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Maul and the Pear Tree: The Ratcliffe Highway Murders, 1811
 
 
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Maul and the Pear Tree: The Ratcliffe Highway Murders, 1811 [Taschenbuch]

P D James
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The Maul and the Pear Tree: The Ratcliffe Highway Murders 1811 The Maul and the Pear Tree: The Ratcliffe Highway Murders 1811 4.0 von 5 Sternen (1)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 274 Seiten
  • Verlag: Faber & Faber, London; Auflage: New edition (6. November 2000)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0571202829
  • ISBN-13: 978-0571202829
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 513.669 in Englische Bücher (Siehe Top 100 in Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

In 1811, London's East End was the scene of a series of murders so brutal and irrational that they caused panic throughout the city, which lacked a central police force. This engrossing account, marking the American nonfiction debut of British mystery novelist James, details the seven vicious ("brains battered out and throats butchered"), apparently motiveless slayings (which occurred first in a linen shop, then, days later, in a nearby pub); the confused efforts of local "police" groups; and the cases' suspiciously abrupt closing after suspect John Williams, a seaman and lodger at the Pear Tree public house, committed suicide in jail, thereby sealing his "guilt" and prompting a bizarre parade of his corpse (together with a murderous maul) throughout the city. James and police historian Critchley use documents and contemporary news accounts splendidly, pointing up the incompetence of the investigators and offering an intriguing view of what really happened. First published in Britain in 1971, this will certainly please James's following here.
Copyright 1986 Reed Business Information, Inc. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

In 1811 John Williams was buried with a stake through his heart. Was he the notorious East End killer or the eighth victim in the bizarre and shocking Ratcliffe Highway murders? Drawing on contemporary records and newspaper cuttings, for example, the authors make a reconstruction of events.

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Einleitungssatz
A little before midnight on the last night of his life Timothy Marr, a linen draper of Ratcliffe Highway, set about tidying up the shop, helped by the shop-boy, James Gowen. Lesen Sie die erste Seite
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4.0 von 5 Sternen Interessante Geschichte, aber gelegentlich zu langatmig erzählt, 19. Januar 2011
Von 
Die sogenannten Ratcliffe Highway Murders von 1811 sind ein in Großbritannien sehr bekanntes Verbrechen, bei dem innerhalb von 12 Tagen die Bewohner von zwei Häusern, insgesamt 7 Personen, ermordet wurden. Diese Verbrechen erregten die Öffentlichkeit, waren die Opfer doch ganz normale Bürger (darunter ein Kleinkind), die auf brutale Weise (die Opfer wurden mit einem Hammer erschlagen bzw. es wurde ihnen die Kehle aufgeschlitzt) gemeuchelt wurden. Besonders erschreckend war, dass ein offenkundiges Motiv wie z.B. Raub nicht gegeben schien, so dass man an einen wahnsinnigen Massenmörder fürchten musste.

Von der Wirkung auf die Bevölkerung dürften die Morde mit den noch über 75 Jahre entfernten Taten Jack the Rippers vergleichbar gewesen sein. Schon 1811 gab es konkurrierende Zeitungen, welche mit Sensationsberichterstattung die Hysterie anheizten. So schaltete sich auch in diesen Fall die Politik ein und drängte zur Beruhigung der Öffentlichkeit auf eine schnelle Aufklärung.

Da traf es sich gut, dass einer der zahlreichen (teilweise auf aufgrund anonymer Hinweise)verhafteten Verdächtigten namens John Williams mit der Tatwaffe in Verbindung gebracht werden konnte und zudem Blut an seiner Kleidung hatte. Diese Beweise waren zwar alles andere als zwingend, doch als sich Williams dann in seiner Zelle erhängte, hatte die Justiz ihren Schuldigen.

Der Leichnam des vermeintlichen Täters wurde zur Abschreckung mit den Tatwerkzeugen auf einem Karren ausgestellt durch die Straßen gefahren und dann mit einem durchs Herz gerammten Holzpflock unter einer Straßenkreuzung begraben.

Die bekannte Krimiautorin P.D.James und der Historiker T.A. Critchley haben sich dieser faszinierenden Geschichte angenommen und rekonstruieren den Fall anhand alter Dokumente und Zeitungsberichte. Dabei wird schnell klar, dass die Justiz Williams zum Täter machte, weil er sich nicht mehr dagegen wehren konnte. Die Beweislage war doch eher dürftig. So wurde z.B. argumentiert, dass Wiliams eigentlich ein Ire gewesen sei und dass diesem Volksstamm jede Gewalttat zuzutrauen sei.

Es ist schon faszinierend, dass es den beiden Autoren gelingt, fast 200 Jahre nach den Ereignissen anhand von Originalquellen den Fall neu aufzurollen. Den Täter können sie nicht präsentieren (und unterscheiden sich damit wohltuend von manchen Jack-the-Ripper Büchern), aber der Leser erhält ein ziemlich genaues Bild der Zeitumständen und vor allem der damaligen Arbeitsweise von Justiz und Polizei.

Leider übertreiben es die beiden dann mit der Genauigkeit aber manchmal, so dass man sich durch viele belangslose Zeugenaussagen wühlen muss, um irgendwann zu dem Punkt zu kommen, dass Williams Schuld keinesfalls sicher war. Hier hätte etwas Kürzung gut getan, so ist das Buch gelegentlich etwas langatmig.

Aber wer sich für True Crime und Sozialgeschichte interessiert, dem dürfte dieses Buch wie mir gefallen.
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