Allein der Blick auf das Inhaltsverzeichnis zeigt, dass der Autor seiner Leserschaft sehr viel Sachwissen über den Lebensraum, den Staat, die Religion, die Mythologie wie auch über den Untergang des faszinierenden Volkes der Maya vermittelt. Im zweiten Teil des handlichen Taschenbuchs befasst er sich dann ausführlich über die von Mayas verwendeten Ziffern und Zahlen und den komplexen Kalender. Weiter geht er auf die Pyramidenbauten und das in diesen Anlagen dokumentierte Wissen ein. Wertvolle Informationen erschliesst er seinen LeserInnen auch bei der Vorstellung der Kodizes und der Kalenderalmanache. Im vierten Teil geht er näher auf die Verbindungen der Mayakalender mit anderen Kalender ein und beleuchtet die Zyklen und Prophezeiungen.
Je nach Leser oder Leserin fällt die Kritik am esoterischen Aspekt dieser doch sehr informativen Arbeit unterschiedlich aus. Sie darf jedoch nicht überbewertet werden angesichts der Fülle an Informationen, welche der Autor über dieses faszinierende mittelamerikanische Volk zusammengetragen hat.
Kritischer zu würdigen sind jedoch Themen betreffend Schrift, Zahlen und Astronomie. Hier fehlt ein fundierter Unterbau, denn es kann nicht sein, dass die Mayas dieses Wissen sozusagen aus dem Nichts geschöpft haben.
Das Literaturverzeichnis lädt zu einem weiterführenden Studium dieser faszinierenden Thematik ein.
Auch wer sich erstmals mit der Thematik der Mayas vertraut machen möchte, dem kann dieses Taschenbuch angesichts seiner Fülle und Vielfalt an Informationen sehr empfohlen werden.