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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Sehenswert - nicht nur für Fans...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Max Ernst - Mein Vagabundieren - Meine Unruhe (DVD)
Da ich ein Fan von Max Ernsts Kunst bin, zumindest einem Teil seiner Kunst, habe ich mir den Film von Peter Schamoni nun auch gesehen.Nun hat der Film mir persönlich kaum Neues verraten - aber gut, der Film ist von 1991 und seitdem habe ich viel gelesen und Ausstellungen besucht... aber sämtliche "wichtigen" Anekdoten sind drin - meine bevorzugte ist die, wo der Künstler all seine Bilder für eine Retrospektive nach Beverly Hills geschafft hat und es am Abend der Vernissage schneit, was dazu führt, das alle Leute rausrennen ob der Sensation, denn es schneit dort ungefähr einmal alle hundert Jahre - kannte ich schon aus Büchern. Die Ausstellung war übrigens ein finanzielles Desaster für Max Ernst, aber er war zu diesem denkwürdigen Schneefall vor Ort und Strawinsky fand ihn toll. Es ist aber doch immer wieder spannend den Künstler selbst über seine Arbeit erzählen zu hören - und sei es auch "nur im Film". Die Überblendungen sind recht schön gemacht und die wichtigsten Personen kommen mit Zitaten zu Wort und es gibt einen kleinen Einblick in die Kunstwelt vor und nach dem zweiten Weltkrieg. Fazit Als "Fan" sollte man ihn gesehen haben, finde ich. Wenn man Max Ernst kaum kennt und sich informieren will und langen Monologen und Gemäldeabfilmungen folgen mag, ist man mit dem Film auch gut bedient. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Max Ernst en détail,
Rezension bezieht sich auf: Max Ernst - Mein Vagabundieren - Meine Unruhe (DVD)
Schöne Doku - gut geeignet für die tiefere Einführung in den deutsch-französischen Surrealismus und einen seiner wichtigsten Vertreter. Ich hatte mir die Disc gekauft, nachdem ich über die DVD-Reihe 1000 Meisterwerke in das Thema eingestiegen war. Gut daran ist auch, daß Max Ernst selbst oft zu Wort kommt und daß hervorragende Vorleser kurzweilig aus Memoiren zitieren. Und daß nicht - wie bei der Chagall-DVD - ein Nachläufer Chagall's Lebensorte abklappert und versucht, den Geruch und die Stimmung der Zeit einzufangen, was allzu plump rüberkommt und natürlich ohne die geringste Aussagekraft.Was leider zu kurz kommt, sind die "Interferenzen" seiner Frauenbeziehungen untereinander und auf sein Schaffen, aber vielleicht waren Regiesseur und Produzent zu Stillschweigen verpflichtet, um an die Genehmigung für das Erstellen dieser Doku zu kommen. Interessant wäre der eine oder andere Hinweis schon gewesen, schließlich hatte Peggy Guggenheim Max Ernst und Dorotha Tanning für einige Jahre nahezu an den Rand des Abgrundes gebracht mit ihrem Einfluß und ihrer Biographie. Oder die Geschichte seiner ersten Frau, die zuerst kein US-Visum unter gewissen Umständen wollte, dann eines hatte, aber nicht mehr einreisen durfte, und somit nach einigen Jahren Verstecksns an die Gestapo denuziert wurde ... . Aber wer hieran Interesse hat, der kann in einem klasse Buch weiterlesen: "Gefährliche Musen". Klare Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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