Gebraucht kaufen
Gebraucht - Sehr gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Max Schmeling. Eine Biographie in 15 Runden
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Max Schmeling. Eine Biographie in 15 Runden [Gebundene Ausgabe]

Volker Kluge
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Aufbau-Verlag; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 335102570X
  • ISBN-13: 978-3351025700
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 13,6 x 5,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 515.161 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Volker Kluge
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Volker Kluge auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Mit 16 Jahren kauft sich der Sohn eines Hamburger Steuermanns Max Schmeling seine ersten, mehrfach geflickten Boxhandschuhe. Was wie ein Gelegenheitskauf begann, weitete sich in der Folge mit 50 von 74 gewonnenen Kämpfen zu einer der größten Sportlerkarrieren des 20. Jahrhunderts. Max Schmeling war der ebenso glamouröse wie integre, sozial engagierte und moralisch scheinbar unanfechtbare "Gentleman-Boxer" mit der vermeintlich weißen Weste, bei dessen Kämpfen Bertolt Brecht, Ernst Lubitsch und Gustaf Gründgens in der ersten Reihe saßen. Aber Schmeling war auch ein Mensch, der sich zur Zeit des Nationalsozialismus stark vom Kreis der Macht um Adolf Hitler faszinieren ließ und sich (etwa nach seinem Sieg über den "braunen Bomber" Joe Louis 1936) als Musterbeispiel "arischer" Überlegenheit vor den Karren der Nazipropaganda spannen ließ.

Von diesen Widersprüchen im Leben Schmelings erzählt der Journalist und Olympia-Reporter Volker Kluge in seiner voluminösen, äußerst differenzierten und anschaulich geschriebenen "Biografie in fünf Runden": von der Kindheit in der Uckermark über die Höhen und Tiefen der Karriere bis zur Heirat mit der Schauspielerin Anny Ondra und zu den "Schlägen unter die Gürtellinie" im Alter. So unglaublich es klingen mag: Kluges Buch ist die erste umfassende Biografie der deutschen Boxikone. Dass sich der Autor dabei vom Glanz des Mythos nicht hat blenden lassen, macht seine Leistung noch bedeutender. Im Rückgriff auf zum Teil bisher unbekannte Dokumente wird so die faszinierende Lebensgeschichte eines der größten und bekanntesten Deutschen des 20. Jahrhunderts in ihrer ganzen schillernden Vielfalt greifbar gemacht. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

"50 Jahre lang ist nun schon dieser Mythos ungebrochen. Er wird auch dann noch bestehen, wenn Schmeling ihn nicht mehr erleben kann. Und genau das ist das eigentlich Überraschende, fast Sensationelle." (Die Welt, 1980)

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
4 Sterne
0
2 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein paar Anmerkungen 12. Juni 2004
Format:Gebundene Ausgabe
Ein durchaus lesenswertes Buch, in dem der Autor allerdings teilweise eigene, auf der Grundlage von unsicheren Quellen aufgestellte Behauptungen als "Fakten" hinstellt und andererseits weithin anerkannte Ereignisse in Frage stellt.
Kluge erwähnt zahlreiche Besuche Schmelings bei Hitler, auf den jahrelangen Konflikt dieser beiden geht Kluge in seinem Buch aber nicht ein. Andereseits hinterfragt Kluge die Rettungsaktion der beiden jüdischen Brüder Lewin, die Schmeling während der Reichskristallnacht nachweislich vor den Nazi-Schergen versteckt hat. Kluge schreibt es sei unlogisch, dass Schmeling in Berlin ein Hotelzimmer gemietet hätte, da ja er dort ein Haus besessen habe....auf die Idee das eine solche "Verbergungsaktion" auf diese Weise einfacher zu tarnen ist kommt er nicht. Diese selbstaufopfernde Tat in Zweifel zu ziehen ist genauso geschmacklos wie die unhaltbare Behauptung, Schmeling habe tatsächlich der SS beitreten wollen. Der beigelegte Brief zwischen zwei SS-Offiziellen beweist vielleicht das es von Seiten der SS Bemühungen in dieser Richtung gab, in Hinblick auf Schmeling selbst beweist er aber garnichts. Dass sich Schmeling nach außen hin mit den Nazis sehen ließ und auch Kontakte zu Ihren höchsten Repräsentanten hielt, was ihm von Kluge immer wieder vorgehalten wird, half ihm später dabei Menschen vor der Verfolgung zu schützen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schmeling - Perspektive Ost! 25. September 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer einen Bestseller schreiben will, der tut gut daran, sein Thema gegen den Strich zu bürsten, also einer verbreiteten Meinung zu widersprechen. Diesem Grundsatz folgte der Autor konsequent: "Max Schmeling. Eine Biographie in 15 Runden", so lautet der Titel, ist eine Attacke auf das Jahrhundert-Idol der Deutschen, zielt auf die Schmeling-Verehrung. Doch wie es scheint, wollte Volker Kluge, der Autor mit der imponierenden Ost-Biographie: zum Beispiel acht Jahre lang Pressechef des Nationalen Olympischen Komitees der DDR, noch mehr, das Idol der Deutschen möglicherweise im Gefühl anno 89/90 "zwangsvereinigt" und der DDR-Meriten "beraubt", vom Sockel zu holen. Deshalb rückte Kluge Max Schmeling über eine Distanz von 560 Seiten immer näher an die Nazi-Größen heran.
Um seine Absicht zu belegen, sponn er rund um Schmeling ein Netz aus Zitaten und Verdächtigungen, die er quer durchs Werk in diesem Sinne interpretierte. Die Fotos in dieser Schmeling-Biographie aus der Blickrichtung Ost, sind sorgsam selektiert, um die Attacke ins Bild zu setzen: Schmeling mit Hitler, Schmeling in Unform beim Hitlergruß, Schmeling-Ehefrau Anny Ondra gemeinsam mit dem Ehepaar Goebbels, letztere sozusagen "mitfiebernd" bei der Rundfunkübertragung des zweiten Kampfes gegen Joe Louis.
Dabei hätte Kluge eigentlich wissen müssen, daß sich auch oder gerade die sportliche Prominenz - und auch er zählte als Spitzenfunktionär in der DDR und als NOK-Mitglied des Arbeiter- und Bauernstaates zu dieser Elite - der Nähe der Mächtigen und der Machthabenden schwer entziehen kann. Als Stasi-Informant IM Franke informierte Kluge laut Wikipedia die stets an solchen Nachrichten interessierte Staatsführung über die Ab- und Sonderwege des Goldkindes Katharina Witt.
Auch Henry Maske, einst Major der Volksarmee und in den neunziger Jahren aus "gesamtdeutscher Sicht" ein großartiger Weltmeister im Halbschwergewicht, als Sympathieträger der eindrucksvollste und überzeugendste unter den "Wiedervereinigern", konnte sich der unvermeidlichen Nähe zu den DDR-Bonzen nicht entziehen. Doch Henry und "Honny", eben der Olympiasieger von 1988 und der viel zu langjährige Staatsratsvorsitzende, ähnlich perfide zusammengespannt wie Schmeling mit Hitler von Kluge, das ergäbe - theoretisch - eine unendlich belastende Bilddokumentation - und wäre dennoch eine Fälschung. Kluges Attacke auf das Denkmal Schmeling ist perfide und läßt entlastende Fakten wie die Rettung der beiden jüdischen Jugendlichen aus. Kluge spinnt ein künstliches Gespinst zwischen Schmeling und den Mächtigen der Hitler-Diktatur. Und etwa ab Seite 400 werden in Kluges Biographie die Kämpfe der Systeme wichtiger als die Kämpfe im Ring.
Kluge, der einstige Star aus der Beletage des DDR-Sports spricht den Entlastungszeugen aus Schmelings Erinnerungen" (Sportverlag), zu dem übrigens Henry Maske im Vorwort über die vielen Beweggründe" schreibt, warum man ihn (Schmeling) "...liebte und immer noch liebt", grundsätzlich die Glaubwürdigkeit ab. Ludwig Maibohm, der einst Schmelings Erinnerungen" aufschrieb, diskreditiert Kluge, nennt ihn einen "Hof-Dichter". Und die Freundschaft, die Schmeling mit den Hamburger Verlegern Axel Springer und John Jahr verband, ist Kluge grundsätzlich suspekt und belastend. Die versuchte Demontage enthüllt sehr viel mehr über das Weltbild Kluges als ihm lieb sein kann. Im übrigen erhielt auch Max Schmeling ein "Belegexemplar" dieses Buches. Schmeling reagierte so, wie ihn die Deutschen über viele Jahrzehnte kennen und schätzen lernten - als Gentleman. Schmeling bedankte sich bei dem Autor und schrieb: "Ihr Buch habe ich heute mit herzlichem Dank erhalten. Es hat Sie sicherlich viel Zeit und Mühe gekostet, ein so seitenstarkes Buch zu vollenden. Ich werde sicherlich in den nächsten Wochen Zeit finden, das Buch mit Interesse zu lesen. Nochmals vielen Dank für Ihr freundliches Geschenk und alles Gute für Ihre weitere Zukunft. Mit freundlichen Grüßen - Max Schmeling." Das hatte Stil, fanden Sie nicht auch, Herr Kluge?
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar