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Mauergewinner. 30 DDR-Sättigungsbeilagen
 
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Mauergewinner. 30 DDR-Sättigungsbeilagen [Broschiert]

Mark Scheppert , Liona Toussaint
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 212 Seiten
  • Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (18. Juni 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839106044
  • ISBN-13: 978-3839106044
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 377.501 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Mark Scheppert
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Er hatte sich kein Stück bewegt - und wurde doch vom Ossi zum Wessi: Sein Leben lang wohnte Marko Schubert im Osten Berlins. Zu seinem 37. Geburtstag erlebte er seine persönliche Wende - 19 Jahre nach dem Mauerfall. --Spiegel Online, August 20, 2008

Das Ost-Berlin der Vorwendezeit steht im Mittelpunkt von Mark Schepperts Buch "Mauergewinner". Schnoddrig und schonungslos offen schildert er in 30 Kurzgeschichten seine Jugend in der DDR. --Tours, das Abenteuermagazin, 5/2009

Faulig-feuchte Klamotten, eiskalte Füße und unzählige Sorten Alkohol: Die Erinnerungen an seine DDR-Kindheit in der Kleingarten-Parzelle sind düster. Komisch nur, dass die Fotos im Familienalbum eine ganz andere Geschichte erzählen. --Spiegel Online - Einestages, 17.07.2009

Diese Art erlebte Geschichte dringt leider in ihrer Differenziertheit in der Öffentlichkeit kaum durch. Heinz Eggert. Staatsminister a.D. MdL, zur Geschichte „Endlich angekommen“ auf Spiegel Online --Heinz Eggert. Staatsminister a.D. MdL bei Spiegel Online, 22.09.2008

Es ist wirklich eine Bereicherung, den „Mauergewinner“ zu verschlingen und es macht großen Spaß, auch mal einen vergnügten Blick auf diese DDR zu werfen. --kadekMedien, 17.07.2009

Kurzbeschreibung

Als Mark Scheppert diese Geschichten 2008 zu schreiben begann, hatte er sich vorgenommen, stellvertretend für seine Generation etwas Neues und Einzigartiges über die DDR zu schreiben. Denn seltsam: In keinem der angeblich so „typischen“ literarischen Denkmälern für dieses verschwundene Land fand er sich wieder. Er gehörte auch nicht zu der Generation von „Zonenkindern“ und wohnte in keiner „Sonnenallee“ und in keinem „Turm“. Seine Jugend, seine Auseinandersetzung mit diesem seltsamen Ort namens DDR, seine Erfahrungen und seine Kämpfe, kamen nirgendwo vor. Und erst recht nicht das Gefühl, das er mit dieser Zeit verband. Komisch. War er so ein Sonderfall?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Goldrichtig!" 16. August 2009
Von A. Starke
Format:Broschiert
Die "Sättigungsbeilagen" von Mark Scheppert beinhalten ziemlich alles, was man sich unter einem unterhaltsamen, mit einem Augenzwinkern geschriebenen Taschenbuch, vorstellen kann. 30 kernige Kurzgeschichten lassen ein verschwundenes Land wieder auferstehen, das es so dargestellt tatsächlich einmal gegeben hat. Mit spitzfindigem Humor unterlegt, erlebt der interessierte Leser, beinahe körperlich, Stationen einer zumeist unbeschwerten und behüteten Jugend. Mark Scheppert läßt die 70-ziger und 80-ziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wieder lebendig werden. Erinnerungen, die einen anderen Blick auf eine DDR freilegen, welche man in dieser Form hätte durchaus akzeptieren können! Auf keinen Fall aber als den (real existierenden) Sozialismus, den die Führungsriege um Honecker und Co. versuchte, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Druckmitteln, einer heranwachsenden Jugend aufzuzwingen. Der Autor zeichnet wahrhafte Bilder aus einem Alltag, der im Osten Deutschlands nicht immer ganz so einfach war, wie in seinen Geschichten, leicht nachvollziehbar, dargestellt ist.
Natürlich hatte es eine Vieleklassengesellschaft gegeben; privilegiert war aber nur die herrschende Klasse sowie einige Künstler und natürlich jede Menge Sportler -
und wer keinen Zugang zum überlebenswichtigen "Vitamin B" hatte, bekam auch keinen Fuß in irgendwelche Türen. Solche und andere Geschichten,finden sich in den "Sättigungsbeilagen" als witzige Episoden, mutig erzählt, gehäuft wieder. Sie treffen einmal mehr den Zeitgeist von damals!
Die in ihren Wurzeln oftmals (von der Obrigkeit des Landes und sog. Führungskadern) als renitent bezeichnete Ostjugend (die offiziell aber nicht in Erscheinung treten durfte!), vor allem im sozialistischen Berlin, frönte abseits der Blauhemd tragenden sowie der Partei - und Staatsführung zujubelnden Masse, ihren ausschweifenden "Hobbys".
In einigen der "Mauergeschichten" findet man sich darum zumeist auch selbst. Das macht Appetit auf mehr - ohne Ostalgie-Brille!
Dieses Büchlein ist ein unbedingt Lesens - und empfehlenswertes. Für jeden Ossi ein Muß. Für Wessis, die hinter dem eisernen Vorhang nicht nur arbeitsscheue Zombies vermutet haben, eine schwierige, aber lösbare Hausaufgabe! Vielleicht trägt das ja dazu bei, nach 20 Jahren Mauerfall endlich mal die unerträglich nutzlosen und phantasielosen Diskussionen über die "Hüben" und die "Drüben", zu beenden!?
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Der Autor - bloß ein paar Monate jünger als ich ;-) - spricht mir aus der Seele mit jeder einzelnen Geschichte. Als Ossi verstehe ich nun selbst die Dinge, die ich bis 1989 nicht überrissen habe, zum Beispiel, daß wir eine Vierklassengesellschaft hatten: Menschen mit Privilegien, Menschen mit Verwandtschaft im Westen, Menschen mit Privilegien UND Verwandtschaft im Westen sowie Menschen mit gar nichts von beidem. Da scheinen in unserer demokratischen Bundesrepublik ja geradezu paradiesische Zustände zu herrschen!
Die Sättigungsbeilagen" sind unterhaltsam und mitreißend geschrieben und werden wohl vor allem bei der letzten gerade erwachsen gewordenen Generation der DDR viele Lacher und auch ein paar Wehmutstränchen hervorrufen. Na klar hatten die meisten von uns eine fetzige, aufregende und vergleichsweise unbeschwerte Jugend! Es ist an der Zeit, daß dieser Fakt - jenseits aller Ostalgie übrigens - ins Bewußtsein der Meinungsmacher (vielmehr: Stimmungsmacher und merkwürdigerweise immer Wessis) in unserem Land vordringt. Wir wollen uns ganz einfach an die guten alten Zeiten und an unsere Wurzeln erinnern dürfen, ohne ständig über den Unrechtsstaat debattieren zu müssen. Daß viele Ansätze, die der DDR bzw. generell dem Gedanken des Sozialismus entsprangen, mittlerweile durch die Hintertür als endgeile neue Ideen verkauft werden, etwa im Bildungswesen, sollte doch zu denken geben.
Also: Wer die Möglichkeit hat, sollte das leichtgängige Aufklärungsbüchlein "Mauergewinner" jedem Westdeutschen in die Hand drücken. Es macht nämlich vor allem eins: Spaß zu lesen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Mark Scheppert erzählt in rasantem Schreibstil vom ganz normalen Leben in der ehemaligen DDR. Unterhaltsam und kurzweilig zeichnet er sein Bild vom Heranwachsen in einem verschwundenen Land - nicht im sozialistischen Staat. Es geht ihm ums Menschliche, Persönliche, das er vollkommen ideologiefrei erzählt. Nicht larmoyant, nicht ostalgisch, und mit viel Humor macht er seine "Sättigungsbeilagen" zu einem außerordentlich angenehmen Lesevergnügen. Den "Mauergewinner" zu verschlingen, ist eine echte Bereicherung, denn es macht wirklich großen Spaß, auch mal einen vergnügten Blick auf diese DDR zu werfen.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht die ganze Wahrheit, leider.
Meine Erwartungen an das Buch waren dieses ganz bestimmte Gefühl wieder hervorzurufen, dass ich mit meiner Kindheit in der DDR verbinde. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Lyce veröffentlicht
schön zu lesen, aber keine Realität in der DDR
Ich hatte an dieses Buch hohe Erwartungen gestellt.
Es liest sich sehr gut und viele Erinnerungen werden wieder zum leben erweckt...
Aber, aber, aber ... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von ringel veröffentlicht
Untypisch
Ich habe das Buch schon vor der Veröffentlichung als Testleser gelesen, und da ich über manche Rezensionen eher verwundert bin, will ich nun doch meine etwas andere Sicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. März 2010 von Bücherhexe
die DDR meine Kinderzeit
Ja , ja die schöne DDR-Kinderzeit . Als erstes geht gar nicht das man wie auf dem Cover ein Jungpionierhemd und ein Thälmannpionierhalstuch trägt !! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2009 von Anke Petke
Durchgängig spöttisch ...
"Man kann sich leicht eine Sprache vorstellen, die nur aus Befehlen und Meldungen in der Schlacht besteht, oder eine Sprache, die nur aus Fragen besteht und einem Ausdruck der... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. November 2009 von FrizzText
Spannende Anekdötchen eines Ostberliners
Ich habe das Buch fast am Stück durchgelesen.
Einfach nur Klasse ein wenig "Gute Ostalgie" zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 von aumi1976
Urlaubslektüre
Sehr kurzweilig, zum schmunzeln und wiedererkennen, ideal für den Nachmittag auf der Couch oder am Ostseestrand. Ich habs gleich an Freunde weiterempfohlen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2009 von G. Häusler
Glaubwürdig, voller Humor und vor allem ohne zu verklären!
Endlich mal ein Buch dass die (glücklicherweise) untergegangene DDR nicht verklärt, sondern einfach das Alltagsleben, die Gefühle und Empfindungen aus der Sicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. August 2009 von taravao
man findet sich selbst wieder...
Wirkliche (glaubhafte und ehrliche) Geschichten und Erlebnisse eines damaligen DDR-Schuelers und Jugendlichen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. August 2009 von cokamaka
Erinnerungen
Ich finde das Buch super. Es werden Erinnerungen wach, die man so gar nicht mehr vor Augen hatte.

Ich kann jedem nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2009 von Anna Kunze
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