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Maya
 
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Musik

Bild des Albums von M.I.A.

Fotos

Abbildung von M.I.A.

Biografie

Mathangi „Maya“ Arulpragasams Biographie würde schon jetzt reichen, Normalsterblichen ein ganzes Leben auszufüllen. Aufgewachsen in Sri Lanka als Tochter eines tamilischen Revolutionärs sind ihr Temperament und Leidenschaft quasi in die Wiege gelegt. Als Zehnjährige muss sie mit ihrer Mutter, ihrer älteren Schwester und ihrem kleinen Bruder wegen des eskalierenden Konflikts in ihrem Heimatland aus… Lesen Sie mehr im M.I.A.-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (9. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Xl/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B003NYT9SE
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.401 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. The Message
2. Steppin Up
3. Xxxo
4. Teqkilla
5. Lovalot
6. Story To Be Told
7. It Takes A Muscle
8. It Iz What It Iz
9. Born Free
10. Meds And Feds
11. Tell Me Why
12. Space

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mathangi „Maya“ Arulpragasams Biographie würde schon jetzt reichen, um einen spannenden abedfüllenden Film zu drehen. Aufgewachsen in Sri Lanka als Tochter eines tamilischen Revolutionärs sind ihr Temperament und Leidenschaft quasi in die Wiege gelegt. Als Zehnjährige muss sie mit ihrer Mutter wegen des eskalierenden Konflikts in ihrem Heimatland Sri Lanka zurück in ihre Geburtsstadt London ziehen, wo sie zunächst in einer Flüchtlingsunterkunft lebt. Die einzigen englischen Wörter, die sie zu diesem Zeitpunkt kennt – so will es die Legende - sind „Michael“, „Jackson“ und „Dance“.

Knapp eineinhalb Jahrzehnte später macht Maya am renommierten Londoner Central Saint Martins College of Art and Design ihren Abschluss in “Fine Art, Film and Video”. In erfolgreichen Ausstellungen (Jude Law ist einer der ersten, der ihre Bilder kauft) zeigt sie ihre von tamilischer Street Art und Graffiti geprägte Kunst, nebenbei entwirft sie Mode. Ihr breiter Zugang zu den Ausdrucksformen urbaner Kunst führt dazu, dass sie im Jahr 2000 das Artwork für das zweite Album von Elastica gestaltet und anschließend mit der Band quer durch die USA reist, um eine Tour-Dokumentation zu drehen. Während dieser Zeit lernt sie Peaches kennen, die sie ermutigt, mit einer Roland MC 505 Groovebox eigene Stücke aufzunehmen. So entstehen Mayas erste Demos, die sich vom HipHop und Punk inspiriert zeigen, die bis heute ihren Sound prägen. Ihre Tracks machen im Internet die Runde, kurz darauf unterschreibt sie bereits ihren Vertrag mit XL Recordings.

Unzählige Auszeichnungen, Preise und Nominierungen später (TIME-Liste der „100 World's Most Influential People“, Oscar-Nominierung für „Best Original Song“, weitere Nominierungen für Brit-Awards, Grammy, Mercury Music Price sowie „Album des Jahres“ 2007 im Rolling Stone, u.v.a.) ist M.I.A. ein international etablierter Act. Ihr Track „Paper Planes“, der u.a. auf dem Soundtrack des Films „Slumdog Millionaire“ zu hören ist, verkaufte sich bis heute millionenfach. Mittlerweile arbeitet sie mit einigen der besten Musikproduzenten der Welt zusammen. Timbaland war auf ihrem letzten Album „Kala“ zu hören, Diplo, Alan Moulder, Rusko und weitere haben an ihrem neuen Album mitgearbeitet.

Ihr neues Album ist erneut kompromisslos, laut, extrem, fesselnd. Erste Töne fanden ihren Weg ins Internet als Soundtrack zum Video "Born Free“, das wegen der Teils drastischen Darstellungen bereits nach wenigen Stunden von Youtube gelöscht wurde, mittlerweile aber in der Ab-18-Sektion wieder zu sehen ist. Regisseur Romain Gavras, der auch den umstrittenen Clip zu „Stress“ von Justice filmte, findet mit seinem 9-minütigen Minifilm eine Bildsprache, die in seiner Radikalität dem Song in nichts nachsteht. Der erste Single-Release „XXXO“ zeigt M.I.A. hingegen von einer anderen Seite und beweist, dass sie in der Lage ist, ihre Messages auch in Pop-Sounds zu verpacken. Gemein ist allen Tracks aber weiterhin die kühle Abgeklärtheit, mit der M.I.A. ihre meist politischen Botschaften zum Ausdruck bringt sowie die spröde Produktion, die sich von Weltmusik bis Dancehall an allen Genres bedient, die den HipHop umgeben. M.I.A. hat diesen richtungweisenden, international funktionierenden und urbanen Sound nicht nur etabliert, sondern mit ihrem neuen Album auch perfektioniert.

Produktbeschreibungen

STANDARD EDITION : Feisty 2010 album! Digital ruckus 'n' political beats from the Sri Lankan anti-pop icon. Features collaborations with Diplo ; Rusko ; Switch and Sleigh Bells. Includes "Born Free" and "XXXO". (aka "/\/\ /\ Y /\").

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von junior-soprano TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Debüt Arular war nach ihrem Vater benannt, das zweite Album Kala trug den Namen ihrer Mutter, das dritte Album Maya trägt M.I.A.`s eigenen Namen. Gut möglich, dass das nächste Album nach ihrem Mann Ben und das Album darauf dann nach ihrem Sohn Ikhyd betitelt wird.
Bereits die ersten beiden Alben von Mathangi "Maya" Arulpragsam enthielten sehr gewöhnungsbedürftige, eigenwillige Musik. Maya ist noch sperriger, leider auch schwächer. Kaum noch verspielte Weltmusik, dafür um so mehr Politik und Elektronik.
Für Christina Aguileras Album Bionic Bionic hat sie den sehr eingängigen Popsong Elastic Love mitgeschrieben - es lohnt sich ihn zu hören!
Im Paper Planes Video trug Maya ein Metallica-Shirt. Offensichtlich kokettiert sie nicht nur mit Heavy Metal, sondern mag diese Musik. Born free jedenfalls klingt so krass und brutal wie das Video aussieht, würden Slayer Dance-Musik machen, dann würde sie wohl so klingen. Als Tochter eines tamilischen Freiheitskämpfers ist das Video zu Born Free, in dem US-Truppen Rothaarige internieren und exekutieren, zumindest für mich, keine Gewaltverherrlichung sondern ein Statement gegen Gewalt. Metallicas Video zu One war freilich weniger missverständlich: "Here comes the armless, legless wonder of the 20th century!".
XXX0 ist ein kitschfreies, sehr eingängiges Liebeslied. Space ist relaxt und wunderschön, mal keine verzerrte Stimme, sondern einfach nur schöner Gesang. Diese drei Songs haben das Zeug Hits zu werden, insofern enthält dieses Album mehr potentielle Chart-Erfolge als Kala. Dann aber gibt es Lieder wie die Gitarren-Attacke Feds and Meds und GANZ GRAUENHAFT: Steppin up. Bohrmaschinen in einem Rocksong? Hätte ja funktionieren können, bei den Chemical Brothers liess sich 1997 sogar eine Kreissäge in einem tatsächlich grossartigen, meditativen Song integrieren (The private psychedelic reel aus dem Album Dig your own hole) Dig Your Own Hole. Mayas Handwerkersong ruft mir die Tocotronic-Aufforderung ins Gedächtnis: Mach es nicht selbst! ;-)

Das Booklet sieht aus wie immer bei M.I.A.: knallbunte Collagen inklusive Lyrics. Die vier Bonus-Songs und das Hologramm-Cover der Limited Edition sind nette Beigaben, aber entbehrlich.

Durchwachsenes, erstmal extrem anstrengendes Album, das mehrere Durchläufe braucht. M.I.A. is back with Bohrer Power und mit ihrer ersten sehr gefühlvollen Ballade (Space).

Anspieltipps: XXX0, Born free, Space
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Natürlich kann ... 12. Juli 2010
Von Martin Lorenz TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
... wer über Mathangi "Maya" Arulpragasam, kurz M.I.A. und ihre neue Platte schreibt, den Wust an aufgeregtem pseudopolitischem - tja: Content nicht ganz außer Acht lassen. Seit Beginn ihrer Karriere im Jahre 2005 gilt ihre mediale Attitüde als diskussionswürdig, sie selbst je nach Betrachtungswinkel mal als selbstgerechte Salonaktivistin oder streitbare Kämpferin gegen Globalisierung und Weltenarmut. Dass sie zusammen mit dem Sohn des Time-Warner-Chefs Edgar Bronfman im weißen Nobelviertel von L.A. residiert und sich nicht ganz ohne eigenes Zutun zur revolutionären Sexikone stilisieren läßt, erhöht den Irritationsgrad und hält sie im Gespräch, genauso wie ihre leicht angezickten Äußerungen über Kolleginnen wie Lady Gaga.

Eigentlich könnte sie gut auf dieses ganze Ballyhoo verzichten, sagen zumindest diejenigen, die ihr grundsätzlich wohlmeinende Absichten unterstellen und den täglich getwitterten Schwachsinn nicht höher bewerten als einen Fliegenfurz. Denn abseits aller Nebengeräusche macht diese Frau zusammen mit diversen Produzenten seit mehreren Jahren und drei Alben noch immer die interessanteste und aufregendste Musik der Jetztzeit und ist meilenweit davon entfernt, als bloßes Popsternchen wahrgenommen zu werden. Auch "MAYA" ist, wie seine Vorgänger "Arular" und "Kala", wieder ein aufregendes Patchworkmonster geworden, vollgestopft mit elektronisch verschnittenem Baile-Funk, Dance, erstaunlichen Meta(l)morphosen und Industrial, wie gewohnt eingebettet in raues und aggressiv pumpendes Beatgewitter. Nach knapper Einleitung setzt ein träges und schwermetallisches "Steppin' Up" den ersten Glanzpunkt, gefolgt vom schnelleren und fast poppigen "XXXO". Das gut sechsminütige "Teqkilla" spielt die komplette Klaviatur der M.I.A.'schen Stilmixtur herunter, verrückt, verwegen und gewaltig - fast folgerichtig bezieht sie sich bei der Frage nach ihren aktuellen Vorbildern auch auf die beiden Lieblingskinder der elektronischen Indieszene Crystal Castles und Sleigh Bells.

Bei "Lovealot" bekommt die NYT-Redakteurin Lynn Hirschberg noch einmal eine unmißverständliche Erklärung für M.I.A.'s Verhaltensmuster, welches sie dank spontan geposteter Mobilnummer schon leidvoll kennenlernen durfte: "I love a lot, but I fight the one that fight me". Nach lässigen Reggae-Anleihen bei "It Takes A Muscle" dann der nächste Höhepunkt - zu "Born Free" und dem dazugehörigen, ebenso genialen wie umstrittenen Videoclip von Romain Gavras ist schon mächtig viel geschrieben worden, der Song selbst ist ebenso brutal wie die ihn begleitenden Bilder - ein Statement, eine Provokation, nicht weniger. Noch härter, aber wesentlich konventioneller dann "Meds & Feds", ein Gitarrenmashup, gegen den das soulig klagende "Tell Me Why" fast wie ein Fremdkörper wirken muss.

Dennoch, es bleibt dabei: Es gibt derzeit kaum jemanden, der eine lebendigere, pulsierendere Verpackung für politisch korrekte Straßenkampfpropaganda anbieten kann als die egozentrische Tamilin. Deshalb und in Anbetracht ihres scheinbar unerschöpflichen Talents mag man sich gern den Worten ihres Labelchefs anschließen: "Es geht letztlich [nur] darum, den Moment zu erwischen, in dem man die populäre Kultur ein Stück bewegen kann. Maya kann die Position der Nadel verändern. Ich will dahin, wo sie mich hinbringen wird."
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
enttäuschend 27. August 2010
Von Mari
Format:Audio CD
Bin großer M.I.A.-Fan, aber dieses Album ist eine große Enttäuschung! Die Lieder sind so crazy, das man keines davon ganz anhören kann... ich weiss nicht auf was für einen Tripp sie dabei war... aber das hat nichts mit Ihren normalen Lieder zutun.
Die Beats sind einfach nur Krach. Hoffentlich kommt bald ein Album der alten M.I.A. wieder raus! Absolut nicht zu empfehlen dieses Album!
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