Die zehnjährige Johanna muss miterleben, wie ihr Zwillingbruder Max erkrankt, immer schwächer wird und stirbt.
Ein Buch, das sowohl diejenigen ansprechen wird, die Krankheit und Tod eines Kindes als Eltern oder Geschwister erleben mussten, als auch diejenigen, die dieses Schicksal nicht am eigenen Leib erfahren haben, denn es ist ohne Sentimenalität und Selbstmitleid, dafür mit unverfälschten Gefühlen und eindringlicher Nähe geschrieben. Die Autorin lässt ein Kind erzählen, und in jedem Satz ist diese Sprache authentisch und echt.
Zusätzlich wird eines deutlich: Es gibt keinen Trost. Es gibt aber Dinge, die man mitnehmen kann und die einen begleiten, so dass man es schafft, irgendwie weiterzuleben.