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Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin [3 DVDs]
 
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Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin [3 DVDs]

 Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Stereo)
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Ohne Altersbeschränkung
  • Studio: Edel Germany GmbH
  • Erscheinungstermin: 22. Juli 2011
  • Produktionsjahr: 2011
  • Spieldauer: 450 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0050F395S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 24.296 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Produktbeschreibungen

Im Kalenderblatt-Stil der erfolgreichen Dokumentationsreihe "60 x Deutschland"
- Emotional. Informativ. Mittendrin.

Exakt 50 Jahre nach dem Bau der Berliner Mauer erzählen 30 Kurzdokumentationen die Geschichte der geteilten Stadt zwischen Bau und Fall der Mauer - jeweils 14 Minuten. Anhand von Archivbildern und Zeitzeugenberichten werden die wichtigsten Ereignisse des Jahres sowie Alltag und Lebensgefühl im Schatten der Mauer wiedergegeben.

Der 13. August 1961 ist ein Tag, der das Leben der Berliner veränderte und der nicht nur in den Geschichtsbüchern, sondern auch als einschneidendes Ereignis im Gedächtnis vieler Menschen geblieben ist. An diesem Tag wurde die Stadt geteilt: Westberlin wurde abgeriegelt und eingemauert, und die Menschen in der DDR konnten nicht mehr rüber.
Die Mauer steht für eine Teilung im doppelten Sinne: die der Stadt Berlin und die Deutschlands in zwei Staaten. Das Leben in Berlin wird 28 Jahre lang geprägt durch die Mauer. Die Lage in Berlin ist über Jahrzehnte nicht nur von nationalem sondern von internationalem Interesse.

Doch das Leben geht weiter in der geteilten Stadt - trotz Trennung, Kaltem Krieg und Konfrontation. Turbulent. Politisch. Bunt. Einfallsreich. Improvisiert. Mal Schauplatz der Weltpolitik und heftiger Auseinandersetzungen. Mal Biotop der Aussteiger und Andersdenkenden. Leben in Nischen voller Erfindungsreichtum.

Die Dokumentationsreihe verbindet große Geschichte mit kleinen Geschichten, Politik und Weltgeschehen in der geteilten Stadt mit dem Alltag seiner Bewohner. Sie lässt geschichtliche Ereignisse wie die Erschießung Peter Fechters 1962, den Besuch John F. Kennedys 1963, die "Weltfestspiele der Jugend und Studenten" 1973 oder die Öffnung der Mauer am 9. November 1989 Revue passieren - in bewegenden Archivbildern und in den Erinnerungen derjenigen, die damals dabei waren.


Bonusmaterial:

Berlin 21 Uhr 37 - Ein Tag vor dem 13. August 1961 in Berlin
Der Film zeigt in vielen Ausschnitten Impressionen von einem Alltagsabend in Westberlin zu einer gedachten gleichen Zeit, nämlich 21.37 Uhr am Vorabend des Mauerbau-Beginns.


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dexion
Mauerjahre erzählt in 30 kurzweiligen Einzel-Dokus die Geschichte Berlins zwischen dem Bau und dem Fall der Mauer. Besonders gefallen hat mir die Vielseitigkeit der einzelnen Beiträge. Es werden nicht nur die großen Ereignisse jener Tage beleuchtet, sondern auch die einfachen Leute und ihre Gedanken stehen im Mittelpunkt. Es ist bewegend zu sehen, wie sie trotz Trennung, Wirren der Politik und Kaltem Krieg das Beste aus ihrem Leben gemacht haben. Aus heutiger Sicht ist es für viele kaum noch vorstellbar, was für Zustände damals im geteilten Berlin und in Deutschland geherrscht haben. Eine tolle Doku für Geschichtsinteressierte und Berliner gleichermaßen!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
tolle Doku 28. Juli 2011
Von Thorsten TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Die Berliner Mauer war ein unmenschliches Bauwerk, was Berlin die neue und alte Hauptstadt Deutschlands, in zwei Teile aufteilte, da dem sozialistisch-diktatorischen DDR- Regime die Menschen "ausbüxten". Über 100 Menschen sind bei der Flucht erschossen oder durch Stürze, Ertrinken gestorben. Die tolle Dokumentation "Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin" geht von 1961 bis 1990 und widmet jedem Jahr genau 15 Minuten. Hierbei werden teils sehr angegriffene Originalaufnahmen gezeigt. Unbekannte Zeitzeugen aus der Bevölkerung kommen zu Worte und erzählen kurz wie sie die Ära erlebt haben. Ohne reißerische Parolen und mit nüchternen Fakten zeigt man dem Zuschauer wie schlimm das Alles war, wie hilflos Regierung und Bevölkerung agierten. Irgendwann fand man sich teilweise mit der Trennung ab. Neben den politischen Ereignissen werden immer kurz kulturelle Aspekte (Musik, Jugendbewegung, Mode etc.) in Bezug auf Berlin angesprochen. Randerscheinungen wie die Hausbesetzerszene und deren Gründe wurden mir erst durch diese Doku bewusst und auch andere Themen die heute längst nicht mehr aktuell sind (Luftbrücke, Passierscheine u. v. m.) bekommt der unwissende Zuschauer gut nahe gebracht.
Nur am Ende geht der ungeheuer spannenden auf drei DVDs gepackten Dokumentation etwas die Luft aus, da der Fall der Mauer und wie es dazu kam, meiner Meinung nach etwas zu schnell in diesen vorgegebenen Zeitfenster abgehandelt wurde. Das in Ungarn die Grenzen offen waren und somit viele DDR Bürger fliehen konnten, wurde hier nicht tiefgründig behandelt und war vielleicht den Machern für das Thema (Berlin) nicht wichtig genug, sollte im Gesamtkontext der Mauer aber intensiver erwähnt werden. Das sind aber auch schon die wenigen Kritikpunkte einer lehrreichen Box, die Pflichtstoff für alle Schulen und spätgeborene sein sollte!
Bevor ihr euch eine doofe Ostalgieshow oder solch einen Film anschaut, nehmt das hier.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von DVD-Rezensionen TOP 500 REZENSENT
Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin

Wohl kaum ein anderes, seitens der ehemaligen Führungsriege der DDR-Staatsführung im Laufe ihres Bestehens geäußertes politisches Statement hat sich derart fest im Gedächtnis vieler Menschen manifestiert und eingeprägt, wie das von Walter Ulbricht in jener legendären Pressekonferenz am 15. Juni 1961. In der sich nur wenige Wochen später als eine der größten politischen Lügen entlarvenden Aussage antwortete Ulbricht auf die Frage einer Journalistin, ob die DDR plane eine Staatsgrenze am Brandenburger Tor zu errichten, mit der aus der Geschichte bekannten spöttischen Bemerkung "Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten....". Dabei liefen schon zu dieser Zeit die Vorbereitungen für den Mauerbau auf Hochtouren und nur zwei Monate später, am 13 August 1961, wurde in einer Nacht- und Nebelaktion mit dem Bau des "Antifaschistischen Schutzwalls", wie er im gestelzten DDR-Polit-Jargon genannt wurde, begonnen.

Im Jahr 2011 jährt sich der Jahrestag dieses nicht nur für viele Deutsche selbst sehr persönlichen, sondern auch innerpolitisch wie auch weltweit von immenser Reichweite und Bedeutung umfassende Ereignis, zum nun bereits fünfzigsten Mal. Anlässlich dieses Jubiläums veröffentlicht "Edel:Motion" in der Zusammenarbeit und einer Gemeinschaftsproduktion von DOKfilm, dem rbb, NDR und dem WDR-Schulfernsehen zusammen mit ZDF Info, dem Deutsche Welle-TV sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, die hier vorliegende TV-Dokumentation "Mauerjahre - Leben im geteilten Berlin" auf bzw. von drei DVDs.
Auch wenn diese aus dreißig Teilen bestehende Dokumentation sich in ihrem Titel auf Berlin bezieht, so zeigt sie dennoch mehr als deutlich, dass die Mauer, während der mehr als achtundzwanzig Jahre in denen sie stand, nicht nur allein den Lauf der Geschichte und das Gesicht der Stadt Berlin prägte. Sowohl für die Deutschen in West wie auch Ost war sie stets ein Thema, selbst wenn man sich mit der Zeit auch bisweilen etwas mit dem Leben in ihrem Schatten, soweit es eben ging, arrangierte.

Jede der dreißig und in etwa 14 Minuten laufenden einzelnen Folgen bei dieser Dokumentation beschäftigen sich inhaltlich mit einem der Jahre während des Daseins und Bestehens der Mauer in deren gezeigter Geschichte. Dabei sind es nicht nur die großen politischen Ereignisse und Momente, die hier aufgezeigt werden. Zugleich veranschaulichen und vermitteln alle der hier zu erlebenden Folgen ein Abbild des Lebensgefühls und des Alltags der Menschen zwischen Trennung, Kaltem Krieg und Konfrontation inmitten der geteilten Stadt Berlin.

Dabei können in den gerade einmal knapp 14 Minuten die hier je Folge und pro Jahr, für den Zeitraum von 1961 bis 1990 zur Verfügung stehen, nicht alle Ereignisse und Geschehnisse des jeweiligen Jahres detailliert und ausführlich aufgezeigt werden. Gelungen ist es aber dennoch, ähnlich so erfolgreichen Formaten wie "60x Deutschland" oder zum Beispiel auch bei der "Chronik der Wende", einen zugleich informativen wie auch unterhaltend aufgezeigten zeitgeschichtlichen Blick zurück in jüngste deutsche Geschichte, mit der hier vorliegenden Dokumentation, zu bieten.

Die gezeigten Themen sind hierbei so vielfältig und bunt wie das Leben selbst. Neben all den ernsten und auch emotional bewegenden und aufwühlenden Tönen in den einzelnen Episoden wird aber auch das lebendige, eben "ganz normale" Leben auf beiden Seiten der Mauer in dieser Dokumentation gezeigt. Hierfür werden neben staatlichen auch private Film- und Bildaufzeichnungen wie auch Gespräche mit zahlreichen Zeitzeugen, als stilistisches Mittel in der Art der Darstellung und Umsetzung bei dieser Dokumentation genutzt. So zeigt sich eine jede der Folgen in sich, mit immer wieder neuen und spannenden Inhalten mit höchst sehenswerten Informationen jener Tage, Wochen und Monate dieser "Mauerjahre" von 1961 bis hin in das Jahr 1990.

Eine Aussage zur Bildqualität der drei DVDs, bei der hier vorliegenden Veröffentlichung zu machen, ist bei der Menge verschiedenster in dieser Produktion zum Einsatz kommender Medien einfach nicht möglich. Neben historischen und privaten Aufnahmen, zum Teil noch in Schwarz-weiß, kommen alte Fotos und neu für diese Dokumentation, mit den verschiedensten Gesprächspartnern, aufgezeichnete Filmaufnahmen zum Einsatz. In den zu erlebenden insgesamt laut veröffentlichendem Label angegebenen ca. 450 Minuten der Dokumentation hat man versucht diese vielen verschiedenen Elemente in dem zur Ansicht kommenden Bildformat von 16:9 (1,78:1) in ein stimmiges Ganzes zu einen.

Sehr gelungen finde ich die Gestaltung der DVD-Menüs bei dieser Veröffentlichung. In dem sich unmittelbar nach Einlegen der DVD in den Player herausöffnenden Hauptmenü gelangt man auf einer Art animierter Zeitachse, über das Anklicken der jeweiligen zu erkennenden Jahreszahl, hin zu der entsprechenden Episode diesen Jahres, deren Wiedergabe dann auch unmittelbar startet. Nach dem Ende der Wiedergabe der zuvor ausgewählten Episode wird man wieder unmittelbar zurück in das Hauptmenü geführt. Es besteht aber auch die Möglichkeit über "Alles Abspielen" gleich mehrere oder eben auch alle Folgen einer DVD sozusagen "am Stück" und ohne Unterbrechung der Wiedergabe anzusehen. Als Extra findet sich auf der dritten DVD mit dem Titel "Berlin 21 Uhr 37 - Ein Tag vor dem 13. August 1961 in Berlin" ein in etwa um die achtundzwanzig Minuten laufender Beitrag mit Bildern eben diesen Tages.

Tonbewertung:

Für die sehr gut verständliche und angenehm temperierte Off-Stimme bei dieser Dokumentation konnte man Till Hagen, der vor allem durch seine Arbeit als Synchronsprecher vielen bekannt sein dürfte gewinnen. So verlieh er zb. dem Darsteller Kevin Spacey in vielen seiner Filme dessen deutsche Stimme. Im Gesamteindruck fielen mir keine Unregelmäßigkeiten im zu Gehör kommenden Ton im Format Dolby Digital 2.0 bei der Wiedergabe der mir hier vorliegenden DVD auf. Außer dem deutschen Ton gibt es keine weiteren optionalen Angebote in diesem Bereich von der DVD. Leider fehlen, bei dieser sonst gelungenen Veröffentlichung, die Untertitel für Hörgeschädigte und Gehörlose.

Gesamteindruck:

Der Tag der Eskalation und der zuvor bereits lange vorbereitete und geplante Bau der Mauer löste bei vielen Deutschen aber auch Menschen weltweit einen regelrechten Schock aus. Von einem Tag zum anderen wurde dem pulsierenden Leben einer Großstadt, ja eines ganzen Landes, die Grundlage zum weiteren Bestehen entzogen. Die hier durch das Label "Edel Motion" zur Veröffentlichung kommende dreißigteilige Dokumentation nimmt sich dieser Tage, Monate und Jahre der existierenden Mauer über den Zeitraum von 1961 bis hin in das Jahr 1990 in ihrer Berichterstattung über die "Mauerjahre" an. Inhaltlich gibt es dabei in jeder der einzelnen Episoden neben ernster Themen, mit deren oft auch emotional bewegenden und aufwühlenden Tönen in sich, aber auch die schönen Momente, eben das lebendige und "ganz normale" Leben auf beiden Seiten der Mauer, in dieser Dokumentation zu sehen. Sehr empfehlenswert.
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