rolf Hochhuth gehört nicht zu denen, die wegschauen. Bankvorstände, die zweistellige Millionengehälter einstreichen, Milliardengewinne erzielen und Tausende auf die Straße setzen, sind ihm ein Greuel. Und das sagt er auch. Den Mächtigen, die seine Kritik trifft, ist das sehr peinlich – und ihren feinsinnigen Freunden in der Kulturindustrie natürlich erst recht.

Das Ergebnis solcher Konflikte findet sich in diesem Band: ein kleines Gedicht von 16 Zeilen, ein Schauspiel, das vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe endet, und ein zweites, das an die Zensur zu Zeiten von Molière erinnert.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein starkes Stück! 19. März 2004
Format:Taschenbuch
Das war natürlich Taktik der bürgerlichen, zum Scheine liberalen Feuilletons, dieses Stück schlecht zu schreiben. Und dabei auf handwerkliche Schwächen zu zielen, damit man ja nichts über den Inhalt sagen muss (den man als Schreiberling ja ohnehin nur vom Hörensagen kennt).
Mein Resumee ist: Hochhuth ist einer der ganz wenigen, der zu formulieren versteht und sich traut, was derzeit schief läuft im Lande. Schon mit "Wessis in Weimar" konnte er die Dinge auf den Punkt bringen, und behielt bis heute recht.

Genauso liegt er richtig mit seiner Kritik am praktizierten, sogenannten Liberalismus - der sich als Veranstaltung von closed shops und old boys networks entpuppt. Es gab bis dato wenig Kritik aus der Mitte an den Oszönitäten, weil in der New Economy viele glaubten, dass auch sie schon morgen zu den Aktienmillionören dazu gehören könnten.

Jedoch: Auch dieses Spiel war ein ungleiches. Hochhuth enttarnt Machenschaften, verdeutlicht alltägliche, etablierte Machenschaften und Mißstände und langt dabei auf dem Niveau zu, dass bei den Angeklagten verstanden wird: Existenz.
Also meine Empfehlung: Erst lesen, dann Karten für das Stück besorgen.

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16 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nichts für Weicheier 4. Februar 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Niemand schafft es so wie Rolf Hochhuth, mit vierzehn Zeilen die Aufmerksamkeit auf ein Problem zu lenken, das wir alle kennen und vor dem wir trotzdem feige die Augen verschließen: Vier Millionen Arbeitslose stehen auf der Straße, während drinnen die Bosse die Firmen ausbeuten und sich gegenseitig Millionenbeträge zuschustern. Dieses Stück bleibt so lange aktuell, wie dieser Missstand nicht abgeschafft ist und die Verantwortlichen für solchen Missbrauch nicht von ihren Posten entfernt sind.
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22 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Theatralische Nullnummer 29. Januar 2004
Von Raulomat
Format:Taschenbuch
"Über vier Millionen Arbeitslose in Deutschland. Das ist ein Skandal. Und Rolf Hochhuth gehört nicht zu denen, die wegschauen."
So steht es auf dem Klappentext, und das ist auch schon das Beste, was man über Hochhuth sagen kann. Daß er brisante Themen aufgreift und sie für das Medium Theater aufzubereiten versucht, ist verdienstvoll. Daß er jedoch ohne jegliches Gespür für szenische Wirkungen vorgeht, daß er papierene Dialoge in schauderhaft realistischem Ambiente ansiedelt (etwa in einem ICE "auf der reizvollen Strecke Basel - Karlsruhe"), daß er seinen Figuren keinerlei Komplexität und Fallhöhe zugesteht, das ist nur schwer erträglich. Theaterästhetisch bewegt sich Hochhuth auf dem Niveau drittklassiger Autoren des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Besonders fatal sind quasi essayistische Einlassungen in den Text, die in oberlehrerhafter Manier banalste Dinge behandeln (etwa "Reflexionen" über den Dialektgebrauch der Schweizer), oder auch groschenromanhafte Charakterisierungen von Personen ("Medienberater, Mitte Dreißig, einst radikal als linker Student, jetzt ebenso radikal als Reaktionär, peinlich elegant, kokettes Tüchelchen am Rock").
"McKinsey kommt" ist eine theatralische Nullnummer. Und diesmal wird kein Einar Schleef daherkommen, der 1993 Hochhuths ähnlich papierenes Stück "Wessis in Weimar" mit seinem szenischen Furor rettete (Hochhuth allerdings wollte diese Aufführung verbieten lassen!).
Schade, Herr Hochhuth, um den schönen Stoff! Auf einen aufrüttelnden Bühnentext zur heutigen Wirtschaftslage müssen wir weiter warten.
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