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am 28. Juli 2003
Der junge Robbie (Tom Hanks) lernt an der Uni Kate, Daniel und Jay Jay kennen, mit denen er eine große Leidenschaft teilt: Das Fantasy-Rollenspiel Labyrinth der Monster. Natürlich dauert es nicht lang und man beginnt sich regelmäßig zu gemeinsamen Spielrunden zu treffen. Eines Tages hat Jay Jay die Idee, das Spiel in ein „authentisches" Umfeld zu verlegen, nämlich in die Pequod Caverns, einem weitverzweigten Höhlenkomplex. Als Robbie dort während des Spielverlaufs ein „Monster" (d. h. Jay Jay in einem entsprechenden Kostüm) tötet, ist dies eine Art traumatisierendes Schlüsselerlebnis für ihn. In den folgenden Tagen träumt er wiederholt vom Großen Hall, einer gottgleichen Figur, die von ihm verlangt, der Welt den Rücken zu kehren und in seiner (Spiel-)Bestimmung als Heiliger Mann aufzugehen. Robbie identifiziert sich immer mehr mit seiner Rollenspielfigur und verschwindet eines Tages spurlos aus der Universität. Seine drei Freunde, die sich für ihn verantwortlich fühlen, machen sich auf die Suche. Die Spur führt schließlich nach New York, wo die Ereignisse eskalieren...
„Was als Spiel begann, endet als Alptraum" - so heißt es zumindest auf dem DVD-Cover. Doch wer Horror- oder Fantasykost erwartet, wird eine herbe Entäuschung erleben, denn ein - wie auch immer geartetes - phantastisches Element ist in diesem Film definitiv nicht vorhanden. Die 1982 entstandene TV-Produktion Mazes & Monsters ist ein Teenager-Melodram, das die üblichen Probleme Heranwachsender in den Mittelpunkt zu stellen versucht: Minderwertigkeitskomplexe, Leistungsdruck, Konflikte mit den elterlichen Vorstellungen und daraus resultierende Weltflucht. Leider funktioniert dies nicht sonderlich gut, was gleichermaßen dem drittklassigen Drehbuch, wie der schwachen Besetzung zuzuschreiben ist. Schon nach der ersten halben Stunde flaut das Geschehen ab und beginnt mit fortschreitender Handlung immer mehr zu langweilen, woran das farblose Schauspiel der Hauptdarsteller auch nichts mehr verbessern kann. Optisch bietet der Film ebenfalls nichts, aber nun gut, lassen wir das bei einer TV-Produktion der frühen 80er Jahre einmal durchgehen... Viel ärgerlicher sind jedoch die allesamt oberflächlich und klischeereich gestrickten Charaktere: Robbie, der unsichere Neurotiker mit Kommunikationsproblemen. Daniel, der Schönling, der aber eigentlich furchtbar einsam ist, weil alle Mädchen Angst vor einem so gutaussehenden Jungen haben etc., etc. Die Eltern der Kids sind allesamt stinkreich, meistens Alkoholiker und fahren mit dicken deutschen Importlimousinen durch die Gegend. Da werden doch Erinnerungen an Dallas wach, nur war's da wesentlich unterhaltsamer... Am ärgerlichsten ist jedoch, daß das Thema Rollenspiel hier als eine Art Metapher für Drogensucht herhalten muß: Die armen jungen Menschen verlieren sich völlig darin, vereinsamen, werden absolut abhängig und verlieren schließlich völlig den Draht zur Realität. "Ist das so?" fragt man sich da als Nicht-Rollenspieler, beantwortet sich die Frage jedoch selbst und kommt zu dem Fazit, daß dieses fade Stück Küchenpsychologie wirklich niemandem zu empfehlen ist - höchstens beinharten Tom Hanks-Fans.
Die Bildqualität (Vollbild 4:3) erscheint farblich recht blaß, was bei einer 21 Jahre Fernsehproduktion jedoch kein Wunder ist.; der Ton in DD 2.0 klingt recht ordentlich. Negativ fällt die spartanische Ausstattung der DVD auf: Es gibt nur die deutsch synchronisierte Fassung und auf jegliches Bonusmaterial wurde verzichtet. Eine VHS-Veröffentlichung hätte für diese Schmonzette durchaus gelangt...
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am 4. Februar 2016
Der Film beruht tatsächlich auf einen realen Fall, greift ihn aber reißerisch und extrem tendenziös auf. Denn recht unverblümt wird die damalige fundamentalchristliche Randmeinung vertreten, dass Rollenspiele alles Teufelswerk seien und man vom wahren Weg Christi abschweift, wenn man sich diesen heidnischem Spiel hingibt. Es wurde damals (und zum Teil sogar noch heute) sogar gemunkelt, dass bei diesen "ominösen" Spieltreffen schwarze Messen und Teufelsanbetungen stattfanden. Vermutlich die selbe wahnsinnige Meute, die auch Harry Potter und dergleichen für hochgefährlich für die Jugend hält, da dort ja Zauberei und Hexerei verherrlicht wird.

Dieser Film greift diese extrem-christliche fanatisierte Sichtweise viel zu unkritisch auf und macht sich diese zu eigen. Ich gehe davon aus, dass das nicht zufällig geschah. Also sehr wahrscheinlich handelt es sich um ein hochfragliches politisches Machwerk, den man auch unter diesen Aspekt anschauen sollte. Mit Fantasy und Horror hat dieser Streifen eben nichts zu tun und ich bedaure es fast, dass der junge Tom Hanks scheinbar das Geld brauchte und noch nicht seine Rollen aussuchen durfte... :)

Inszenierung, Besetzung und Drehbuch kann man getrost als unterdurchnittlich bezeichnen und wären eigentlich keine Kritik wert, aber eben die Intention des Films ist fragwürdig genug, als dass man dies verschweigen sollte.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Juli 2015
Dieser Film wurde in ZDFneo als 'Horrorfilm' gezeigt; ich kann aber keine Handlung erkennen, die eine solche Genre-Einordnung begründen könnte. Dieser Film ist mehr ein Psychodrama (er thematisiert vor allem das Erleben eines Menschen). Er basiert auf einer realen Geschichte und kann auf diese Art im normalen Leben jederzeit passieren. Die Thematik ist seit jeher aktuell, ggf. heute - durch das Umgebensein von Computerspielen - noch mehr denn je.

Nun zum Film: 33 Jahre alte Filme zu solchen Themen sind per se komisch, da es keine Spezialeffekte gibt, wie wir sie heute kennen. Das "Labyrinth der Monster" erzählt seine Geschichte gut, die Charaktere werden langsam und sorgfältig vorgestellt, hier wirkt der Film allerdings mit der Zeit etwas zäh und träge. Am besten gefällt mir das letzte Drittel des Filmes inklusive des für mich überraschenden Schlusses, da sich diese speziell mit der Psyche, also mit seinem Erleben und Verhalten, auseinander setzen. Ich bin zwar während des Filmes mehrfach kurz eingeschlafen und fand ihn insgesamt sehr sehr langgezogen und gegruselt habe ich mich gar nicht (was man bei der Klassifizierung als 'Horror' heutzutage erwartet), insgesamt vergebe ich aber 3-4 Sterne, schon alleine aufgrund der Beschäftigung mit der Thematik Rollenspiele und damit Aufgreifen eines ernsten, wichtigen Themas!
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am 10. September 2003
Ein gelungener Film zur Rollenspiel-Thematik und vor allem nicht einseitig dargestellt. Man darf hier keinen typischen Hollywood-Film oder gar ein Rollenspiel-Epos erwarten. Der Film gehört definitiv in das Genre "Drama" und ist ein ruhiger Vetrteter seiner Art und daher für manche auch scheinbar langweilig. Das Hauptanliegen des Films liegt in der Charakterstudie der Protagonisten, die das gleiche Hobby teilen. Mir hat der Film sehr gut gefallen. Er zeigt nicht nur die Gefahren, die für labile Gemüter entstehen können auf, sondern vielmehr auch die positiven Seiten eines Rollenspieladventures.
Das einzige was mich gestört hat waren die mangelnden Extras aber da gibt es wichtigeres.
Ansonsten ein schöner, ziemlich melancholischer Film mit guten Schauspielern, der dem Zuschauer Raum für seine eigene Meinung lässt.
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am 5. August 2011
Yep, first there was "Reefer Madness" (1936) telling of the pitfalls of smoking reefers. Now there is Mazes and Monsters madness. An undetectable force that you are powerless to resist.

Tom Hanks as usual fits comfortably in any role he plays. The theme may be a little dated, but it is still fun to watch and speculate "There but for fortune go I".

As you have guest the story is about a role-playing game that gets out of hand. Tom Hanks plays a person that might not be quite stable and the addition of this game feeds his fantasies. This leads to a mysterious disappearance. This is more of a physiological movie than a blood and guts type. Before people say what is real or not, different people will come to this movie from different backgrounds, and go away a little closer.

"And so we played the game again for one last time. It did not matter that there were no maps or dice or monsters... We saw nothing but the loss of hope and the death or our friend."

Man With One Red Shoe
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am 6. September 2002
Robbie (gespielt von Tom Hanks) spielt mit seinen College-Freunden das Rollenspiel MAZES & MONSTERS (eigentl. Dungeons & Dragons) und kann irgendwann Realität und Phantasie nicht mehr unterscheiden. Er dreht völlig durch und die anderen fürchten um sein Leben!
Es gibt nicht viele Filme, die sich mit dem Thema Rollenspiele beschäftigen und das macht diesen Film zu etwas Besonderem, aber das war es dann auch schon. Schlechte Soap-Schauspieler (bis auf Hanks), eine schlechte Handlung (obwohl sie auf wahren Tatsachen beruhen soll) und eine völlig billige Kulisse.
Dieser Film ist höchstens für Rollenspieler interessant, um zu sehen, wie ihr Hobby für die Leinwand umgesetzt wurde. Ich vergebe aber noch einen Punkt für das aussergewöhnliche Thema.
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am 17. Januar 2016
Wer auf Fantasy-Rollenspiel steht, kommt garantiert auf seine Kosten. Hab den Film vor Jahren ohne Erwartungen nachts im TV geschaut und war sehr positiv überrascht. Wer mit dem Genre überhaupt nichts anfangen kann, wird wohl auch den Film nicht mögen. Für alle anderen klare Kaufempfehlung...
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