Die Affäre Mauss, die mit der Verhaftung des Agenten in Kolumbien einen neuen Höhepunkt gefunden hat, enthüllt die beängstigende Verknüpfung privater und staatlicher Interessen bei der Verbrechensbekämpfung jenseits des Rechtsstaats. In seiner aktualisierten Reportage über den "deutschen James Bond" deckt Stefan Aust den Dilettantismus und die Skrupellosigkeit auf, mit denen die verschiedenen Institutionen sich des Agenten bedienten.
Der Autor war ab Mai 1988 Chefredakteur für das 'Spiegel TV Magazin'. Anfangs kritisch kommentiert, konnte Aust mit Journalen und Dokumentationen eine gewinnträchtige Verlagsabteilung entwickeln. Zum Chefredakteur des 'Spiegel' wurde Aust am 16. Dezember 1994 ernannt.