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am 3. September 2014
Es ist unglaublich. Da hört man seit nahezu 30 Jahren nahezu alle Spielarten des Heavy Metal und glaubt (fast) alles bereits irgendwann mal gehört zu haben um dann eher zufällig über einen Clip ("The Game") dieser Wahnsinnsgruppe aus UK zu stossen. Rein vom Namen war mir die Band natürlich schon seit jeher ein Begriff, aber die diversen CD-Cover und der Bandname Dragonforce als solcher haben mich seither nie gelockt, vermutete ich doch einen weiteren lahmen Manowar-ähnlichen Clon dahinter. Pustekuchen. Jedenfalls bekam ich dann eben jenen Clip zu sehen und die Kinnlade klappte nur so nach unten. Selten wurde ich von einem einzigen Song so derart gepackt wie hier. Was für ein Killer-Song. Postwendend wurde natürlich das Album beschafft und was soll ich sagen. 15 ALLES ÜBERRAGENDE Killer-Songs (Bonusstüke mitgezählt) ergeben eine ÜBERRAGENDE Speed-Melodic-Platte die ihresgleichen meiner Meinung nach sucht. Diese Scheibe ist quasi 100% genau DAS was ich immer hören wollte. Pfeilschnelle Songs, geniale Verse, überragende Chorusse, eine hammergeile Produktion, phantastische Musiker und der perfekte Sänger. Könnte ich hier 10 Sterne geben, ich würde sie glatt verteilen. Für alle Speed-Junkies und Melodic-Freaks kann bzw. muss diese Scheibe die Offenbarung sein. Besser gehts eigentlich nicht mehr.
Den Backkatalog habe ich mir natürlich nun auch umgehend beschafft.
Hoffentlich bescheren uns Dragonforce noch weitere solcher Hammeralben !!!
100% TOP !!!!!!!
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am 15. August 2014
Schon einen Tag vor offizieller Veröffentlichung kam dieses absolute Vollgasbrett bei mir an *freu*. Ich habs seit ca 14:00 den ganzen Tag als Dauerschleife laufen lassen! Schon im ersten Track gehts typisch Dragonforce, mit Volldampf voraus, das ändert sich auch die restlichen 14 Tracks nicht wirklich. Mal gehts ne Nuance langsamer dann wieder eine Nuance schneller, aber ausser in ein paar wenigen Songintros und bei the Sun is Dead nach dem ersten drittel (das stört aber nicht) wirds nie tragend höchstens mal ein bisserl episch (Three Hammers High / You're not alone*bonus track). Balladen sparen sich die Jungs um Hermann Li und Sam Totman Gott sei Dank sowieso.

Highlight, der Scheibe, ist meiner Meinung nach, das musikalisch ein wenig und textlich sehr an Manowar erinnernde Three Hammers High.
Ring of Fire, geschrieben von Merle Kilgore und June Carter im Jahre 1962 (am bekanntesten wohl durch Johnny Cashs Version) ist im Dragonforce Gewand ein Wahnsinn. *like*
Auch die anderen 13 Tracks haben meiner Meinung nach keine Ausfälle was die musikalische Qualität betrifft zu verzeichnen. Immer auf der Überholspur, nach dem Motto wer bremst verliert! V O L L G A S M E T A L, aber immer Melodisch.

Die geniale Stimme des Sängers Marc Hudson, trohnt während der kompletten 15 Songs der Deluxe Edition, über dem megaschnellen Gitarrenspiel der Herren Li und Totman. Nur könnten meiner Meinung nach, an einigen Stellen die Drums ein wenig dominanter daherkommen, denn hin und wieder gehen die Doublebass und Blastbeats ein wenig unter.
Bei den Songs the Game, No More und Defenders darf man sich ausserdem über Matt Heafy's (Trivium) Backing Vocals freuen.
Textlich gets in den Songs, mal abgesehen von Three Hammers High und Ring of Fire, soweit ich das bis jetzt erkunden konnte hauptsächlich um den tieferen Sinn des da seins (die fünf Bonus Songs stehen nicht mit im Booklet, da brauch ich noch ein paar Tage bis ich weiss worums genau geht).
Bei Three Hammers High (ich schmeiss jetzt mal mit Wort / Satzfetzen um mich) kommen Phrasen wie "immortal" "they stood side by side" "warriors unknown" "raise your swords" u.s.w. zum Einsatz. Wie gesagt Manowar lässt grüssen. Auch der AHHHH AHHHH AHHH OHHHH OHHHH OHHHH Männerchor gegen Ende des Tracks erinnert Stark an die Kings of Metal zu ihren besten Zeiten.
Über den Text von Ring of Fire muss man wohl kein Wort mehr verlieren, *mitgröhl*

In der Deluxe Box ist ausserem noch ein nettes T-Shirt, zwar nicht von der besten Qualität und nicht mit dem exakten Covermotiv der CD, aber bei nem Preis von 26 € für die ganze Box kein Problem. Da hab ich bei anderen Bands schon mehr für die gleiche Qualität gelöhnt. Weiterhin ist ein kleines Poster mit dem Covermotiv, Fotos der Bandmitglieder (am Besten irgendwann auf nem Konzert signieren lassen) und des Covermotivs in Variation, sowie eine DVD mit ner Doku und nem kurzen Live Video der Briten, mit in der Pappschachtel.
Das Cover Artwork ist meiner Meinung nach sehr gelungen und auf der Box gegenüber der CD Hülle ein wenig abgewandelt und erinnert mich fast an den 90er Jahre Film Lawnmower Man.

Als Fazit kann man nach einem Tag intensiver Beschäftigung mit dem Album sagen: "Geht echt ab des Teil." Speed, Melodien, Kraft und präzise Soli hat des Scheiberl wie wenig anderes was ich in letzter Zeit gehört hab. Ohrwurm und Mitsingnummer sind mit Three Hammers High und Ring of Fire auch vorhanden. Von daher für jeden Power Metal Fan nur zu Empfehlen.
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am 23. April 2016
Natürlich ist diese CD eine schöne Ergänzung für jede Dragonforce-Sammlung, aber was diese CD aus meiner Sicht zur absoluten Kaufempfehlung macht ist die Bonus-DVD (die ich gar nicht erwartet hatte).
Diese enthält einen kompletten Live-Mitschnitt des Konzerts in Japan, aber noch viel mehr. Die Songs wechseln ab mit kleinen Filmchen (Achtung, komplett auf Englisch), in denen man die Band auf einer Party, auf Reisen oder auf einem Streifzug durch Tokio begleitet, oder etwas aus dem Leben der Jungs erfährt. Am Ende hatte ich das Gefühl, alle ein wenig zu kennen, was den nächsten Konzertausschnitt dann umso besser macht, weil man dann nicht mehr nur die Musiker sieht sondern auch die Menschen dahinter.
Die Aufnahmen vom Konzert sind Top-Qualität. Man ist ganz nah an den Musikern dran, und die Kameraführung ist nicht hektisch sondern gibt einem die Zeit, den Musikern mal ganz aus der Nähe auf die Finger zu schauen, oder dem Drummer auf die Füße, wenn der gerade gut zu tun hat. Es fühlt sich an als steht man mit auf der Bühne :)
Als ich die DVD das erste Mal durch hatte, hatte ich ein großes Grinsen auf dem Gesicht. Ich habe sie mir seither mehrmals wieder angesehen, weil sie einfach richtig gute Laune macht.
Ich kann nur jedem Dragonforce-Fan empfehlen, sich etwas Gutes zu tun und dieses geniale Gesamtpaket zu kaufen :)
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am 13. September 2015
Mit diesem Album haben DragonForce einen großen Wurf gemacht. Die Songs klingen sehr frisch und ausgereift (diesesmal hat sich auch Bassist Frédéric Leclercq bei 10 von den insgesammt 15 Songs beteiligt) und Jens Bogren setzt dem Album noch eine fette Produktion mit tollem Sound oben drauf. Auf dem Album findet man unter anderem sehr schnelle Songs wie The Game, Tomorrow's Kings, Defenders oder das Johnny Cash Cover Ring of Fire(!!), aber auch Songs die im Tempo etwas zurückschrauben, wie Three Hammers. Wie schon auf dem Vorgänger von Maximum Overload ersetzten hier die endlosen langen Nummern der früheren Werke kürzer Stücke dafür sind es mehr. Die Pressqualität und die Aufmachung der Platte sind ausgezeichnet.
Alles in Allem ein sehr gelungenes Album!
Mit diesem Album sind die Speed Freaks definitiv erwachsen geworden und wir dürfen von ihnen hoffentlich noch weitere großartige Werke erwarten.
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am 8. August 2015
Inhuman Rampage war die erste CD, die ich mir geholt hab damals und die war schon super geil. Was danach kam war auch einfach nur geil. Aber Maximun Overload ist das bisher beste Album von den Engländern. Es ist episch und absolut geil. Es wird echt nie langweilig und ich hab es schon 10000 mal gehört. Marc Hutson hat ne super Stimme. Herman Li und Sam Totman spielen wieder echt geil. Die Keyboards sind auch wieder echt Fett und der Schlagzeuger drückt wieder ordendlicht auf's Gaspedal. Ohne Zweifel eines der besten Power Metal-Alben aller Zeiten. Dragonforce sind einfach Großartig.
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am 7. Mai 2016
Nachdem ihr lead Sänger sie verlassen hat haben sie sich einen neuen gesucht. Meiner Meinung nach ist die Band nun Perfekt neu geboren. Dragonforce hat ihr Feuer in unendlichen anzuhalten von selbstkopierenden Alben verloren und brauchten eine tödliche Wunde, das verlassen von zp theart, um stärker denn je wieder kehren zu können durch Marc Hudsons Stimme. Oder vielleicht nicht stärker denn je, aber komplett regeniert. Die gleichen Drachen, neue Rüstung.

Dieses Album hat mindestens 4 songs die ich jetzt schon für Legenden halte.
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am 10. September 2014
Ich bin erst vor kurzem auf die neue Dragonforce aufmerksam geworden. Die vorherigen Alben liefen etwas an mir vorbei. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen habe ich mir das Album blind gekauft und seit dem läuft und läuft die Scheibe. Ich bin total begeistert vom Sound, von der Spielfreude und von den Wahnsinns Songs. Jeder Titel ist ein Brecher, selbst das Cover von Ring of Fire im Highspeedmodus ist ein Knaller. Einzelne Titel möchte ich nicht hervor heben, da jeder Song sofort ins Ohr geht um mit Ultrageschwindigkeit zum Bangen einlädt. Die Produktion ist fett und der Gesang ist klasse. Besonders die Gitarrenfront überzeugt durch ein technisch ausgefeiltes Spiel und die Solis sind wie eine Achterbahnfahrt. Sehr stark und absolut weiter zu empfehlen.
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am 4. Dezember 2014
1. The Game: Gleich zu Beginn machen Dragonforce deutlich, dass sie keine ihrer Stärken verloren haben: ungeheures Tempo, schwindelerregende Gitarrensoli und ein Gefühl für harmonisch klingende Melodien. 'The game' ist ein perfekter Einstieg. (5/5)
2. Tomorrow's king: Melodisch und schnell ist auch der zweite Track. Auch hier kann ich absolut nichts beanstanden und muss daher wieder die Höchstpunktzahl vergeben. (5/5)
3. No more: Und wieder geht die Post ab. Die Melodik ist vielleicht ein kleines bisschen schlechter als bei den ersten beiden Songs. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Auch 'No more' ist hörenswert, insbesondere nach etwa 3 Minuten, wo für 10 Sekunden Ruhe einkehrt. (4,5/5)
4. Three hammers: Oh! Ein langsamer Beginn. Aber nach einer Minute nimmt das Lied Tempo auf. Aber nicht so schnell wie die ersten drei Lieder. Und dann der Refrain, der tatsächlich noch besser ist als in den ersten beiden Tracks. Danach ein Tempowechsel und ein Gitarrensoli. (5/5)
5. Symphony of the night: Dieser Track bleibt nur wenige Sekunden ruhig. Dann herrscht wieder das übliche Tempo. Gute, aber nicht herausragende Melodie. Nach zweieinhalb Minuten dann eine überraschende Verschnaufpause mit einem zunächst relativ ruhigen, aber sehr gefälligem Gitarrensolo, das den Song aufwertet. (4,5/5)
6. The sun is dead: Anfang mit starkem Gitarrenriff. In der Strophe nimmt sich die Band etwas zurück. Kein typischer DF-Song, zumal er sich eher im Midtempo-Bereich bewegt und auch ein wenig düster ist. Auch wenn der Refrain 'bloß' gut ist, empfinde ich den Song hier sehr angenehm, weil er für etwas Abwechslung sorgt (und auch wieder ein Klasse Gitarrensolo bietet). (5/5)
7. 'Defenders' ist Dragonforce pur. Schnell und ungeheuer melodisch. Nach drei Minuten überraschen DF dann wieder kurz mit einen ruhigen Passage, bevor dann wieder ein schwindelerregendes Gitarrensolo folgt. (5/5)
8. Extraction Zone: Geschwindigkeitsrekord am Anfang. Man kommt kaum zum Luftholen. Melodisch ist der Song nicht so stark. Hier gibt es schon nach zwei Minuten eine 'Pause', was wohl an dem hohen Tempo zu Beginn liegt. Aber auch dieses Intermezzo ist nicht so interessant wie bei den anderen Songs. Erst als die Gitarre kommt, wird es gefällig und schließlich auch wieder schnell. Auf dieses Lied könnte ich (bisher) am ehesten verzichten. (4/5)
9. City of Gold: Gewohnt temporeicher Beginn. Nach all den starken Nummern zuvor kommt mit dieser Song eher durchschnittlich vor. (3,5/5)
10. Ring of fire: Die Coverversion des Johnny-Cash-Klassikers finde ich durchaus gelungen. Tolles Gitarrenriff. Die Ohrwurm-Melodie bringt ja das Original schon mit. (5/5)

Fazit: Wenn man vom Ende absieht, wo die Kreativität ein wenig nachlässt, überzeugen Dragonforce mit gewohnt starken Melodien, schnellem Tempo und superben Gitarrenriffs, - solos. Das einzige Problem, das ich fast mit jeder DF-Platte habe, auch wenn sie noch so toll und perfekt eingespielt wurde, ist, dass die Musik aufgrund ihres fast durchgängig hohen Tempos mich zu ermüden droht (Vielleicht bin ich auch schon etwas zu alt dafür?). Ich wünschte mir daher noch etwas mehr Abwechslung, auch wenn hier und da schon Ansätze zu erkennen sind. Trotzdem wäre es ungerecht, 'Maximum Overload' nicht die maximale Punktezahl zu geben.
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am 28. November 2014
Ich bin quasi Langzeit-Hörer von Dragonforce. Damals bin ich auf die Band aufmerksam geworden, als sie gerade ihr viertes Album "Ultra Beatdown" released haben, kurz darauf habe ich sie auch einige Male live erlebt. Bis dahin war ich der Meinung, dass die Alben konsekutiv besser wurden. Kein Wunder also, dass ich Ultra Beatdown rauf und runter gehört habe und "The Last Journey Home" war für mich kaum zu toppen.

Die Trennung von Sänger Zippy hat mich auch ziemlich berührt, aber als ich ihn noch Oktober 2009 live erlebt hatte, habe ich doch schon festgestellt, dass seine Stimme etwas nachgelassen hatte (zu viel Rauchen und Alkohol, nehme ich an). Bei Hudson war ich zunächst skeptisch, vor allem, da er damals knapp über 20 war, als er zur Band zugestoßen ist. Power Within war für sich ein durchaus überzeugendes Album, auch wenn man noch gemerkt hat - finde ich - dass es nicht ganz auf Hudson zugeschnitten war. Das ganze Album war schließlich schon geschrieben, als er dazukam. Trotzdem konnten mich auch da einige Stücke vollkommend begeistern, wie z.B. Seasons, Fallen World, Holding on oder Last Man Stands.

Maximum Overload ist nun eine vollkommen neue Dimension geworden. Das Album ist extrem Abwechslungsreich. Ich möchte im Folgenden auf einige der Songs kurz eingehen und beschreiben, was mir am meisten beeindruckt hat.

Das Album startet heftig mit „The Game“, in welchem Matt Heafy auch zu hören ist. Ganz nach Trivium-Manier hört sich Das Spiel richtig thrashig an, ohne dabei den typischen Dragonforce-Flair zu verlieren. Hudson kommt hierbei als Sänger richtig gut durch und kann seine hohe Stimmenvarianz gut durchbringen. Das Solo ist in Worte kaum zu fassen, es bleibt einem einfach im Ohr. Das fast balladenartige und melancholisch klingende „The Sun is Dead“ bring ein schöne Wechselspiele zwischen Leadgitarren und Vadims Keyboard-Orgelsound. Der Background-Chorus erweckt ein wirklich weites, unendliches Gefühl. Unterhaltsam finde ich auch das Cover von „Ring of Fire“ von Johnny Cash. Die altbekannte Melodie ist deutlich zu erkennen und auch trotz (oder gerade aufgrund?) Hudsons hohe und kräftiger Stimme wird dem Song eine eigene Dimension verliehen. Extraction Zone dürfte einem Wohl aufgrund des irrwitzigen und chilligen Interludes im Kopf bleiben. Dieses besteht überwiegend aus Gameboy-artigen Zwischensounds – wie Herren Totmann und Lee wissen bestens Bescheid, allerlei Blödsinn mit ihren Instrumenten anzustellen – sowie willkürlichen (?) Rückkopplungseffekten und low-gain gespielten akkorden. Mein absoluter Favorit ist jedoch Three Hammers. Der Titel verrät, dass der Song typisch kitschig Dragonforce ist, wie man es lieben gelernt hat. Er ist vergleichsweise progressiv aufgebaut und strotzt nur so vor hervorstechenden Parts. Gemeint ist dabei nicht nur das auf 7-Saitern gespielte und extrem schwer wirkende Interlude, nein, die Krönung ist erst der zum Solo überleitende epische Chorus, bei dem ich jedes Mal Gänsehaut bekomme.

Was gibt’s zu sagen? Die Stärke des Albums ist definitiv der krasse Kontrast der Songs zueinander. Wir haben durchaus ernste, melancholische, thrashige und auch typische klischeehafte Songs á la „Warriors with Sword in Hand“, welche das Album super abrunden. Sehr gelungen fand ich vor allem die Leistungen des Keyboards und der Bass-Gitarre. Letztere beiden haben in den letzten beiden Alben, wie ich finde, deutlich an Gewicht und Bedeutung zugenommen. Dragonforce schöpft hier immer weiter ihr Potential aus. Die Songs sind spieltechnisch oberste Liga und differenzieren sich ganz gut untereinander, ohne dass man das Gefühl hat, ein Remake oder Abklatsch anderer Songs zu haben.

Ich habe am Anfang gesagt, dass ich bisher immer das Gefühl hatte, Dragonforce-Alben werden kontinuierlich besser. Dieses Gefühl hat sich bei mir auch hier wieder bewahrheitet. Ich hatte mir das Album damals direkt am deutschen Release-Tag als Deluxe-Edition geholt. Nach über drei Monaten ist das Album immer noch erste Sahne und die Songs bekommen von mir alle 5 Sternchen.
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am 19. August 2014
....und der Fund ist nah am perfekten "Melodic Power-/ Speedmetal" Album. Bisher gab's hier nur volle Sternzahl. Ich denke aber, das noch deutlich Luft nach oben vorhanden ist. Warum?

Schon einer der Rezensenten beschrieb den teils dünnen Drumsound und ich denke ebenfalls, dass bei einer solch Soundgewaltigen Musik das Schlagwerk mehr im Vordergrund stehen sollte. Die Produzenten haben sicher melodielastig abgemischt, sodass die Gitarrenarbeit nicht untergeht. Da solche Musik aber immer noch vom Beat und nicht von der Feinarbeit der Seiteninstrumente lebt, sollte immer ein Schwerpunkt auf den Drums liegen. Es bröselt somit eine Zacke des fünften Sterns.

Ein anderes kleines Problem, dass mir die Musik von DF auftischt, ist die Tatsache, dass die "Platte" zwar handwerklich perfekt gemacht ist, aber im direkten Vergleich zu anderen Bands trotz des Speeds und Könnens etwas mechanisch und leblos wirkt. Vergleiche mit dem neuen Output von "Unisonic" z.B. offenbaren, dass diese deutlich simpler aber noch einen Tacken leidenschaftlicher musizieren. Weniger ist eben manchmal mehr. Weitere Zacken des Sterns bröseln.

Ein weiterer klarer Abzug für mich besteht in der subjektiven Austauschbarkeit der Melodien. Diese sind zwar meist sehr schön zu hören, aber wirken doch teils sehr altbekannt. Da fehlt mir etwas das Unverkennbare. Würden DF nicht ihre typischen Trademarks wie dieses seltsame Gequietsche in den Speedpassagen sowie die teils vorhandenen Blastbeats und die allgemeine hohe Geschwindigkeit einsetzen, bliebe nichts über, was nicht schon existiert. Der fünfte Stern zerfällt gänzlich.

Warum dann dennoch vier Sterne und der Hinweis nach beinahe vorhandener Perfektion?
Na, weil das verdammte Ding einfach tierisch geil zu hören ist, und darum geht's doch bei dieser Musik !!!
Es gibt zwar die o.g. Klischees, diese werden aber immer wieder durch sehr einfallsreiche Passagen und viel Dynamik im Song unterbrochen und wirken fast wie ein bewusst eingesetztes Stilmittel. Die Musik von DF wirkt nämlich somit durchaus wie eine Persiflage auf den Metal, indem man einfach alles Gehörte perfektioniert wiedergibt, einen haufen Spaß mit reinbringt (z.B. Gameboysounds mit extrem "easy-funkiger" Gitarrenhinterlegung etc.) und so den elitären Mitstreitern eine "lange Nase" zeigt. Wahnsinn! Objektiv betrachtet können alle anderen Metalbands,die in diesem Sektor unterwegs sind, einpacken. Denn DF sind technisch perfekt, musikalisch und machen Spaß. Vier Sterne strahlen was das Zeug hält!!!

p.s.: Der Job hinter den Trommeln hätte bei dieser Band 1a zu Mr. Mike Mangini gepasst. Denn bei Dream Theater fehlt ihm etwas das "fluffig Progressive", was bei DF nicht nötig ist......sein Speed aber schon ;)
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