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Matthäus-Passion (+CD-Rom) [Box-Set]

Herreweghe , Coll.Vocale , Johann Sebastian Bach Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Komponist: Johann Sebastian Bach
  • Audio CD (2. November 1999)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 4
  • Format: Box-Set
  • Label: Harmonia M (Harmonia Mundi)
  • ASIN: B00002R0ZL
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 33.949 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Disk: 1
1. Kommt, ihr Toechter, helft mir klagen
2. Da Jesus diese Rede vollendet hatte
3. Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen
4. Da versammleten sich die Hohenpriester / Ja nicht auf das fest / Da
5. Du lieber Heiland du
6. Buss und Reu
Alle 29 Titel anzeigen.
Disk: 2
1. Ach! nun ist mein Jesus hin
2. Die aber Jesum gegriffen hatten
3. Mir hat die Welt trueglich gericht't
4. Und wiewold viel falsche Zeugen herzutraten
5. Mein Jesus schweigt zu falschen Luegen stille
6. Geduld, Geduld!
Alle 23 Titel anzeigen.
Disk: 3
1. Da nahmen Kriegsknechte / Gegruesset seist du, Judenkoenig / Und
2. O Haupt voll Blut und Wunden
3. Und da sie ihn verspottet hatten
4. Ja! freilich will in uns das Fleisch und Blut
5. Komm, suesses Kreuz
6. Und da sie an die Staette kamen / Der du den Tempel Gottes
Alle 16 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

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Das Monumentalwerk der Matthäus-Passion, die Erzählung des letzten Abendmahles Jesu, seiner Verhaftung und Hinrichtung, bleibt über die Zeit aktuell. Das grandiose Werk dauert (in Erwägung der Schwere der Ereignisse einleuchtend) an die drei Stunden, bedeutet aber auch heute noch keine Sekunde Langeweile. Eine besondere Erleuchtung erhält die vorliegende Aufnahme durch den wundersamen "Evangelisten" Ian Bostridge. Sein reines Rezitativ läßt unwillkürlich aufhorchen. Er mimt einen ausgezeichneten Erzähler, zeigt klare Vertonung und Diktion, geschicktes Timing und starke Inbrunst in seinen Worten. Franz-Josef Selig spielt die Gestalt Jesu. Seine sehr dramatische Adaption ist für manchen Hörer vielleicht etwas zu opernhaft. Auf seine Art kommuniziert Selig jedoch menschlich sehr leidend und schmerzvoll mit dem von ihm verkörperten Charakter. Glänzend die Sopranistin Sibylla Rubens, der Tenor Werner Güra und der Bass Dietrich Henschel. Ihr Gesang enthält viel Vibrato und die Sensibilität, mit der die Akteure jede Nuance aus Text und Musik herausarbeiten, erhält uneingeschränkte Zustimmung. Herausragend auch der Countertenor und Superstar Andreas Scholl: er kombiniert mysteriöse Reinheit mit irdischem Gefühl und ergänzt die barocken Instrumente auf eine sehr märchenhafte Art.

Die unumstößlichen Stars der CD sind allerdings Philippe Herreweghe, sein Chor und seine großartigen Musiker. Der Dirigent und das schillernde Collegium Vocale transportieren auf überzeugende Weise Wärme, Hingabe und Betrachtung. Bisher ließ der Chor oft den Ausdruck extremer Gefühlswelten, starker Freude, quälender Ängste, Zorn und Wut vermissen. Hier gelingt es dem Collegium Vocale, die emotionale Gefühlsspanne von ehrfürchtiger Betrachtung zu schmerzendem Kummer und schäumender Raserei vollends auszukosten und niemals die fließenden Grenzen zum kitschigen Melodram zu überschreiten.

Ein informatives Extra bietet das CD-Booklet in Englisch, Deutsch und Französisch. In bildschöner grafischer Aufmachung verpackt es interessante Texte, die Lebensdaten Bachs, eine Diskussion über die Edition des Werkes, Soundclips und ein umfassendes Interview mit Herreweghe. Eine wunderbare Beigabe zu einer brillanten Aufnahme. --Matthew Westphal


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5.0 von 5 Sternen Zeitgemäß, intensiv, hervorragend! 10. April 2009
Von Dr. Klier
Die Matthäus-Passion als hochaktuelles Werk. Dies kann nur gelingen, wenn man sich von altbackenen Vorstellungen freimacht und das Werk durch eine moderne Brille betrachtet.

Diese Aufnahme würde auch Denjenigen ans Herz legen, die weder ihre Musikkenntnisse bestätigt haben wollen, noch unbedingt die religiöse Beglückung suchen, sondern Freude an schöner Musik und sehr guten InterpretInnen haben.

Mögen die Connaisseure über einzelne technische und historische Aspekte die Nase rümpfen: hier wurde ein großes Werk entstaubt und in die Moderne gehoben. Das Gesamtbild, der Puls dieser Einspielung stimmen einfach, da kann man nicht meckern. Wie fast immer bei Herreweghe, sind die Chören und die Instrumentalisten ausgezeichnet.

Bei dieser Einspielung ragen aber die Solisten ganz besonders heraus: selten wird man durch eine derartig glücklich zusammengesetzte Gruppe überrascht. Jede Arie wird ihrem Charakter angemessen interpretiert. Denn früher trugen die einzelnen Stimmfarben ja eine religiöse Botschaft, also kann man nicht alles über einen Kamm scheren.

Ian Bostridge als dauerpräsenter Evangelist ist klasse, weil er den Text nicht nur heruntersingt, sondern an den richtigen Stellen Akzente setzt und somit für einen lebendigen Vortrag sorgt. Als weiteres Beispiel seien einige besonders schöne Arien genannt (aus dem Mittelteil herausgegriffen):
- die Sopranistin (Sibylla Rubens,) ganz exquisit in *Aus Liebe will mein Heiland sterben*.
- der Baß (Dietrich Henschel) mit selten expressiver Wucht in *Gebt mir meinen Jesum wieder* - richtig mitreißend, man mag mitsingen.
- der Tenor (Werner Güra) mit berührender Zurückhaltung in *Mein Jesu schweigt zu falschen Lügen stille* und
- die Superstimme Andreas Scholl in den Alt-Arien *Erbarme Dich* und *können Tränen meiner Wangen*.
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12 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade 4. Juni 2000
Herreweghe hatte die Chance, bei seinem zweiten Versuch eine bessere und ausgewogenere Interpretation der Matthäus-Passion abzuliefern als bei seinem ersten Wurf - doch leider ist ihm dies nur bedingt gelungen. Natürlich ist vieles Geschmacksache: das opernhafte Vibrato (auch "Schmelz" genannt) des Evangelisten mag vielen gefallen, und sicherlich ist Andreas Scholl keine schlechte Wahl für die Altpartie, jedoch erscheint die Aufnahme insgesamt erschreckend unbalanciert: während Herr Scholl auf jegliches Vibrato weitestgehend verzichtet, brettert der Arien-Bass in fast Wagnerhafter Manier durch die Arien und Rezetative wie ein schwerbeladener Güterzug durch eine kurvige Schienentrasse. Die Auslegung der Choräle ist verwunderlich antik - da werden Fermaten, die vielbeschworene Linie gewohnt zerfasernd, gehalten wie zu Richters Zeiten, und große "Schlusskisten" bremsen Choräle und Handlung regelmäßig aus. Zwar ist der Chorklang (wie die gesamte Aufnahme) herrlich transparent und leicht, doch lässt die Wahl des Aufnahmeortes (keine Kirche, sondern eine Konzerthalle) keine organische Raum- oder gar Sakralakustik zu, so dass der Raumeindruck eher etwas zu trocken geraten ist. Insgesamt eine sehr uneinheitliche, teilweise sehr an alte Zöpfe erinnernde Aufnahme - aber wem's gefällt...
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9 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein absoluter Favorit!!! 20. Mai 2001
Von Ein Kunde
Als ich diese Einspielung das erste Mal gehört habe, wurde sie mir sofort sympatisch. Ein Kollege meines Vaters hatte sie mir ausgeliehen. Sie hat mir so gut gefallen, dass ich sie mir später selbst gekauft habe. Ich habe noch nie so eine gute Einspielung der "Matthäus-Passion" gehört. Ich kenne die Ersteinspielung von 1984 nicht, aber besser als diese kann sie meiner Meinung nach nicht sein. Am meisten gefällt mir an ihr das Tempo. Herreweghe interpretiert sie genau richtig. Jedes einzelne Stück gibt er in einem optimalen Tempo wieder. Es ist auch keines zu schnell oder zu langsam. Bei allen anderen Einspielungen der "Matthäus-Passion", die ich bisher gehört hatte, störte mich immer, dass Manches eben zu langsam war. Der Solist Ian Bostrigde gibt die Rezitative schnell und flüssig wieder. Auch die anderen Solisten sind super. Diese Einspielung ist mein absoluter Favorit. In ihr steckt richtige Qualität!
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