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McCabe & Mrs. Miller
 
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McCabe & Mrs. Miller

Warren Beatty , Julie Christie , Robert Altman    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Satiriker Robert Altman, Regisseur von M.A.S.H. und Nashville, zerpflückt in diesem atemberaubenden Meisterwerk die romantische Vision des Wilden Westens, die Hollywood in der Regel zelebriert. McCabe (Warren Beatty) ist die wenig heldenhafte Hauptfigur des Films. Zum Soundtrack von Leonard Cohen reitet er als Fremder in eine Geisterstadt im Nordwesten des Landes, getrieben von dem Traum, den Ort wie ein Unternehmen aufzubauen. Während die Stadt wächst, kommt die zähe Mrs. Miller (Julie Christie) in der Stadt an und überzeugt McCabe, ihr Partner zu werden.

Beide Figuren sind keine archetypischen Western-Charaktere: McCabe ist ein unsicherer Angeber, ungeschickter Liebhaber und schlechter Geschäftsmann, während Mrs. Miller -- alles andere als eine Hure mit Herz -- ihre Opium-Pfeife den romantischen Avancen ihres Partners vorzieht. Altman integriert diese beiden zentralen Charaktere in das komplexe Beziehungsgeflecht der Einwohner der Stadt und reflektiert die harten Lebensbedingungen jener Zeit anhand der großartigen Dialoge.

Im Kern behandelt der Film die Einbußen an Individualität, die man in Kauf nehmen muss, wenn man eine Gemeinschaft aufbauen will, ein amerikanisches Konzept, das der Außenseiter Altman mit Skepsis und Ironie betrachtet. Der unvermeidliche Showdown betont dieses Thema zusätzlich. Weil McCabe sich weigert, die Stadt, die er aufgebaut hat, an eine Firma zu verkaufen, werden Kopfgeldjäger auf ihn angesetzt. Statt eines Duells auf der Hauptstraße wird das Finale -- eine von Altmans schönsten Inszenierungen -- als Guerilla-Krieg im Schnee ausgefochten. Während McCabe um sein Leben rennt, löschen die Einwohner eine brennende Kirche anstatt den Gründer der Stadt zu retten. Und Mrs. Miller verfolgt im Opium-Rausch beides mit Gleichmut. --Dave McCoy

Kurzbeschreibung

"Eigentlich hätte Presbytarian Church immer ein langweiliges Nest bleiben können. Wenn nicht eines Tages Mc Cabe aufgetaucht wäre. Ein Glücksritter, dessen Geschäfte einen Strudel von Ereignissen hervorrufen. Denn sein erfolgreiches Bordell bringt Neider auf den Plan. Auch die Liebe zu der Hure Constance Miller kann ihm nicht mehr helfen. Denn Mc Cabe ist ein Dickkopf. Und Dickköpfe sieht man hier nicht gern. So beginnt eine harte, erbarmungslose Menschenjagd."

Movieman.de

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild ist produktionsbedingt stark verrauscht und kontrasarm, der Ton in der englischen Version recht übel und in der deutschen sehr solide. Der Regiekommentar von Robert Altman befasst sich mit allem, was im weitesten Sinne mit dem Film zu tun hat. Von Anekdoten vom Dreh bis zum besonderen Augenmerk für Authentizität wird alles abgehandelt. "Mc Cabe" ist in seinem Naturalismus bestechend Die Bilder haben oft eine balladeske Qualität, die die Geschichte wunderbar unterstreicht. Illusionslos schildert der Film die Verhältnisse in einer entstehenden Bergarbeitersiedlung im Westen der USA. Feinsinnige Figurenzeichnung und ein natürliches Spiel der Darsteller zeichnen den Film zusätzlich aus. SehenswertMO

Bild: Das Bild ist aufgrund der extrem finsteren Photographie wenig erfreulich. Starkes Rauschen hemmt die Schärfeentwicklung. Die naturalistische Aufnahmetechnik läßt alle Innenszenen und alle Szenen, die nicht in knalliger Sonne gedreht wurden, bitter, kontrastarm und düster aussehen. Helligkeitsabstufungen verschwimmen so oft gänzlich (00.16.00, Mäntel). Trotzdem entwickeln sich relativ zumRauschen wenige Artefakt-fehler und das Bild bleibt bis auf stehende Rauschmuster (Mattscheibeneffekt) stabil.

Ton: Der deutsche Ton liegt in sauberen Mono vor und besticht auch durch eine wunderbare Besetzung (z.B. Wolfgang Draeger). Die Leonard Cohen-Songs mit Gitarrenbegleitung kommen klar und unverzerrt herüber, auch in der englischen Version. Allerdings sind die Stimmen in der Originalfassung oft schwer verständlich, weil sie brüchig und dünn klingen. --movieman.de

VideoMarkt

John McCabe ist ein entschlossener Geschäftsmann mit mysteriöser Vergangenheit, der sich in einer kleinen Stadt im Nordwesten der Vereinigten Staaten niederlässt und dort einen Salon und ein Bordell eröffnet. Als die britische Madame Constance Miller in der Stadt eintrifft, um das Bordell zu führen, muss McCabe schon bald feststellen, welche Schwierigkeiten er hat, sich seine Gefühle gegenüber Mrs. Miller einzugestehen, während sie selbst dem Opium verfällt. Nachdem ein mächtiger Konzern McCabe anbietet, seinen Besitz zu kaufen, endet seine sture Weigerung in einem blutigen Showdown.

Video.de

Vilmos Zsigmonds absichtlich verblasste Bilder - durch Überbelichten des Filmmaterials - und das authentische Szenenbild von Leon Ericksens bringen eine Vergangenheit zurück, die Robert Altmans meisterhaften Anti-Western stets mit einer unterschwelligen Traurigkeit färben, die durch Leonard Cohens unvergesslich melancholischen Soundtrack noch verstärkt wird. Warren Beatty als liebeskranker McCabe und Julie Christie, die für ihre Rolle als taffe Mrs. Miller für den Oscar nominiert wurde, liefern herausragende Darstellungen in einem der besten Filme Altmans.

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Packender, poetischer Anti-Western von Robert Altman über die Liebe und das Streben nach Reichtum im frühen Amerika.

Kurzbeschreibung

Eigentlich hätte Presbytarian Church immer ein langweiliges Nest bleiben können. Wenn nicht eines Tages Mc Cabe aufgetaucht wäre. Ein Glücksritter, dessen Geschäfte einen Strudel von Ereignissen hervorrufen. Denn sein erfolgreiches Bordell bringt Neider auf den Plan. Auch die Liebe zu der Hure Constance Miller kann ihm nicht mehr helfen. Denn Mc Cabe ist ein Dickkopf. Und Dickköpfe sieht man hier nicht gern. So beginnt eine harte, erbarmungslose Menschenjagd.
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