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Matthäus-Passion (Ga) Box-Set


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Produktinformation

  • Audio CD (12. März 2001)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 3
  • Format: Box-Set
  • Label: Teldec Classics (Warner)
  • ASIN: B000050KFT
  • Weitere Ausgaben: DVD-Audio  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.446 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Kommt, ihr Töchter, helft mir klagen (Chor) (1. Teil)
2. Da Jesus diese Rede vollendet hatte (Rezitativ)
3. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen (Choral)
4. Da versammelten sich die Hohenpriester (Rezitativ) - Ja nicht auf das Fest (Chor) - Da nun Jesus (Rezitativ)
5. Du lieber Heiland du (Rezitativ)
6. Buß und Reu (Arie)
Alle 29 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Ach! Nun ist mein Jesus hin! - Wo ist denn (Arie mit Chor) (2. Teil)
2. Die aber Jesum gegriffen hatten (Rezitativ)
3. Mir hat die Welt trüglich gericht't (Choral)
4. Und wiewohl viel falsche Zeugen (Rezitativ)
5. Mein Jesus schweigt zu falschen Lügen stille (Rezitativ)
6. Geduld! (Arie)
Alle 28 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Und da sie an die Stätte kamen (Rezitativ) - Der du den Tempel (Chor) - Desgleichen auch (Rezitativ) - Andern hat (Chor)
2. Ach, Golgatha (Rezitativ)
3. Sehet, Jesus hat die Hand - Wohin? (Arie mit Chor)
4. Und von der sechsten Stunde an (Rezitativ) - Der rufet dem Elias (Chor) - Und bald lief (Rezitativ) - Halt (Chor)
5. Wenn ich einmal soll scheiden (Choral)
6. Und siehe da, der Vorhang im Tempel (Rezitativ) - Wahrlich, dieser ist Gottes Sohn (Chor) - Und es waren (Rezitativ)
Alle 12 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

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CD-Rezensionen werden in Zukunft länger sein müssen, wenn dieses Beispiel Schule macht: Hier gilt es nicht nur eine Neuaufnahme von Bachs Matthäuspassion zu besprechen, sondern auch eine visuelle Beigabe, die im Klassik-Bereich bisher eine Rarität darstellt: Die Hälfte der dritten CD fand als CD-ROM Verwendung. Sie enthält, auf jedem PC ab Windows 98 bzw. MacOS 8.5 abrufbar, die gesamte autographe Partitur der Matthäuspassion, die seitenweise ansteuerbar ist und auch ausgedruckt werden kann. Zu jeder Seite erklingt auch die entsprechende Musik. Kurz: Die gesamte Box enthält die Passion zweimal als Musik (für den CD-Spieler und, technisch in komprimierter Form, für den PC) und einmal als Partitur. Das ist nicht nur erfreulich, weil das Autograph nur schwer verfügbar ist, sondern auch, weil dieses ein besonders bewegendes Dokument für Bachs Gewissenhaftigkeit und Begeisterung darstellt: Nachdem die Partitur durch irgendein Missgeschick oder Unfall stark beschädigt worden war, hat Bach selbst einen Teil der Seiten zur Hälfte senkrecht abgetrennt, Papier angeklebt und die Noten minutiös nachgetragen.

Nun aber zurück zur Musik: Harnoncourt verwendet in seiner Neuaufnahme nicht nur für die Christus- und die Evangelistenpartie, sondern auch für die Arien des ersten und zweiten Chores -- die Matthäuspassion erfordert ja bekanntlich zwei getrennte, in sich jeweils vollständige Ensembles -- je ein eigenes Solistenquartett, womit er dem überlieferten Stimmmaterial Rechnung trägt. Weniger konsequent ist es dann allerdings, diese Solisten nicht auch zum Kern ihres jeweiligen Chores zu machen und ihnen für das Tutti einige Ripienisten (mehrfach besetzte Stimmen) beizugesellen, so wie es Bach praktiziert hat. Warum bleibt Harnoncourt in seinem Bemühen um Authentizität auf halbem Wege stehen?

Schlimmer ist jedoch, dass die sängerische Qualität der Solisten recht unterschiedlich ist: Sehr überzeugend ist Christoph Prégardien als Evangelist, denn er versteht seine Partie mitreißend und sprachlich differenziert zu gestalten. Weitgehend erfreulich ist auch Matthias Goerne als warm und würdevoll klingender Christus. Unter den Sängern der Arien sind besonders Bernarda Fink (Altistin des ersten Chores) und Dietrich Henschel (Bassist des ersten Chores) hervorzuheben: Letzterer ist mit seiner wohlklingenden und fein nuancierten Interpretation von "Komm, süßes Kreuz" und "Mache dich, mein Herze, rein" eine Erlösung nach dem Gesang von Oliver Widmer, der die ersten beiden Bassarien mit einem gaumigen und vibratoreichen Stimmeinsatz und vielen übertriebenen sprachlichen Marotten streckenweise regelrecht in Einzeltöne zerhackt. Ebenso wenig können die beiden Sopranistinnen befriedigen: Christine Schäfer klingt matt und ergeht sich in geschmäcklerischen Effekten, während Dorothea Röschmann ("Blute nur") stark tremoliert. Ähnliche Phänomene treten auch bei einigen anderen Sängern auf; es ist, als ob sie dem starken Ausdruckswillen Harnoncourts nur durch Forcieren zu genügen vermögen.

So ergibt sich insgesamt leider ein sehr gemischtes Bild dieser Neueinspielung. Zu den Problemen der Solisten kommt als weitere Merkwürdigkeit in den Chorälen die permanente Verdreifachung des Notenwertes aller Fermatenakkorde hinzu, wodurch besonders im Fall von Kurzzeilen und Zeilensprüngen der Fluss empfindlich gestört ist. Am Ende verharrt der kundige Hörer angesichts vieler offener Fragen in Ratlosigkeit. --Michael Wersin


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von schneider_tim am 2. Dezember 2002
Format: DVD-Audio
Die Matthäuspassion ist wie die H-Moll Messe eines der größten Werke sakraler Musik und zeigt das ausserordentliche Genie Johann Sebastian Bachs auf.
Diese Einspielung lässt im Vergleich zu älteren Interpretationen Harnoncourts barockes Flair aufleuchten. Die gesamte Passion zeigt keinerlei romantische Schwermütigkeit sondern präsentiert sich in einem Fluss und in der von Bach hineinkomponierten Symmetrie. Sicherlich könnte die schwere Thematik dazu verleiten, weniger barocke Leichtigkeit zugunsten von stärkerem Ausdruck hineinzubringen, ich empfinde den Kompromiss jedoch als gelungen. Das Leiden Jesu wird beeindruckend dargeboten und glaubhaft vermittelt.
Neben der Interpretation sollte aber bei einer DVD Audio die Technik nicht unbeachtet bleiben. Mangels DVD Audio Player konnte ich allerdings bisher nur die AC3 Tonspur des DVD Videoteils begutachten. Schon beim ersten Einlegen der DVD verspürt man _sofort_ das dringende Bedürfnis nach einem Entsagen jeglicher CD Käufe in Zukunft. Die 5 Kanäle werden so beeindruckend genutzt, dass man sich ans Dirigierpult versetzt fühlt. Die AC3 Tonspur ist das beste, was ich bisher an Qualität von diesem Codec auf einer DVD gehört habe. Der Klang ist sehr klar und transparent, das Verhältnis zwischen Chor und Orchester gut getroffen, lediglich die Solisten könnten etwas vordergründiger sein.
Die Mehrkanaltechnik zeigt auf dieser DVD eindrucksvoll, was sie zu leisten im Stande ist. Wer einen DVD Audio Player besitzt, kann zum Vergleich auch eine Stereospur anhören, falls die notwendige Anlage fehlt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lukas Winterstein am 17. November 2013
Format: Audio CD
Von einer erneuten Harnoncourt-Matthäus-Passion muss man etwas Großes erwarten können, aber, um es vorwegzunehmen: Es reicht nicht für den Olymp!

Harnoncourt wählt neben zweifacher Chor-, Orchester- und Continuobesetzung auch eine Doppelung der Gesangssolisten, was der Qualität nicht zuträglich ist.

Christine Schäfer und Bernarda Fink fehlt es an stimmlicher und sängerischer Klasse, um als ganz große Besetzungen gelten zu können. Ohne lange überlegen zu müssen, fallen mir zahlreiche überlegene Sängerinnen ein (aus neuerer Zeit bsw. Christiane Oelze, Anne Sofie von Otter...).

In der Arie „Gebt mir meinen Jesum wieder“ misslingt Oliver Widmer mit seinem begrenzten Stimmvolumen der Spagat zwischen Trauer und Wut im Ausdruck.
Auch Matthias Goerne, eigentlich eine Bank als Jesus, bleibt mit angezogener „Ausdrucksbremse“ hinter seiner hervorragenden Vorstellung in der Rilling-Aufnahme zurück (vgl. z. B. „Eli, Eli, lama asabthani?, Nr. 61a).

Vortrefflich dagegen erneut Christoph Prégardien als in allen Lagen stimmlich sattelfester Evangelist mit sowohl lyrischen als auch dramatischen Talenten für diese Rolle reichlich gesegnet und Michael Schade, vorzüglicher Evangelist bei Rilling, hier ebenso überzeugend in den ihm übertragenden Tenorpartien.

Wie bei manchen Sängern will leider auch beim Chor der letzte Funke nicht überspringen: Schon der Eingangschor enttäuscht: Wo ist hier der Dialog? „Sehet...-Wen?!!!!“ Das muss viel trennschärfer dialogisch herausgearbeitet werden. Harnoncourt lässt die Einzelchöre hier, anders als eigentlich im Begleittext der CD postuliert, zu sehr ineinanderfließen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sagittarius am 2. April 2001
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Harnoncourts dritte Aufnahme der Matthäus-Passion mit einer Anzahl von Solisten, wie man sich dies einer live Aufführung niemals leisten könnte: Solisten des ersten und zweiten Chores. Harnoncourt versammelt bei dieser Aufnahme die crème der Bach-SängerInnen. Pregardien als Evangelist,Görne als Jesus. Damit hat Harnoncourt mit die besten verfügbaren Vertreter dieser Partien. Die übrige Schar der SängerInnen wird unterschiedlich bewertet, wie etwa Frau Schäfer.Bei Oliver Widmer ist man überwiegend der Auffassung, dass seine Gestaltung der Baß-Partie nicht hinreichend sei.

Der Schönberg-Chor gestaltet als Profi-Chor seinen Part im Sinne des Dirigenten. Als katholisch wurde diese Auffassung von Harnoncourt bezeichnet. Ein anderer Rezensent bei capriccio meint:"Die Revolution frisst ihre Kinder. Harnoncourt erlaubt seinen Solisten opernhaftes Agieren, baut Fernchor-Effekte ein, lässt die Choräle illustrativ singen, gar ein effektvolles Accelerando ist zu hören. Das ist weit weg vom puristischen Ansatz seiner Aufnahme von 1970."

Vor zwölf Jahren war ich selbst recht kritisch mit dieser Aufnahme. Erneutes Wiederhören läßt mich von dem Urteil ein wenig abrücken. Die emotionale Gestaltung, ich würde da gar kein weiteres Etikett hinzutun, gefällt mir heute besser. Görne ist für mich ein absolut überzeugender Jesus ( nun schätze ich meistens die Stimme dieses Sängers).

Als einzige Aufnahme dieses Werkes wollte ich diese Aufnahme nicht haben, gerade weil die Qualität der SolistInnen doch ziemlich unterschiedlich ist.

Aber der emotionale Zugang von Harnoncourt sagt mir heute mehr zu.

Eine empfundene Passion.
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