Gisbert Haefs, den ich sonst sehr schätze, hat mit diesem Buch wohl sein schlechtestes Werk abgeliefert. Es scheint als hätte er keine Lust mehr an seiner Figur Matzbach, so lieblos geht er mit ihr und den anderen Protagonisten, die man aus den vorherigen Romanen kennt, um. Es wird eine krude Story um geklonte Politiker entworfen, die weder spannend noch lustig ist. Wer einen Haefs lesen will sollte lieber "Doppelgrab in der Provence", "Und oben sitzt der Rabe"(beide mit Matzach) oder einen der historischen Romane, wie "Alexander" oder "Hannibal" kaufen.