Mit diesem erfolgreichen Debütalbum hat Tricky sich als genialer Solokünstler in der Musikwelt etabliert und gilt seitdem neben Portishead und Massive Attack, bei denen er vormals wirkte, zu den Mitbegründern des TripHop, ein Begriff für eine Schublade, in die sich der damals 21jährige Adran Thaws alias Tricky nicht stecken lassen will. Schließlich macht er seine eigene Musik. Und die hat es in sich. Seine Experimentierfreudigkeit kennt keine Grenzen, auch wenn er sich auf seinem Debütalbum im Vergleich zu den nachfolgenden Scheiben etwas zurückhält. Die CD beinhaltet 12 abwechslungsreiche Tracks, in denen mal der ruhige Rap von Tricky mit seiner rauchenden und krächzenden Stimme zu hören ist und dann wieder Martine mit ihrer glänzenden Stimme hervorsticht, wie etwa in dem über sieben Minuten langen "Afterrmath", eines der tollsten Stücke auf dieser CD. Tricky setzt bei allen Titeln auf langsame und dunkle Beats und Drums, ergänzt das ganze durch Samples oder hin und wieder mit einigen Gitarrenakkorden. Weitere Höhepunkte sind sicher "Overcome", "Black Steel", "Hell Is Round The Corner" und "Pumpkin". "Maxinquaye" zählt für mich zu den besten Alben der 90er Jahre. Wie auch "Dummy" von Portishead hates 5 Sterne verdient. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)