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Maya: oder das Wunder des Lebens
 
 
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Maya: oder das Wunder des Lebens [Gebundene Ausgabe]

Jostein Gaarder , Gabriele Haefs
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser; Auflage: 3 (9. Oktober 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446198989
  • ISBN-13: 978-3446198982
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15,2 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (46 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 448.310 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Jostein Gaarder
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Im Zentrum des Romans steht die Geschichte des Biologen Frank Andersen, dessen Ehe nach dem Tod seiner Tochter in die Brüche geht. Er befindet sich am Ende einer ausgedehnten Forschungsreise, als er beschließt, noch einen Zwischenstopp auf der Fidschiinsel Taveuni zu machen. Dort trifft Frank mit vielen interessanten Menschen zusammen und unterhält sich mit ihnen über Das Wunder des Lebens. Jeder hat seine eigene Sicht davon, doch keine Deutung -- sei sie naturwissenschaftlich, philosophisch, ökologisch oder magisch -- kann vollständig überzeugen. Mit dieser zentralen Schilderung um den Biologen Frank Andersen sind weitere, aus wechselnden Perspektiven erzählte Geschichten verwoben. Allmählich vermischen sich reale und imaginäre Welten. Am Ende ist nur noch eines klar: Es gibt keinen Anfang und kein Ende.

Gaarder geht in seinem Roman einfachen Fragen nach: "Was sind wir?", "Woher kommen wir?" und "Wohin gehen wir?". Er weiß keine abschließende Antwort darauf. Glücklicherweise, denn was wäre eine Welt ohne Fragen und damit ohne Geheimnisse. Sind sie doch der Motor allen Lebens. Gaarder erklärt aber Zusammenhänge und wirft damit gleichzeitig neue Fragen auf. So zieht er den Leser nicht nur in den Bann, sondern schafft auch ein tieferes Verständnis für Das Wunder des Lebens und regt zum Nach- und Weiterdenken an.

Jostein Gaarder legt eine wissenschafts- bzw. evolutionsgeschichtliche wie auch philosophische Darstellung vor. Maya ist aber ebenso ein Plädoyer für Liebe und Fantasie als treibende Kräfte des Lebens. Denn für Gaarder kann die Naturwissenschaft zwar erklären, doch erst Liebe und Fantasie geben einen tieferen Sinn.

Die Zeitgeschichte hinterließ deutliche Spuren in Gaarders Roman, so werden beispielsweise Bill Clinton und Monica Lewinsky als "zwei der berühmtesten Primaten unserer Zeit" bezeichnet. In Verbindung mit den beiden wird die Frage aufgeworfen, ob es sich "...um etwas so Obszönes gehandelt haben kann wie eine Havanna-Zigarre...". Der Humor kommt nicht zu kurz, wie auch das groteske Zwiegespräch Franks mit einem Gecko beweist, das wenig nüchtern um eine Ginflasche kreist.

Gaarder verwendet eine einfache Sprache, ohne jedoch zu vereinfachen oder Lösungen zu bieten, die es gar nicht geben kann. In seinen Text fließen Fachbegriffe und fremdsprachliche Passagen ein, sodass das Werk vorwiegend für Leser ab 16 Jahren geeignet ist. Jostein Gaarder, geboren 1952, wurde durch den Philosophieroman Sofies Welt berühmt -- eines der am meisten verkauften Werke in der Geschichte der BRD. --Fedor Bochow

Pressestimmen

"Gewitzt und fachmännisch führt Gaarder den Leser in ein Lebenslabyrinth, das zunehmend phantastisch erscheint. Alles wird möglich bei Gaarder und der Mensch zum Bewusstsein erhoben." Der Spiegel, Fritz Rumler, 6.11.2000 "Das unterhaltsame Buch ist ein Plädoyer für die Rückgewinnung von Magie, Zauber und Fantasie im Zeitalter der Vernunft." Focus, Hajo Steinert, 6.11.2000

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Einmal mehr kombiniert Gaarder Dinge miteinander, die auf den ersten Blick nichts gemein haben: Assoziieren Sie beispielsweise den spanischen Maler Goya mit der Evolutionstheorie? Oder denken Sie bei andalusischem Flamenco an Sterben und Wiedergeburt? Wenn nicht, dann wird Ihr Gehirn zunächst eine ganze Masse an Lesestoff verschiedenster Themen aufnehmen müssen, ehe Sie verstehen, worum es in diesem Buch überhaupt geht. Meiner Meinung nach ist das Buch zu voll gepackt und dadurch auch zu lang. Es gibt Durststrecken, keine Frage.

Für die Lektüre im Alltag halte ich "Maya" für ungeeignet. Allzu oft werden Sie als Leser den roten Faden suchen, bei dem man sich schließlich fragt, ob es ihn überhaupt gibt. Das auch nicht zuletzt deshalb, weil uns die Geschichte nicht nur von einem Erzähler vermittelt wird und mindestens ein halbes Dutzend Settings beinhaltet. Ohne zu viel verraten zu wollen: Häufig genug muss man die - allerdings in einer wie zu erwarten: wundervolle Sprache gefasste - Handlung überdenken, manchmal erscheint sie keineswegs realistisch, auch nicht magisch, sondern einfach unlogisch.

Wenn Sie "Maya" lesen, dann sollten Sie sich Zeit dafür nehmen. Und einen Platz suchen, der der Szenerie des Buches entspricht, eine Bank im Garten oder in einem Park zum Beispiel. Oder nehmen Sie das Buch mit auf die Urlaubsreise. Dann können Sie Gaarders Geschichte genießen. Denn manche Szenen sind so eindrucksvoll in der Darstellung, so bunt, so phantasiereich, als dass es zu schade wäre, sie einfach nur herunterzulesen.

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ist Ana María Maya das Modell der "Maya Desnuda" Goyas oder nicht? Jostein Gaarder schafft es, trotz der Micky Maus-Falle bei Sophies Welt, auch dieses Mal den Leser nach der alles auflösenden Antwort lechzen zu lassen. Aber in dem Moment, wo der Joker mit seinen klingelnden Glöckchen wieder auftaucht, muss man sich Fragen, ob Gaarder nicht inzwischen die Ideen ausgegangen sind: Er greift hier auf das "Kartengeheimnis" zurück und lässt José auch noch die ganze Story von dem gestrandeten Bäckermeister nacherzählen...John Spooke alias der Autor mag im Nachwort noch so sehr bedauern, nach Sevilla gefahren zu sein- die erdachte und die wirkliche Geschichte von Ana und José verwirren den Leser am Ende. Das darf schon sein, aber das Happy End und die plötzliche Umdeutung Anas Schwächeanfalls in die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft 'kommen sehr gewollt rüber. Alles, auch der Touristenknipsende "Zwerg" wird am Schluss bagatellisiert- die Gaarder-Masche: Der Autor ist der Schöpfer und kann mit den Figuren machen was er will, ist inzwischen ausgereizt. Man wünscht sich am Ende fast um der besseren Geschichte willen, dass Ana gestorben wäre- so gut sie auch Flamenco tanzen mag! Das Manifest ist ebenfalls eine neue Variante des "Jokerspiels"... Etwas Positives muss man dem Buch dennoch lassen: Die Personen sind liebevoll gezeichnet, auch die Nebenpersonen wie Mario, Laura und Bill- (die plötzliche Entdeckung, dass Bill ihr Vater ist, erschien mir interessanter, als Veras neue Schwangerschaft...) Und die Spaziergänge durch Salamanca und Madrid versetzen besonders jene, die schon einmal dort waren, tatsächlich in diese Orte hinein- auch der Bildungsaspekt kommt mal wieder nicht zu kurz! Bei allem Respekt für den Kampf gegen ein allzu anthropozentrisches Weltbild: Irgendwann nervt es, vom Menschen in der hundertsten Variation als "Nachfahre der Amphibien", "Primat", "Vertebrat" etc. zu lesen...der Mann hat ja Recht, aber auch dieser moralische Fingerzeig wird meiner Meinung nach etwas überstrapaziert.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Das Ende einer Erfolgsserie? 22. Oktober 2002
Von Klemens Taplan TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
In diesem Buch vermischt Jostein Gaarder Ideen, die er bereits in früheren Werken umgesetzt hat. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist ein Roman, in dem Realität und Fantasie ineinander übergehen (vgl. "Das Kartengeheimnis") und der gleichzeitig ein wissenschaftliches Thema behandelt (vgl. "Sofies Welt"). Die Fantasiefiguren erinnern sehr an "Das Kartengeheimnis" und die Aufarbeitung der Evolutionstheorie ist nicht annähernd vergleichbar mit den Erläuterungen zur Philosophie in "Sofies Welt". Auch wenn ich die Idee, Wissenschaft, Fantasie und Roman miteinander zu vermischen für genial halte, ist die Umsetzung in diesem Fall nicht gelungen. Die Dialoge sind schwerfällig und ich hatte Mühe, den Überblick zu bewahren. Ich halte Jostein Gaarder für einen großen Buchautor. "Maya oder Das Wunder des Lebens" ist nach meinem Empfinden unter gewaltigem Zeit- und Erfolgsdruck entstanden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
langatmig...
...und nichts Neues. Habe mich durch die ersten Kapitel regelrecht durchquälen müssen. Er wiederholt im Grunde nur das was er in seinen vorherigen Büchern... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von kat81 veröffentlicht
Spass am Unverständlichen
Anfänglicher Schauplatz ist die Fidschiinsel Traveuni. Hier treffen in einer Ferienanlage sehr verschiedene, interessante Menschen aufeinander und kommen aufgrund der... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Carla veröffentlicht
Eine Gefühlskurve
Nach "Sophies Welt" wollte ich mich auch mit anderen Werken von Jostein Gaarder befassen. Mehr nach dem Zufallsprinzip habe ich dann dieses Buch erworben und nun war die Wahl auf... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2010 von Domainofdeath
Sein bestes Buch
Habe (fast) alle Bücher von ihm gelesen und dieses hat mir mit Abstand am Besten gefallen, es stimmt am Anfang quält man sich ein wenig, aber der Schluss belohnt die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juni 2007 von Sabine Blenn
was ist wirklich? was nicht?
Die Bücher von Jostein Gaarder sind sehr philosophisch und beschäftigen sich jedes Mal mit den großen Fragen der Menschheit wie z.B. : Was ist der Sinn des Lebens? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Februar 2007 von D. Koch
It all boils down to one book
Dass Gaarders Bücher sich oft ähneln, mag man kritisieren können. Ich sehe allerdings sein Schaffen als grossen Zyklus über "das Leben", und ich finde es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. Juli 2006 von Maleen Doria
Anstrengend, Anstrengend!
Jostein Gaarder verlang mit "Maya oder das Wunder des Lebens" seinem Leser viel ab.
Die ersten zweihundert Seiten liest man und ertappt sich des öfteren bei der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2005 von danielpearse
Ich gebe auf!
Dieses Buch habe ich mir gekauft, weil ich von der Handlung von Sofies Welt sehr angetan war. Die Philosophischen Abhandlungen fand ich dort schon reichlich genau. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. November 2004 von M3
Sehr schön, aber nicht ganz leicht.
Am besten lesen sie dieses Buch nachdem sie sich "das Kartengeheimnis" von Jostein Gaarder gelesen haben. Teils überscheiden sich die Teile der Haandlung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. August 2004 von sven
Maya oder Das Buch der schönen Sätze
Ich habe dieses Buch zufällig entdeckt und es "einfach mal" gekauft. Ich kannte bereits vorher "Sofies Welt" und "Das Kartengeheimnis" von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2004 von "yunii87"
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