Das Buch ist wie der Titel: Mau. Leider. Denn eigentlich mag ich Elke Naters Schreibe. Aber dieser Roman, der angeblich zwei Wahrheiten nebeneinander stellen will und das Ziel hat, die gleiche Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven zu erzählen, scheitert kolossal. Vielmehr wirken die Geschichte über Freundschaft und die Geschichte über Liebe wie zwei Geschichten, die fast nichts miteinander zu tun haben. Die Verflechtung gelingt nicht. Immer wieder stellt sich beim Lesen die Frage "so what?". Die Sprache der Naters ist gewohnt leichtfüßig, das Buch aber leider zu schwerfällig und belanglos, um auch nur entfernt an "Königinnen", "Lügen" oder "G.L.A.M" heranzureichen....schade!