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Mauergewinner oder ein Wessi des Ostens: 30 vergnügliche Geschichten aus dem Alltag der DDR Broschiert – 18. Dezember 2009

4.1 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation


Mehr über den Autor

Mark Scheppert wurde 1971 geboren und lebt seither in Berlin-Friedrichshain.
Er war er Landschaftsgärtner, Möbelträger, Student, Sachbearbeiter, Küchenhilfe, Erntehelfer, Forstmitarbeiter, Fahrradcodierer, Vertreter, Postbearbeiter und Anzeigenverkäufer. Doch all das fand er kein bisschen aufregend. Deshalb begann er, ab 1989 die Welt zu erkunden und nebenher ein paar Zeilen zu schreiben.

Mit seinem Buch "Mauergewinner" gelang ihm sofort ein beachtlicher Erfolg. "Koalaland" ist sein erster Roman.

Weitere Infos zum Autor: www.markscheppert.de

Mark Scheppert ist Mitglied der Berliner Lesebühne "Die Unerhörten".

Produktbeschreibungen

Werbetext

Der Vergnügen spendende Blick auf die DDR

Der Verlag über das Buch

Meine Buchhändler in sagte mir: „ja“, sagte sie…

Ja, ein Roman über das Alltagsleben in der DDR könnte gute Chancen haben. Vielleicht ist ja jetzt, zwanzig Jahre später, auch die Zeit der Klischees wie der Idealisierung vorbei. Ich weiß allerdings nicht, ob es eine neue Neugier gibt – ist das nicht alles abgehakt? Vor allem aber – dies sind doch nur reale Geschichten? Ist das letztendlich nicht langweilig?

„Oje, neiin“, rief ich, „ich hatte bei keiner einzigen dieser so lebendigen Geschichten, ja, in keinem einzigen Moment einen Hänger – das ist komisch und liebevoll und selbstironisch und wunderbar auf den Punkt gebracht. Und von wegen Geschichten – Ingo Schulze nannte seinen Nachwenderoman ‚Simple Storys’. Er verschränkte seine 29 literarischen Fiktionen zu einem richtigen Roman. Scheppert hat sicherlich bewusst eine mehr, also 30 Storys verknüpft – jedoch ohne einen Roman daraus zu machen. Ich habe ja oft gegen ‚abgeschriebene Realitäten’ von phantasielosen modernen Autoren geschimpft. Den neuen Realismus finde ich weitgehend langweilig, auch wenn er sich als Literatur tarnt. Diesem Autoren nun gelingt etwas ganz Seltenes: Er liefert dem Leser nichts anderes als erlebte Realitäten – und macht fesselnde Literatur daraus. Und es liest sich wie ein Roman, weil auch er in Vor- und Rückblenden springt, alles miteinander verknüpft…“

Meine Buchhändlerin unterbrach mich, wie sie es immer tut: „Jetzt will ich erst mal wissen, wovon das überhaupt handelt. Und dann, wie es sich zu Schulze und anderen DDR-Romanen verhält.“

„Naja, Schulze erzählt hemmingwaymäßig nüchtern von larmoyanten Helden im traurigen Ossi-Leben. Keine Frage, das ist ein großes Buch, aber die NZZ schrieb: ‚In diesen Storys schlägt kein Herz.’ Das ist zwar ungerecht, aber der Leser muss die Emotionalisierung selbst machen. Naja, natürlich will ich diese erlebte DDR-Kindheit nicht mit Schulzes literarischem Wurf vergleichen. Und die DDR-Autoren sonst? Unser Autor Scheppert sagt, ganz offensichtlich zu Recht, in ‚Zonenkindern’, ‚Sonnenallee’ und ‚Turm’ finde er sich nicht wieder…“

„Also nun bitte mal: Ich will wissen, wovon er eigentlich erzählt!“

„Okay, der Ich-Erzähler ist zur Wende 18-jähriger Abiturient. Heute ein ‚Wossi’ aus der ‚Generation Jan Ullrich’. Er erzählt uns seine Kindheit und Jugend, springt manchmal in die Gegenwart – und schafft mit diesen 30 pointierten Facetten eine Art herzerwärmenden Alltagsroman aus dem Leben in der DDR. Die Handlung? Also bitte: Kleingarten mit Datsche, Trabi und FKK, Wehrerziehungslager und Jugendweihe, Bückware, Westbier und Eierlikör, Rockkonzerte, Westfernsehen und Partys, Sport, Fußball und viel heile Welt. Außerdem die Geschichte der Stalinallee, viel DDR-Alltag, bis zu den Erlebnissen an der Wende und der eigenen Stasi-Akte dieses Teenagers. Der Vater ist kugelrunder alkoholisierte Sportfunktionär, die Mutter rundliche Sekretärin von Schalck-Golodkowski, der kleine Bruder ebenfalls rund, und die Mitschüler, Freunde ebenso wie die Mädchen, werden allesamt zu prototypischen Mitmenschen – wie wir alle sie kennen, wann und wo auch immer. Das jugendliche Klauen in Konsumläden und pubertäres Randalieren sind so real wie die alltägliche MfS und Stasi. Auch Irrungen und Wirrungen des Jugendlichen, bis zu Annikas Brüsten und dem ersten harmlosen Orgasmus – alles stimmt. Und es ergreift – eben, weil es so stimmig ist. Das ist ganz viel Herz, und Scheppert vermeidet erstaunlicherweise all die Fallstricke, von den DDR-Klischees bis zum Pubertätsroman oder dem Abrechnungsgestus.“

Meine Buchhändlerin war sprachlos. Das gibt’s selten. Sie meinte trocken: „Das hört sich klasse an, das muss ich lesen – ja ich komme!“, weil die Eingangsglocke geläutet hatte.

Dies ist weder Ossi-Larmoyanz und Ostalgie noch die Überheblichkeit der Nachgeborenen. Dies ist auch nicht feuilletonistische Abstraktion, großartige Erkenntnis oder so. Der nicht klischiert, sondern liebevoll plastisch darstellt, ebenson wie das ganze DDR-Drumherum. Man sieht quasi einen Film, in dem man sich selbst wieder findet, wie – egal, wann, wo und wie jemand groß geworden ist – die Mitmenschlichkeit im kleinen Menschenleben für uns alle wichtiger ist als jeder politische, historische oder auch literarische Überbau.

Mir bleibt nur, diese rundherum vergnügliche Lektüre zu empfehlen – und vielleicht ein bisschen Distanz zum eigenen wie Toleranz gegenüber allen anderen Lebensläufen zu gewinnen.

Vito von Eichborn

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Broschiert Verifizierter Kauf
Aufmerksam wurde ich auf das Buch durch einen Eintrag aus dem Spiegel-Online "EinesTages"-Forum. Die dort hinterlegte Geschichte war schnell, spannend und humorvoll, gut geschrieben, gab das Lebensgefühl der Jahrgänge 1970 aufwärts gut wieder. Schnell wurde das dazugehörige Buch bestellt und gelesen.
Ich wollte dem Buchrücken glauben schenken, wo "Als Mark Scheppert diese Geschichten 2008 zu schreiben begann, hatte er sich vorgenommen, stellvertretend für seine Generation etwas Neues und Einzigartiges über die DDR zu schreiben." draufstand. Das war ein Grund dieses Buch zu lesen. Zuviel schlechtes, verherrlichendes und banales habe ich über die letzten 20 Jahre der DDR gelesen.
Gleich die ersten Geschichten hatten mich gefangen. Leichte Geschichten, welche ich genauso erlebt haben könnte. (Ich war sogar wie Herr Scheppert am Tag des einzigen Depeche Mode-Konzertes an der W.Seelenbinder-Halle, nur leider davor und nicht drin). Mit der Geschichte der "Stalinallee" konnte ich mich sehr gut identifizieren, die ich mit ähnlichen Partyerlebnissen und westsozialisierten Teilnehmern verbinde.

Aber in vielen weiteren Geschichten konnte ich zunehmend weniger lachen oder schmunzeln. Zuviel wurde dort getrunken, gefeiert und auf andere Leute Scherze gemacht. Ok, Herr Scheppert kam aus einer gediegenden und bevorzugten Familie, dann noch aus Berlin (der Nabel der DDR, wo es alles gab und wo alles an Waren hingefahren wurde), aber sowas geht nun gar nicht. Ok, vielleicht war ich in der Provinz ca. 120 Km südöstlich von Berlin großgeworden, aber viele Dinge haben sich so nicht in der DDR abgespielt. Oder nur in der Rest-DDR und in Berlin sah es eben anders aus.
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Von Sarah F. TOP 500 REZENSENT am 21. Januar 2011
Format: Broschiert
Als 83er Jahrgang habe ich noch einige Erinnerungen an die getrennte Zeit und die Zeit nach der Wende. Durch Familie und Freunde, welche aus den neuen Bundesländern kommen, bin ich zudem mit dem Leben in der ehemaligen DDR vertraut. Ich war echt gespannt, wie diese alltäglichen Geschichten von Mark Scheppert geworden sind. Gerade bei eigenen Geschichten, hatte ich Bedenken, dass der Autor ins Jammernde verfällt. Gerade 20 Jahre nach der Wende hört man schließlich oft, wie viele ehemalige Ostdeutsche entweder noch jammern, wie schwer sie es im Vergleich hatten oder wie viel besser es noch war, als die Mauer vorhanden war.

In 30 Geschichten erzählt der Autor aus seiner Kindheit in der DDR. Alltag, Schule, sportliche Aktivitäten, Urlaube, Ferienlager, Konzerte, Familie und vieles mehr wird von ihm aufgegriffen. In einer hübschen Übersicht am Anfang des Buches konnte ich genau sehen, welche witzigen Themen mich während des Buches erwarten.

Wie jede Leseratte habe auch ich Bereiche, die ich gerne lese und welche die ich nicht so gerne lese. Biographien liebe ich, Kurzgeschichten können mich jedoch nur schwerlich erwärmen. Dieses Buch ist eine interessante Kombination dieser beiden Kategorien.

Gleich zu Beginn fällt der lockere Stil von Mark Scheppert auf. Freundlich, offen und modern fängt er mit seinem ersten Erlebnis an. Es geht um eine Bahnfahrt zum Kleingarten und wie diese Bahnfahrt verkürzt wurde. Ich selbst habe als Kind auch Dinge während der Bahnfahrt gezählt, aber Wachhunde fand ich an dieser Stelle traurig, aber auch witzig. Diese Geschichte beinhaltete ein Erlebnis, welches erzählt wurde. Diese Umsetzung finde ich sehr gelungen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich muss gestehen, ich bin nur durch Zufall auf dieses Buch gestoßen. Eigentlich habe ich keine Lust auf Literatur, welche das Leben in der DDR darstellt. Es fällt einfach schwer sich als Ossi mit solchen Büchern zu identifizieren. Doch nach einer kurzen Leseprobe dieses Werkes erkannte ich aber, dass hier jemand etwas aufgeschrieben hat, was ich in meiner Kindheit genau so auch erlebt hatte.
Ich bin im selben Jahrgang wie der Autor und wohnte als Kind sogar 2 Jahre lang fast im selben Kiez (Mollstr/Hans Beimler Str.).

Seit vielen Jahren lebe ich wie der Autor glücklich im "Westen" und sehe meine alte Heimat DDR eher kritisch. Doch an eine traurige Kindheit kann auch ich mich nicht erinnern. Im Gegenteil, es gab viel zu lachen, gerade weil das vorbestimmte angepasste Leben viel Raum für Zynismus und Sarkasmus bot. Genau das beschreibt der Autor hier vortrefflich im typischen zotigen Stil, man kann ihn durch die hochdeutschen Wörter quasi "Berlinern" hören. Da musste ich mir beim Lesen hier und da sogar eine Freunden-Träne verdrücken, da er das in Vergessenheit geratene Alltagsleben im Osten, genau auf den Punkt und vor allen Dingen sehr ehrlich beschreibt. Von den witzigen Geschichten die er erzählt, könnte ich noch 30 draufpacken. Es sind die Geschichten, welche meine Freunde hier im Westen über ihre Kindheit nicht erzählen können, weil sie in einer unbeschränkten Welt aufgewachsen sind.

Der Autor beantwortet die häufig gestellte Frage "Wie fühlte sich deine Kindheit in der DDR an?" bisher am ehrlichsten, von allen was ich über dieses Thema gelesen habe.
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