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Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens: 30 vergnügliche Geschichten aus dem Alltag der DDR [Broschiert]

Vito von Eichborn , Mark Scheppert
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

18. Dezember 2009
Der Vergnügen spendende Blick auf die DDRAls Mark Scheppert diese Geschichten 2008 zu schreiben begann, hatte er sich vorgenommen, stellvertretend für seine Generation etwas Neues und Einzigartiges über die DDR zu schreiben. Denn seltsam: In keinem der angeblich so typischen literarischen Denkmälern für dieses verschwundene Land fand er sich wieder. Er gehörte auch nicht zu der Generation von Zonenkindern und wohnte in keiner 'Sonnenallee' und in keinem 'Turm'. Seine Jugend, seine Auseinandersetzung mit diesem seltsamen Ort namens DDR, seine Erfahrungen und seine Kämpfe, kamen nirgendwo vor. Und erst recht nicht das Gefühl, das er mit dieser Zeit verband. Komisch. War er so ein Sonderfall?

"Die Geschichten von Mark Scheppert sind temporeich und witzig geschrieben und dabei schonungslos ehrlich. Ein unterhaltsamer und radikal persönlicher Blick auf den Alltag in der DDR, der gerade deshalb für alle in diesem neuen Deutschland von Bedeutung sein sollte. Scheppert erzählt mit eigener Stimme von einer anderen DDR als der, die wir so oft verabreicht kriegen." Hannes Klug, Journalist und Drehbuchautor

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Produktinformation

  • Broschiert: 228 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 2. Auflage. (18. Dezember 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839192501
  • ISBN-13: 978-3839192504
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 100.949 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Faulig-feuchte Klamotten, eiskalte Füße und unzählige Sorten Alkohol: Die Erinnerungen an seine DDR-Kindheit in der Kleingarten-Parzelle sind düster. Komisch nur, dass die Fotos im Familienalbum eine ganz andere Geschichte erzählen. --Spiegel Online - Einestages, 17.07.2009

Scheppert suchte das Kleine, das Detail, in dem – vielleicht gerade weil es so nebensächlich schien – das große Ganze sichtbar wird. Die Geschichten geben Einblick in den Alltag eines jungen Mannes: dazu gehören die Familie, Ihre Rituale, Freunde, Mädchen, die Schule, Sport und „das immer deutlicher werdende Gefühl, den gnadenlosen Mechanismen eines totalitären Staates unterworfen zu sein. --Bick-Magazin, Dezember 2009

Entstanden ist ein unterhaltsames Buch mit 30 Kurzgeschichten. Den Leser erwarten unter anderem Geschichten mit originellen Titeln wie „Annikas Brüste“, „Altstoffmafia“ oder „Honeckerzombie“, die meist sehr humorvoll, aber auch nachdenklich vom Erwachsenwerden in der DDR berichten. --DDR-Museum Berlin, November 2009

Das Ost-Berlin der Vorwendezeit steht im Mittelpunkt von Mark Schepperts Buch "Mauergewinner". Schnoddrig und schonungslos offen schildert er in 30 Kurzgeschichten seine Jugend in der DDR. --Tours, das Abenteuermagazin, 5/2009

Es ist wirklich eine Bereicherung, den „Mauergewinner“ zu verschlingen und es macht großen Spaß, auch mal einen vergnügten Blick auf diese DDR zu werfen. --kadekMedien, 17.07.2009

Der Verlag über das Buch

Meine Buchhändler in sagte mir: „ja“, sagte sie…

Ja, ein Roman über das Alltagsleben in der DDR könnte gute Chancen haben. Vielleicht ist ja jetzt, zwanzig Jahre später, auch die Zeit der Klischees wie der Idealisierung vorbei. Ich weiß allerdings nicht, ob es eine neue Neugier gibt – ist das nicht alles abgehakt? Vor allem aber – dies sind doch nur reale Geschichten? Ist das letztendlich nicht langweilig?

„Oje, neiin“, rief ich, „ich hatte bei keiner einzigen dieser so lebendigen Geschichten, ja, in keinem einzigen Moment einen Hänger – das ist komisch und liebevoll und selbstironisch und wunderbar auf den Punkt gebracht. Und von wegen Geschichten – Ingo Schulze nannte seinen Nachwenderoman ‚Simple Storys’. Er verschränkte seine 29 literarischen Fiktionen zu einem richtigen Roman. Scheppert hat sicherlich bewusst eine mehr, also 30 Storys verknüpft – jedoch ohne einen Roman daraus zu machen. Ich habe ja oft gegen ‚abgeschriebene Realitäten’ von phantasielosen modernen Autoren geschimpft. Den neuen Realismus finde ich weitgehend langweilig, auch wenn er sich als Literatur tarnt. Diesem Autoren nun gelingt etwas ganz Seltenes: Er liefert dem Leser nichts anderes als erlebte Realitäten – und macht fesselnde Literatur daraus. Und es liest sich wie ein Roman, weil auch er in Vor- und Rückblenden springt, alles miteinander verknüpft…“

Meine Buchhändlerin unterbrach mich, wie sie es immer tut: „Jetzt will ich erst mal wissen, wovon das überhaupt handelt. Und dann, wie es sich zu Schulze und anderen DDR-Romanen verhält.“

„Naja, Schulze erzählt hemmingwaymäßig nüchtern von larmoyanten Helden im traurigen Ossi-Leben. Keine Frage, das ist ein großes Buch, aber die NZZ schrieb: ‚In diesen Storys schlägt kein Herz.’ Das ist zwar ungerecht, aber der Leser muss die Emotionalisierung selbst machen. Naja, natürlich will ich diese erlebte DDR-Kindheit nicht mit Schulzes literarischem Wurf vergleichen. Und die DDR-Autoren sonst? Unser Autor Scheppert sagt, ganz offensichtlich zu Recht, in ‚Zonenkindern’, ‚Sonnenallee’ und ‚Turm’ finde er sich nicht wieder…“

„Also nun bitte mal: Ich will wissen, wovon er eigentlich erzählt!“

„Okay, der Ich-Erzähler ist zur Wende 18-jähriger Abiturient. Heute ein ‚Wossi’ aus der ‚Generation Jan Ullrich’. Er erzählt uns seine Kindheit und Jugend, springt manchmal in die Gegenwart – und schafft mit diesen 30 pointierten Facetten eine Art herzerwärmenden Alltagsroman aus dem Leben in der DDR. Die Handlung? Also bitte: Kleingarten mit Datsche, Trabi und FKK, Wehrerziehungslager und Jugendweihe, Bückware, Westbier und Eierlikör, Rockkonzerte, Westfernsehen und Partys, Sport, Fußball und viel heile Welt. Außerdem die Geschichte der Stalinallee, viel DDR-Alltag, bis zu den Erlebnissen an der Wende und der eigenen Stasi-Akte dieses Teenagers. Der Vater ist kugelrunder alkoholisierte Sportfunktionär, die Mutter rundliche Sekretärin von Schalck-Golodkowski, der kleine Bruder ebenfalls rund, und die Mitschüler, Freunde ebenso wie die Mädchen, werden allesamt zu prototypischen Mitmenschen – wie wir alle sie kennen, wann und wo auch immer. Das jugendliche Klauen in Konsumläden und pubertäres Randalieren sind so real wie die alltägliche MfS und Stasi. Auch Irrungen und Wirrungen des Jugendlichen, bis zu Annikas Brüsten und dem ersten harmlosen Orgasmus – alles stimmt. Und es ergreift – eben, weil es so stimmig ist. Das ist ganz viel Herz, und Scheppert vermeidet erstaunlicherweise all die Fallstricke, von den DDR-Klischees bis zum Pubertätsroman oder dem Abrechnungsgestus.“

Meine Buchhändlerin war sprachlos. Das gibt’s selten. Sie meinte trocken: „Das hört sich klasse an, das muss ich lesen – ja ich komme!“, weil die Eingangsglocke geläutet hatte.

Dies ist weder Ossi-Larmoyanz und Ostalgie noch die Überheblichkeit der Nachgeborenen. Dies ist auch nicht feuilletonistische Abstraktion, großartige Erkenntnis oder so. Der nicht klischiert, sondern liebevoll plastisch darstellt, ebenson wie das ganze DDR-Drumherum. Man sieht quasi einen Film, in dem man sich selbst wieder findet, wie – egal, wann, wo und wie jemand groß geworden ist – die Mitmenschlichkeit im kleinen Menschenleben für uns alle wichtiger ist als jeder politische, historische oder auch literarische Überbau.

Mir bleibt nur, diese rundherum vergnügliche Lektüre zu empfehlen – und vielleicht ein bisschen Distanz zum eigenen wie Toleranz gegenüber allen anderen Lebensläufen zu gewinnen.

Vito von Eichborn


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Nachwenderoman 23. Mai 2011
Format:Broschiert
"So ist es nicht gewesen", war in einigen Rezensionen über Mark Schepperts Erstwerk "Mauergewinner" zu lesen. Als ich zwanzigeinhalb Jahre nach der Wiedervereinigung dieses Buch in die Hände bekam, war ich deshalb zunächst etwas skeptisch, wenn auch offen. Scheppert beschreibt in seiner Paperback-Veröffentlichung auf etwa 220 Seiten in 30 miteinander verwobenen Kurzgeschichten die letzten Jahre der DDR aus der Sicht eines Ostberliner Heranwachsenden. Und schnell wird eins klar: All denen, die ich ganz am Anfang der Rezension zitiert habe, kann ich ein lautes und deutliches "Doch, so war es. Ganz genau so!!!" entgegen schleudern - "zumindest bei mir". Dass meine eigene Biografie zahlreiche Berührungspunkte mit der des Autoren hat, begünstigt diese Einschätzung natürlich. Hier werden längst vergangene Erinnerungen wieder wach, wie beispielsweise an die allgegenwärtige Teilung der Hauptstadt, Kaufhausklauereien, die erste Liebe, Oberligafußball, Schulsportfeste , Trabanten und Wartburgs, Ferienlager oder Westmusik im Ostjugendclub. Hier wird die DDR nicht idealisiert, hier wird aber auch nicht versucht, beschämend zu erklären oder gar zu entschuldigen. Es wird aus dem ganz normalen Leben eines Ostberliner Jugendlichen erzählt, oft aber auch ein Schlenker in die Gegenwart gemacht. Ins Berlin des neuen Jahrtausends, in die Gegenwart unserer heutigen Gesellschaft und auch der Persönlichkeit des Autoren. Doch was sich hier befremdlich liest, passt an jeder Stelle. Es findet z.B. eine interessante Unterhaltung mit einem Hannoveraner statt, der auf einer Party den Weltmann gibt, über die Entwicklung der Stalinallee erzählt und im Verlaufe des Gesprächs feststellen muss, dass sein Wissen aus Büchern und Zeitschriften eben doch nicht die ganze Wahrheit ist, weil das Erlebte und die "Geschichten hinter der Geschichte" schlichtweg fehlen. Hier gibt es aber auch immer wieder eine heutige Betrachtungsweise auf die geschilderten Ereignisse von damals, ohne das versucht wird zu relativieren. Wie bereits erwähnt, zahlreiche Leser werden sich aufgrund unterschiedlichster Biografien nicht unbedingt wieder finden. Zu verschieden waren die einzelnen Lebensentwürfe auch in der DDR, und nicht wenigen Leuten mag auch das künstlich Romantische und Verklärende fehlen, das die Nachwendeliteratur besonders in den ersten Jahren bestimmte. Ja, selbst ob man in einer Stadt oder auf dem Dorf bzw. in den 70ern oder 80ern aufgewachsen ist, wird hinsichtlich der Identifikation mit Mark Schepperts "Mauergewinner" eine große Rolle spielen. So wird beispielsweise ein Erzgebirgler des Jahrgangs 1962 womöglich kaum Parallelen zu seiner eigenen Jugend finden. Ein Berliner des Jahrgangs 1976 beispielsweise, wie ich es bin, dagegen ist Scheppert einfach nur dankbar für die zahlreichen Aha-Erlebnisse und die Erinnerung daran, dass man den Altersgenossen aus Sachsen oder Thüringen schon immer überlegen war. Nicht nur aufgrund seiner großen Schnauze, sondern auch wegen der hier erhältlichen Bananen, H-Milch und echten Jeans. Und wenn man zu genau dieser Gruppe gehört, hat man nach zahlreichen zweifelsohne guten Veröffentlichungen auch endlich den Nachwenderoman gefunden, der urst einfetzt, stets durch einen gesunden Humor besticht und mit dem man sich wirklich identifzieren kann. Was es damit zum besten Buch dieses Themas überhaupt macht...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwierig, schwierig 21. September 2011
Von Jörg R.
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Eintrag aus dem Spiegel-Online "EinesTages"-Forum. Die dort hinterlegte Geschichte war schnell, spannend und humorvoll, gut geschrieben, gab das Lebensgefühl der Jahrgänge 1970 aufwärts gut wieder. Schnell wurde das dazugehörige Buch bestellt und gelesen.
Ich wollte dem Buchrücken glauben schenken, wo "Als Mark Scheppert diese Geschichten 2008 zu schreiben begann, hatte er sich vorgenommen, stellvertretend für seine Generation etwas Neues und Einzigartiges über die DDR zu schreiben." draufstand. Das war ein Grund dieses Buch zu lesen. Zuviel schlechtes, verherrlichendes und banales habe ich über die letzten 20 Jahre der DDR gelesen.
Gleich die ersten Geschichten hatten mich gefangen. Leichte Geschichten, welche ich genauso erlebt haben könnte. (Ich war sogar wie Herr Scheppert am Tag des einzigen Depeche Mode-Konzertes an der W.Seelenbinder-Halle, nur leider davor und nicht drin). Mit der Geschichte der "Stalinallee" konnte ich mich sehr gut identifizieren, die ich mit ähnlichen Partyerlebnissen und westsozialisierten Teilnehmern verbinde.

Aber in vielen weiteren Geschichten konnte ich zunehmend weniger lachen oder schmunzeln. Zuviel wurde dort getrunken, gefeiert und auf andere Leute Scherze gemacht. Ok, Herr Scheppert kam aus einer gediegenden und bevorzugten Familie, dann noch aus Berlin (der Nabel der DDR, wo es alles gab und wo alles an Waren hingefahren wurde), aber sowas geht nun gar nicht. Ok, vielleicht war ich in der Provinz ca. 120 Km südöstlich von Berlin großgeworden, aber viele Dinge haben sich so nicht in der DDR abgespielt. Oder nur in der Rest-DDR und in Berlin sah es eben anders aus. Ärgerlich ist auch, dass Herr Scheppert scheinbar in der heutigen Zeit auch nicht glücklich ist und der alten Zeit dann doch nachtrauert. Ich bin glücklich die "alte" Zeit miterlebt zu haben, aber genauso überglücklich, dass es vorbei war und es heute so ist wie es ist. Etwas Melancholie sei erlaubt, aber man muss nach vorne schauen!

Das Buch ist also mit einigen Geschichten empfehlenswert, man sollte es aber nicht für bare Münze nehmen, dass der DDR-Alltag so aussah , wie bei Herrn Scheppert.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen DDR - so ein Buch - sehr gerne! 23. Februar 2010
Von Binea VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Schon wieder ein DDR-Buch? Mauergewinner? Nun gut, kann man bei Gelegenheit, bei Mangel an guten Büchern mal beginnen.

STOP

Falsch gedacht, denn einmal reingeblättert und reingeblättert und reingeblättert, ist man auch schon mitten drin und lebt mit Mark Scheppert in seiner Kindheit, seiner Jugend und in seinem Erwachsenenleben.

Er erzählt frei von der Leber weg, wie er die DDR damals wahrgenommen hat, schildert seine Eindrücke, erzählt über sein Umfeld und vor allem über sich selbst.

Dieses Buch ist kein Buch, was die DDR in den Himmel hebt, kein Buch, was die DDR schlecht macht, es ist kein Buch über die DDR, sondern über ein Leben in der DDR.

Hier steht keine Flucht in den Westen zur Debatte, sondern hier geht es um Sommerferien, um die Schulzeit, die Pionierzeit, die Zeit in der NVA, über das alltägliche Leben mit seinen Sonnen- und Schattenseiten in der DDR.
In einem Redeschwall so flüssig und schnell wie das Wasser, wenn es aus einem Eimer gekippt wird, wird über damalige Lebensschwerpunkte wie über den Jugendclub, die Disko, Fußball, Freundinnen, Diebstähle, Abenteuer und über die Familie erzählt.

Ein Wiedererkennen, wenn man damals in der DDR gelebt hat, aber auch ein Wiedererkennen von vielen bekannten Gewohnheiten und Begebenheiten aus Erzählungen von Eltern und Großeltern, findet man als Leser vor. Auch für neugierige Westdeutsche ein absolutes Muss, denn so war es und so sah damals das Leben auf der anderen Seite der Mauer aus.

"DDR gut, UDSSR sehr gut, BRD böse, USA sehr böse."

Geschüttelt von Lachkrämpfen musst ich das Buch immer mal zur Seite legen, einfach herrlich, was Mark Scheppert erlebt hat, vieles kann ich einfach nur bestätigen, denn einiges ist einfach noch heute so und das ist gut so, weil es eben ist, wie es ist. Erlebnisse mit Freunden und vor allem die Rivalitäten im Fußball, zwischen den Bundesländern und vor allem die Dialekte und Späße untereinander.

Irgendwann ist dann die Mauer offen, Deutschland ein Ganzes und wir alle haben nicht nur mehr Land zum Reisen dazu gewonnen, sondern noch viel, viel mehr.

"Unsere Kerze, die wir zwei Tage zuvor an der Kirche angezündet hatten, war also hilfreich gewesen, und knapp einen Monat später wurden auch wir in unsere vermeintliche Freiheit entlassen."
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