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Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus
 
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Die Mauer steht am Rhein. Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus [Gebundene Ausgabe]

Christian von Ditfurth
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Was wäre gewesen, wenn...?
"Hätte der Verräter Gorbatschow nicht die Grundlagen des Sozialismus, wie sie die Sowjetmenschen in Jahrzehnten heroischer Aufbauarbeit geschaffen haben, erschüttert, müßte keiner hungern, und niemand wäre ohne Arbeit", erklärt der neue KPdSU-Generalsekretär Jegor Ligatschow nach dem stalinistischen Staatsstreich im August 1988. Die Sowjetunion -- "am Abgrund, aber hochgerüstet bis in die Haarspitzen" -- holt zum Befreiungsschlag aus. Krieg liegt in der Luft -- und der Westen knickt ein. Westdeutschland ist das Objekt der Begierde, das Rußland als Faustpfand für den Frieden fordert. "Why die for Germany?", heißt es auf Transparenten in den USA. Was folgt, ist die Wiedervereinigung -- diesmal unter Hammer und Zirkel zur Demokratischen Republik Deutschland (DRD).

Der Historiker und DKP-Renegat Christian von Ditfurth schildert in seiner romanhaften Dokumentation Die Mauer steht am Rhein aus der Sicht eines ins Visier der DRD-Staatssicherheitsorgane geratenen Exilanten den teilweise an die Farce grenzenden unkomplizierten Anpassungsprozeß an die neuen Verhältnisse in Deutschland nach dem Sieg des Sozialismus. An Ehrenrührigkeit grenzt es zum Teil, wie dabei vor allem zahlreiche Exponenten der Bonner Politprominenz ihr Fett wegbekommen. Soweit das Auge reicht, bis hinein in die tiefschwarzen Reihen der CSU, nur rückgradlose Wendehälse, die sich dem roten Regime andienen -- wobei es das Geheimnis des Autors bleibt, in welchen charakterlichen Wesenszügen er angelegt sieht, ob einer zum tapferen Widerstandskämpfer oder zum bösen Kollaborateur geboren ist.

Vom Ansatz her wenig originell -- man denke nur an das Planspiel Der Dritte Weltkrieg von Guido Knopp oder die Virtuelle Geschichte von Niall Ferguson -- vermittelt das ansonsten recht kurzweilige Buch vor allem wegen seiner schonungslosen Offenlegung der tristen Verhältnisse im Arbeiter- und Bauernparadies Erich Honeckers (respektive seines Nachfolgers Egon Krenz) über weite Strecken den Eindruck eines Projekts zur posttraumatischen Vergangenheitsbewältigung eines desillusionierten Marxisten. --Roland Detsch

Kurzbeschreibung

Und wenn alles ganz anders gekommen wäre? Der Westen ist rot: die verblüffende plausible Geschichte der deutschen Einheit, in der die DDR die Bundesrepublik übernimmt.
Oskar Lafontaine und Helmut Kohl fliehen ins Ausland, Graf Lambsdorff wird als Kopf einer "finanzkapitalistischen Verschwörung" verhaftet, Joschka Fischer und Heiner Geißler bemühen sich in der Züricher Emigration, die demokratischen Kräfte zu sammeln. - Die Geschichte hat an einem bestimmten Punkt einen anderen Verlauf genommen.
Wie verhalten sie die Politiker, die Bevölkerung, die Westmächte? Wie läuft der Anschluss, wie die rote Wende ab?

Über den Autor

Christian von Ditfurth, geboren 1953, lebt als freier Autor in der Nähe von Lübeck. Der Historiker hat sich in zahlreichen Publikationen mit der deutschen Zeitgeschichte befasst. Auch in seinen Krimis spielt Geschichte eine tragende Rolle.
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