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Mayas Tagebuch: Roman [Gebundene Ausgabe]

Isabel Allende , Svenja Becker
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

2. August 2012
Die neunzehnjährige Maya ist auf der Flucht. Vor ihrem trostlosen Leben in Las Vegas, der Prostitution, den Drogen, der Polizei, einer brutalen Verbrecherbande. Mit Hilfe ihrer geliebten Großmutter gelangt sie auf eine abgelegene Insel im Süden Chiles. An diesem einfachen Ort mit seinen bodenständigen Bewohnern nimmt sie Quartier bei Manuel, einem kauzigen alten Anthropologen und Freund der Familie. Nach und nach kommt sie Manuel und den verstörenden Geheimnissen ihrer Familie auf die Spur, die mit der jüngeren Geschichte des Landes eng verbunden sind. Dabei begibt Maya sich auf ihr bislang größtes Abenteuer: die Entdeckung ihrer eigenen Seele. Doch als plötzlich Gestalten aus ihrem früheren Leben auftauchen, gerät alles ins Wanken. »Mayas Tagebuch« erzählt von einer gezeichneten jungen Frau, die die unermesslichen Schönheiten des Lebens neu entdeckt und wieder zu verlieren droht. Ein unverwechselbarer Allende-Roman: bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor geschrieben.

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Mayas Tagebuch: Roman + Die Insel unter dem Meer: Roman (suhrkamp taschenbuch)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [PDF]|Brief der Autorin Jetzt reinlesen [PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 447 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 3 (2. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518422871
  • ISBN-13: 978-3518422878
  • Originaltitel: El cuaderno de Maya
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,4 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (90 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 40.754 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Der vielleicht wichtigste von zahlreichen Preisen in Isabel Allendes Karriere ist der ihr 2010 verliehene "Nationale Literaturpreis" Chiles, den vor ihr erst drei Frauen erhalten haben. Allende, geboren 1942 in Lima, Peru, lebt heute in zweiter Ehe in Kalifornien. Sie war als Journalistin und Moderatorin tätig, heiratete früh und bekam zwei Kinder. Nachdem der mit ihr verwandte chilenische Präsident Salvador Allende bei einem Militärputsch 1973 ums Leben gekommen war, ging sie 1975 ins Exil nach Venezuela. 1982 wurde gleich ihr erster Roman "Das Geisterhaus" ein großer Erfolg. Von ihren weiteren Büchern bewegt besonders der 1992 erschienene Roman "Paula": Ihn schrieb Allende am Krankenbett ihrer sterbenden Tochter.

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie ins Exil. 1982 erschien ihr erster Roman La casa de los espíritus (dt. Das Geisterhaus, 1984), der zu einem Welterfolg wurde. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte den Roman 1993. Allende arbeitete unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. Ihr Werk erscheint auf deutsch im Suhrkamp Verlag.



Svenja Becker lebt als Übersetzerin (u. a. Allende, Guelfenbein, Onetti) in Saarbrücken.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Magische Allende... 2. August 2012
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
In Isabel Allendes Geschichten finden sich häufig starke Frauen und auch mit Maya und deren Oma Nini hat sie zwei Figuren zum Leben erweckt, die auf ihre Art und Weise sehr stark sind, bzw. durch ihr Leben stark geworden sind. Bei Maya kommt das allerdings noch nicht sofort zum Vorschein - ihre Entwicklung ist es, um die es in diesem Roman geht. Maya, die von ihrer Oma Nini ins Exil auf die trostlose Insel Chiloé geschickt wird, um die Nachwirkungen ihres Ausflugs in die Welt der Drogen und des Verbrechens zu verkraften, erlebt hier in der Einsamkeit der Insel in Gedanken ihre Kindheit und ihr Verhältnis zu ihrer Familie noch einmal. Die Rückblicke auf ihre Kindheit und ihre spätere Flucht nach Las Vegas werden immer abwechselnd zu dem aktuellen Leben auf Chiloé geschildert und so ergibt sich ein spannender Blick auf die Persönlichkeit Mayas.

Wie gewohnt konzentriert sich Allende nicht nur auf einige wenige Personen, sondern streut immer noch ein paar Randgeschichten ein, schweift etwas ab, lässt Geister erscheinen und Maya Hexen kennenlernen, geht etwas in die politische Vergangenheit Chiles und schafft so ein einen Roman, der vor Lebendigkeit und Bildern nur so strotzt.

Eines der Hauptthemen in diesem Buch ist das Abschied nehmen, denn genau das ist es, was Maya nicht beherrscht und weshalb sie sich nach dem Tod ihres geliebten Großvaters in eine selbstgewählte Leidenszeit begibt, den Trost in Drogen sucht und fast daran scheitert. Am Ende steht eine Zeit der Heilung in der sie die Freundschaft und Liebe besonderer Menschen erfährt.
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War diese Rezension für Sie hilfreich?
29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo ist die Magie geblieben? 29. August 2012
Von abraxas
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mayas Tagebuch ist einer dieser Romane, bei denen man sich nach hundert Seiten fragt:
Warum lese ich das hier eigentlich? Diese Frage taucht dann immer öfter auf, bis man
das Buch schließlich zur Seite legt. Keine Frage, Isabel Allende kann schreiben, aber
was soll diese Geschichte, die wie ein Wasserfall im routinierten Allende-Stil runter
erzählt wird?

Die Geschichte hat mehrere Haken. Der größte ist wohl, dass es das Tagebuch einer
neunzehnjährigen jungen Frau sein soll, die auf Abwege geraten ist und wieder zu
sich selbst und ins Leben zurück findet. Das ist von vorn herein vollkommen
unglaubwürdig und man bemerkt sofort, dass da etwas nicht stimmt. Da dieses
Mädchen nicht in der Lage wäre so ein Tagebuch zu schreiben, sondern nur eine
Isabel Allende, wirkt die Geschichte konstruiert und nicht glaubwürdig. Selbst wenn
man dem Roman diesen Formfehler verzeiht, bleibt eine mäßig spannende und
unterhaltsame Geschichte übrig, die von Familienverhältnissen, den Verirrungen der
Jugend und den Menschen auf einer chilenischen Insel erzählt. Die Handlung spielt dabei
teilweise im Jetzt und teilweise in der Vergangenheit. Auch wenn sich der Roman noch
so sehr bemüht, die Magie ist leider irgendwo zwischen Kindheitserinnerungen und
der Suche nach einer Zukunft verloren gegangen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schlaflos auf Chiloé 14. August 2012
Von Helga Kurz TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Von Isabel Allende erzählt man sich seit langem, dass sie sich stets am 8. Januar, dem Tag, an dem sie vor rund 30 Jahren das „Geisterhaus“ begann, an ein neues Buch setzt und in eine brennende Kerze blickt, bis sich der erste Satz zu formen beginnt. Ins Deutsche übersetzt, lautet er hier so:

„Vor einer Woche verabschiedete mich meine Großmutter mit einer tränenlosen Umarmung am Flughafen von San Francisco und schärfte mir noch einmal ein, wenn mir mein Leben lieb sei, dann solle ich mit keinem, der mich kennt, in Verbindung treten."

Manche werden bereits an dieser Stelle die Lippen verächtlich kräuseln, Allendes emotionale Erzähl-Opulenz, die schon im ersten Satz zu spüren ist, ist nicht jedermanns Sache. Aber genauso wenig, wie sie jemals ein weiblicher Márquez war, so ist sie auch keine lateinamerikanische Pilcher. Zwar zähle ich dieses kommerziell vermutlich ebenfalls sehr erfolgreiche Buch (kein Maßstab für mich) nicht zu ihren besten, das wird neben ihrem berühmten Erstling immer „Paula“ sein, beide mit Herzblut geschrieben. Aber die vielen möglichen Schattierungen zwischen schwarz und weiß bestimmen auch diese Fiktion, die zwar geschmeidig geschrieben ist, aber leider einen wenig glaubhaften Plot vorantreibt.

Warum das so ist? Dieses Buch mit seinen zwei zeitversetzten Erzählsträngen ist durchdrungen von der Persönlichkeit einer reifen Frau, die bereits sieben Jahrzehnte bewegtes, aber auch privilegiertes Leben hinter sich hat.
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War diese Rezension für Sie hilfreich?
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was mich nicht umbringt, macht mich stark... 24. August 2012
Von gigunelsa VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
So ähnlich könnte man das Motto über das Leben der jungen, erst 19-jährigen Maya stellen. Der Tod ihres heißgeliebten Großvaters bringt sie dermaßen aus der Spur, dass sie anfängt, Drogen zu nehmen und der Absturz vorprogrammiert ist.
Wäre da nicht ihre starke Großmutter Nini, die sie quasi auffängt und dafür sorgt, dass sie auf eine einsame, kleine Insel kommt, weit ab von sämtlichen Verführungen, aber auch Unterhaltungen. Sie muss sich nun dem einfachen Leben anpassen, was sie letztendlich gesunden lässt. Die Verwandlung beschreibt die Autorin in gewohnt unterhaltender Manier.
Eine sehr anrührende Geschichte, vor allem die einzigartige Beziehung zu ihrem Großvater sowie den nicht verwundenen Abschied von ihm hat Isabelle Allende sehr gut ausgearbeitet. Als Leser lebt man richtig mit und kann fast alles nachvollziehen.
Und es wäre keine Allende-Roman, kämen nicht auch ein paar Geister u. Hexen vor.
Alles in allem spannend, sehr gefühlvoll, jedoch kein Vergleich zum "Geisterhaus". Daher nur 4 Punkte.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Nicht für mich
Das Buch habe ich nicht für mich gekauft und nicht gelesen. Deshalb kann ich mir kein Urteil über das Buch bilden.
Vor 28 Tagen von daniel bernhard veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Mayas Tagebuch
Buch wie beschrieben ,schnelle Lieferung ,alles bestens.
es hat sich wie jedes Allende Buch spannend gelesen. Da wird man nicht müde weiter zu lesen.
Vor 3 Monaten von Gaby Stähle veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein besonderes Lob an Isabel Allende!
So wie alle Romane dieser fantastischen Autorin ist auch Mayas Tagebuch sehr berührend, spannend, humorvoll
und deshalb sehr gut zu lesen. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Erika Wieser veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Durchaus gelungen, aber mir fehlte etwas Tiefgang
"Mayas Tagebuch" ist nach "Das Geisterhaus" und "Eva Luna" der dritte Allende-Roman, den ich gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Yo veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!
Eine sehr spannende Geschichte und wunderbar erzählt, so wie ich es von Isabel Allende kenne. Ich habe das Buch "verschlungen".
Vor 7 Monaten von Dalaila Picca veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen schwach
Hat ziemliche Längen, schwächster Allende Roman den ich bisher gelesen habe. Wenn man bedenkt das die Dame das Geisterhaus schrieb...........
Vor 7 Monaten von doris veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ja, wo ist die Magie geblieben?
Es gibt Leser, die die späte Allende nicht mehr als magisch erleben. Liegt es nicht vielmehr daran, daß wir selbst nicht mehr empfänglich sind für Magie? Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Bernhard Z. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Leider wieder nur Durchschnitt
Habe I. Allendes international gefeierte Bestseller in den 90er Jahren mit großer Begeisterung verschlungen und lese auch heute noch ab und zu eine ihrer Neuerscheinungen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von nana veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ihre früheren Bücher gefielen mir besser - oder liegt es an...
So gern wollte ich mal wieder ein schönes Buch von Isabel Allende lesen, früher habe ich ihre Bücher aufgrund der schönen Sprache, der Philosophie und dem Witz... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Angelika-C.Nielsen veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Was ist ein lebenswertes Leben, was zählt?
Die 19jährige Maya Vidal hat schon viel durchgemacht. Als Enkelin eines Exil-Chilenen ist sie in Kanada und Kalifornien aufgewachsen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Nightrider veröffentlicht
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