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Der Mauerbau. Die Westmächte und Adenauer in der Berlinkrise 1958 - 1963.
 
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Der Mauerbau. Die Westmächte und Adenauer in der Berlinkrise 1958 - 1963. [Englisch] [Gebundene Ausgabe]

Rolf Steininger
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Gebundene Ausgabe, 2001 --  

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 411 Seiten
  • Verlag: Olzog; Auflage: 3 (2001)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 3789280526
  • ISBN-13: 978-3789280528
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 498.218 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rolf Steininger
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.07.2001
Rudolf Morsey lobt dieses Buch als "dicht belegte Darstellung", bei der sich der Autor auf bisher unausgewertete britische und amerikanische "Top secret"-Akten stützen konnte. Dabei wird besonders, so der Rezensent, die Rolle Adenauers zur Zeit des Mauerbaus erhellt. Adenauer, der für seine Zurückhaltung hinsichtlich des Mauerbaus viel Kritik einstecken musste, scheint hier nach Morseys Diagnose weitgehend entlastet zu werden, nicht zuletzt, weil er, Adenauer, mit einer noch größeren Krise gerechnet hatte: Der Verdrängung der West-Alliierten aus West-Berlin. Morsey gefällt an dem Band, dass die "Überlegungen und Entscheidungen in den Regierungszentralen in London und Washington" hier detailliert nachgelesen werden können und der Leser erfährt, wie konfliktreich das Verhältnis zwischen Adenauer und Kennedy gewesen ist. Allerdings räumt der Rezensent ein, dass diese Studie nur vorläufigen Bestand hat – solange nämlich, bis die bisher noch nicht zugänglichen Mauerbau-Dokumente in Bonn, Paris und Moskau ausgewertet werden können.

© Perlentaucher Medien GmbH

Kurzbeschreibung

2001 jährt sich zum 40. Mal der Mauerbau. Im Bewusstsein der Bevölkerung ist bis heute geblieben, dass Kennedy als Held aus dieser Krise hervorgegangen ist, während Adenauer hier versagt hat. Tatsächlich aber wollten die Alliierten konzeptionell den Osten "aufgeben". Dies erkannte Adenauer rechtzeitig und neu zugängliche Quellen zeigen, wie er gestärkt aus dieser Krise ging. Adenauer gewann Charles de Gaulle als Verbündeten und blockierte damit das anglo-amerikanische Konzept, das nur auf Kosten der Deutschen hätte gehen können: Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze, entmilitarisierte Zonen, mindestens De-facto-Anerkennung der DDR u.v.m. Die neue Quellen- und Datenlage führt zu einer Neubewertung der in der Berlinkrise handelnden Mächte und Personen.

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Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Vor 50 Jahren, in der Nacht zum 13. August 1961 wurde die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin durch Volkspolizei, Einheiten der Nationalen Volksarmee und SED-"Kampfgruppen der Arbeiterklasse" mit Stacheldraht abgeriegelt. Der Mauerbau begann und vollzog damit auf schmerzhafte Weise die Teilung einer Nation.
Der Bau der Mauer markierte den Höhepunkt der Berlinkrise, die bereits im Herbst 1958 begonnen hatte und bis 1963 andauerte. Am 27. November 1958 verhängte der sowjetische Regierungschef Nikita S. Chruschtschow in einer Note ein Ultimatum, in dem er forderte, Berlin zu einer selbstständigen politischen Einheit und entmilitarisierten Zone zu machen. Vorangegangen war der Note die Aufkündigung des Viermächtestatus für Berlin und Gesamtdeutschland durch die Sowjetunion, die Chruschtschow bereits zwei Wochen vorher in einer Rede im Moskauer Sportpalast angekündigt hatte.
Dies war der Auftakt der Berlinkrise, die über fünf Jahre hinweg immer wieder durch Forderungen Chruschtschows und die Reaktionen der Bundesregierung und der Westmächte geprägt war.
Als "gefährlicher als die Kubakrise" schätzte der ehemalige US-Verteidigungsminister Paul Nitze die Berlin-Krise ein.
Rolf Steininger, Universitätsprofessor und Leiter des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, analysiert in seinem umfangreichen Buch
"Berlinkrise und Mauerbau. 1958 bis 1963" die Geschehnisse, die diesen offenen Ost-West-Konflikt kennzeichneten. Dabei zieht er zahlreiche bisher nicht zugängliche deutsche, amerikanische und britische Akten zu Rate und berichtet auch darüber, wie problematisch der Zugang zu diesen Akten teilweise immer noch ist.
Steiningers kenntnisreiche Analyse liest sich sehr spannend und als Leser hält man oft den Atem an und ist erleichtert, dass die damalige Konfrontation nicht vollkommen eskaliert ist. Man erfährt auch einiges über den Charakter einiger Schlüsselfiguren, vor allem über Nikita Chruschtschow, der immer wieder neue Forderungen stellt und beunruhigend unberechenbar scheint.
Der Autor lässt das Buch nicht schon mit dem Ende der Berlinkrise 1963, sondern mit dem Fall der Mauer enden. Gut so!

Fazit: Eine spannende und fundierte Lektüre, die allen empfohlen sei, die sich für die jüngste deutsche Zeitgeschichte interessieren. Als Leser gewinnt man zahlreiche neue Erkenntnisse, die aus bundesdeutscher Sicht bisweilen ganz schön deprimierend sein können.
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